Mama, wie machst du Rouladen?

Wie ich schon bei „Mama, wie machst du Grünkohl?“ schrieb, koche ich nicht nach Rezept und es fällt mir schwer, aufzuschreiben, wie ich etwas koche.

Doch Tochter und Beutetöchter wohnen nicht in unserer Nähe und wir sehen uns nur wenige Male im Jahr. Für ein gemeinsames Kochen fanden wir bislang nie die Zeit, deswegen versuche ich mich nach und nach an „Anleitungen“ für unsere Familienrezepte, heute eben an Rouladen.

Diese „Mama-Rezepte“ sind also in erster Linie für die Töchter gedacht, aber vielleicht hat der eine oder andere Blogleser ja ebenfalls Lust sie nachzukochen.

Die Oma – also meine Mutter-  hat sie schon so geschmort/gekocht/gebraten und bis auf wenige Veränderungen sind es immer noch die Originalrezepte von ihr.

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Hühnersuppe

Nach Weihnachten und Silvester ist der Appetit auf Rotkohl, Gans und Ente  vorbei, ebenso wie auf Plätzchen, Stollen und Torten.

Das Einzige was jetzt locken kann, ist eine schöne, würzige Suppe.

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Man kann das Gemüse für diese Suppe nach Lust und Geschmack variieren und muss sich nicht zwingend an dieses Rezept halten. Ein wenig experimentieren macht Spass und hin und wieder können so auch Gemüsereste verabeitet werden.

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Party-Salat

Manchmal benötigt man einen schnellen Partysalat. Wie wäre es mit diesem:

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Ein Huhn gut gar kochen und vernünftig sezieren, also Haut, Knochen und Unansehnliches entfernen.

Ca. 500 g Nudeln kochen und abkühlen lassen.

1 großes Glas Mayonaise ( ich nehme immer Thommys Delikatess-Mayonaise, allein aus dem Grund, weil meine Mutter sie immer nahm)

2 Glas Spargel

1 winzige Dose Mais

1 kleine Dose Ananas

2 – 3 Zwiebeln

Petersilie

Viel Curry, wenig Thai-Curry, Salz, Pfeffer

Spargel abgießen, den Saft auffangen. Spargelköpfe abschneiden und aufessen, restliche Stangen in Stücke schneiden.

Mais abgießen.

Ananas abgießen, Saft auffangen und die Stücke evtl. noch etwas kleiner schneiden.

Zwiebeln fein würfeln.

Petersilie schneiden.

Mayonaise mit etwas Ananas- und Spargelsaft glattrühren. Mit reichlich Curry, etwas Salz, Pfeffer und Thai-Curry abschmecken. Huhn, Spargel, Ananas, Mais, Zwiebel, Petersilie hineingeben und vorsichtig unterrühren. Für eine Nacht in den Kühlschrank stellen.

Tipp:

Auch wenn es sich bei Mais oder Ananas um schnöde Konservenware handelt, sollte man auf Qualität achten. Hartschaliger Mais oder faserige Ananas gehören nicht in den Salat.

Schon wieder Apfelkuchen…

„Eat an apple on going to bed, and you’ll keep the doctor from earning his bread“
oder auch:
„wer jeden Tag einen Apfel ißt, wird vom Doktor sicher bald vermisst“

Natürlich sollte er lieber in roher Form verspeist werden, aber heute gibt es ihn gebacken:

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den Backofen auf 200°Grad vorheizen

4 bis 5 Äpfel ( ich habe Cox genommen) schälen, vierteln, wer mag darf sie auch einritzen.

3 Eier mit 100 g Zucker schaumig rühren

75 g Butter und 55 g Öl dazugeben.

170 g Mehl, 1 Päckchen Puddingpulver Vanille ( ich nehme etwa 40 g Stärke und eine frische Vanillestange)und 1 Päckchen Backpulver dazugeben. Ich gebe Mehl immer durchgesiebt dazu, dann wird der Teig etwas feiner (kann aber auch Einbildung sein).
Die obligatorische Prise Salz sollte nicht fehlen.

Den Teig in eine passende Form füllen und mit den Äpfeln belegen.
Darauf kommt noch ein kleines Glas Marmelade. Die sollte am besten bitter oder zumindest herb wie Quitte-Aprikose schmecken.

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Bei knapp 200° Grad den Kuchen etwa 30 bis 35 Minuten backen. Falls er wegen der Marmelade oben zu braun wird, deckt man ihn mit einem Stück Alufolie oder Backpapier ab.

Falls man es vergessen hat, weil man hier gerade das Rezept getippt hat, versucht man es mit Zuckerglasur zu vertuschen:

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