Rosmarinkuchen

Meine Nachbarin schwärmte mir von einem „neuen“ Kuchen vor: „Den musst du unbedingt mal probieren! Ich bringe dir gleich einmal das Rezept vorbei!“
Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Kuchen mit drei El Rosmarin schmecken kann, aber okay…ich probiere es mal aus.

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Rosmarinkuchen

250 g weiche Butter
250 g Zucker
1 P. Vanillezucker
2 El. Orangenschale
5 Eier
500 g Mehl
1P. Backpulver
3 El. fein zerkleinerte Rosmarinnadeln
200ml Orangensaft
200 g Orangenmarmelade

 

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Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
Eier, Orangenschale und Rosmarinnadeln hinzufügen.
Mehl mit dem Backpulver mischen und zusammen mit dem Orangensaft nach und nach unter den Teig rühren.

Anstatt Orangenschale habe ich dieses fertige Orangenpulver genommen.

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In eine gefettete Gugelhupfform füllen und ca. 75 Minuten bei 150 Grad backen.

Backofen bitte vorheizen.

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Ich sammel alte Steingut-Backformen und eine große Gugelhupfform ist auch dabei.

 

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Nach dem Erkalten mit 200 g Orangenmarmelade gelieren (Marmelade im Topf erhitzen und den Kuchen damit bepinseln).

Würde ich gern machen, aber der Kuchen will einfach nicht aus der Form. Hm, ich warte jetzt noch mal bis er vollständig kalt ist. Vielleicht löst er sich dann.
Also…noch ein wenig Geduld;-))

 

 

Ich war kurz davor den Kuchen aus der Form zu schneiden. Himmel noch mal, dabei habe ich wirklich gut eingefettet. Sogar stilecht mit Olivenöl, schien mir passender zum Rosmarin, doch er saß bombenfest.

Und dann auf einmal…. bluubbb…fiel er heraus.

Die heiße Orangenmarmelade aufgepinselt und ein wenig Puderzucker fürs Foto. Fertig.

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Hm, was soll ich sagen.

Eigenwillig. Bisschen langweilig. Rosmarin schmeckt man nicht so stark heraus wie ich vermutet habe.

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Da fehlt eindeutig etwas. Eine Füllung beispielsweise.

Vielleicht sollte ich ihm noch bis morgen Zeit geben sein Aroma zu entfalten.
Und wenn nicht….meine Arbeitskollegen mampfen eh alles weg;-)

 

 

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Alexander Kumptners Käsekuchen

Für einen guten Käsekuchen könnte ich sterben, wie man so schön sagt. Und für einen guten Käsekuchen, der nicht in sich zusammenfällt, würde ich einiges tun.

Zum Beispiel ein Rezept von Alexander Kumptner ausprobieren, bei dem der Kuchen für zwei Stunden in den Backofen kommt.

Anstatt Mehl rät er zu Speisestärke, weil diese dem Kuchen „Struktur“ gibt und er nicht so leicht zusammenfällt.

also…ran an den Kuchen:

Zutaten

125 g weiche Butter, abgeriebene Schale einer Bio-Limette, 250 g Puderzucker, 1 Prise Salz, 5 Eier, 1 kg Magerquark, 70 g Speisestärke, 150 g Sahne

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Ofen auf 150 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Springform (26 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen.

 

Butter, Limettenschale Puderzucker und Salz schaumig rühren. Eine Bio-Limette gab es nicht, eine Bio-Zitrone tut es aber auch.

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Eier trennen und die Eigelbe nach und nach unter den Teig rühren.

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Quark, 35 g Stärke und Sahne unterrühren.

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Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, übrige Stärke zugeben und mind. zwei Minuten zu einem festen Eischnee aufschlagen. 1/3 unter die Quarkmasse rühren, den Rest unterheben.

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Die Masse in die Form füllen und zwei Stunden backen.

Ofen ausschalten, Kuchen mit einem Messer vom Rand lösen, aber noch in der Form und im geöffneten Ofen abkühlen lassen.

Kuchen mit frischen Früchten dekorieren.

 

Ich müßte schon eine Menge an Früchten drauflegen, damit der Kuchen einigermassen vorzeigbar ist. Ja, deswegen gibt es jetzt auch kein Foto!

Im Ofen war er noch wunderschön. Einfach perfekt.

Nachdem ich die Ofentür geöffnet und den Kuchen etwa eine Stunde vorsichtig abkühlen lassen habe, war der Kuchen komplett eingefallen. KOMPLETT!

 

Okay, er hat nun zwar immer noch die typische Eingefallener-Käsekuchen-Größe, aber nicht mehr die Größe mit der man beispielsweise bei seiner Schwester -die so gut backen kann- Eindruck schinden könnte.

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Schmecken tut er übrigens….

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Einkochen: Rote Bete -himmlisch lecker-

Die ersten Rote Bete können ab Juli geerntet werden. Wenn sie nicht zu groß sind, schmecken sie am besten und sind ideal zum Einkochen. Man sollte ausreichend Twist-Off-Gläser sammeln, um die leckeren Knollen im Winter süßsauer genießen zu können.

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Ich koche sie am liebsten nach einem sehr alten Rezept aus der Wesermarsch ein.

Hokaido-Kürbis wird mit diesem Rezept übrigens ebenfalls wunderbar. Ich habe ihn im Gegensatz zu dem süß-sauer eingelegten Kürbis „Winterkürbis“ genannt. Weiterlesen „Einkochen: Rote Bete -himmlisch lecker-„

Gemüse-Gyros-Auflauf

Wenn ich über den Wochenmarkt gehe und mich so viel leckeres Gemüse anschaut, kann ich manchmal nicht widerstehen und kaufe von (fast) jeder Sorte ein wenig um einen bunten Gemüseauflauf zu „kochen“.

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Dieses Mal sind es vorgekochte Kartoffeln, Rosenkohl, Brokkoli, Ruccola, Paprika, Staudensellerie und Kohlrabi.

Das Gemüse putzen und in mundgerechte Teile schnibbeln. Gut würzen mit Salz und grünem Pfeffer und was das Gewürzregal sonst noch so her gibt.

Weiterlesen „Gemüse-Gyros-Auflauf“

Applepie

Es ist Apfelernte und ob als Kuchen, Mus oder Saft ….sie schmecken einfach lecker.

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Richtig lecker schmeckt auch dieser Apfel-Nachtisch, der durch seine Gewürze schon ein wenig an die Adventszeit erinnert:

Äpfel putzen und in dünne Scheiben schneiden.

Mit 75 g braunem Zucker,

2 El Rosinen,

1/2 Tl Zimt und einem

1/4 Tl  Lebkuchengewürz vermischen und mehrere Stunden durchziehen lassen.

Weiterlesen „Applepie“

Neue Gewürze, eine orientalische Tomatensoße und Soße auf Vorrat.

Ich habe mich mit neuen Gewürzen eingedeckt:

Babaganush, Äthiopisches Buttergewürz, Baharat-Gewürzmischung, Raz el Hanout grob, African Rub, Quatre Epices, Asado-Gewürzmischung, Wu Chian Fen, ein paar Tonka-Bohnen und Harissa.

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Diese wunderbar nach Orient duftenden Gewürze kann man nicht einfach so zu den übrigen Gewürzen stellen, nein, man muss sie sofort öffnen und in einem Gericht austesten, vorab schon ein wenig davon probieren, Aromen wie Kardamom, Zimt, Koriander, Nelke und Muskatnuss erschnuppern und erschmecken, an Scheherazade und Tausendundeine Nacht denken …. äh … ja…nun gut.

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