Mein Teich

Wenn ich aus dem Wohnzimmerfenster schaue, blicke ich auf meinen Teich. Im Winter kann ich ihn besser sehen, im Sommer ist er durch Blattwerk ziemlich verdeckt.  Dann sieht man je nach Lichteinfall nur ein Glitzern zwischen den Bäumen und Sträuchern.

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Strenggenommen ist es eigentlich gar nicht mein Teich, sondern ich muss ihn mit den Menschen, die um ihn herumwandern möchten, teilen.

Mit der Hundebesitzerin, die frühmorgens schon nach ihrem verlustiggegangenen Jagdhund schreit: Arrragooonnnn, komm zu Frauchen, ARAGON! AARRAAGGOONN!!

Aragon kommt natürlich nicht, sondern versucht sich irgendwie an die Enten, die gerade auf der Suche nach morgendlicher Nahrung sind, heranzupirschen.  Wenn Aragon endlich  -nach lautem Schütteln der Leckerlischachtel- angehechelt kommt, sind auch die verschlafensten Anwohner des Teiches wach und Frauchen heiser.

 

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Teilen muss ich meinen Teich auch mit dem Dudelsackspieler, der in regelmäßigen Abständen dort mehr oder minder gut dudelsackt.

Mit vielen Musikanten, die dort die ersten- für meine Ohren schmerzhaften-  Rapversuche starten oder so perfekt Gitarre spielen, dass man anschließend applaudieren und Zugabe rufen möchte.

Natürlich gibt es hier auch hin und wieder Sänger, die des Nachts und voll des süßen Weines, den Weg entlanggrölen.

Ich teile ihn mit Nordic-Walking-Läufern, die ihre Gummipuffer nicht aufgesteckt haben und die man schon von weitem heranklappern hört.

Und natürlich mit Liebespaaren jedweden Alters, aber die sind so leise und in sich versunken, die hört und sieht man ja kaum.

 

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Beginnt man den Rundgang um den Teich direkt am Ende meines Gartens, stößt man auf riesige, rhabarberähnliche Pflanzen.

 

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Ich glaube, es handelt sich um eine Art Pestwurz. Wer es besser weiss, möge mir doch bitte schreiben.

 

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Sie haben wirklich imposante Blätter, die bei vielen Spaziergängern, die sie zum ersten Mal erblicken, Begeisterung hervorrufen.

 

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Ein Stück des Ufers ist eingezäunt, damit die dort lebenden Graureiher in Ruhe brüten können. Zum Ärgernis eines Anwohners holen sie sich ab und an mal ein paar Leckerlis in Form von Kois aus dem Gartenteich. Man muss gönnen können, den Reihern munden die fettgefütterten Fische bestimmt ausgezeichnet.

 

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Entlang des Weges wachsen unzählige Wildkräuter.

 

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Ich habe schon an einigen Wildkräuter-Spaziergängen teilgenommen und war überrascht, wieviel man auf solchen Wanderungen lernt.

Dorothee, die Wildkräuterkundige, hat uns besonders die Brennessel ans Herz gelegt.

 

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Brennessel

 Wirkung: Blutreinigend Blutdrucksenkend Milchtreibend Stoffwechselsteigernd Entzündungshemmend Blutzuckersenkend Gefäßerweiternd Harntreibend Durchblutungsfördernd Stuhlgangfördernd Antirheumatisch Wirkstoffe Eisen, Ameisensäure, Vitamin A, Phosphor, Gerbsäure, Stärkemehl, Chlorophyll, Natrium, Kalium, Sekretin, Magnesium, Calcium, Gallussäure, Kieselsäure

Die Blühzeit der Pflanze ist Juli/ August.

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Brennessel

 

Dann sollte man sich aufmachen und ein paar Handvoll von den „Nüsschen“ ernten. Handschuhe anziehen. Auf einem Trockentuch mehrere Tage trocknen lassen, die Nüsschen abstreifen und am besten in einem Twist-off-Glas aufbewahren. Man kann sie ins Müsli geben, Salate und Suppen damit anreichern oder sogar über ein Dessert streuen. Sie schmecken leicht nussig und sollen so richtig fit machen.

Die hellen Blütenstände sind männlich, die dunkleren die weiblichen. Gesammelt werden die Nüsschen am besten von ganz jungen Pflanzen.

 

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Brennessel

Wer Probleme mit Ödemen hat, sollte jedoch besser die Finger von der Brennessel lassen.

 

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Spitzwegerich

 

Den Spitzwegerich kenne ich aus meiner Kindheit auf dem Land. Wurden wir von irgendeinem Insekt gestochen, rupften wir uns ein Blatt aus, zerrieben es zwischen den Fingern, so dass ein wenig Planzensaft austrat und drückten es auf den Einstich. Bei zuwenig Pflanzensaft gab es einen Spucketropfen aufs Blatt.

 

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Spitzwegerich

Der Spitzwegerich gehört zu den ausdauernden Pflanzen, er erblüht zwischen Mai und September. Seine Blätter kann man vom Juni bis in den September selbst sammeln. Danach werden sie schonend getrocknet, man sollte darauf achten, dass sie nicht braun werden. Spitzwegerich ist überall zu finden. Er gilt sogar als Unkraut. Wegen seiner besonderen Heilwirkung wird der Spitzwegerich auch als „Heilwegerich“ gerühmt. Der Spitzwegerich treibt den Harn, ist antibakteriell, reinigt das Blut, stillt Blutungen, wirkt zusammenziehend (adstringierend), hemmt Entzündungen und wirkt schleimlösend. In der Naturheilkunde wird der Saft der Pflanze schon lange gegen Wunden und bei Insektenstichen eingesetzt. Dazu sollte man gleich nach dem Insektenstich frische, zerriebene Blätter auf die betroffene Stelle legen. Die Wirkung des Spitzwegerich ist inzwischen auch wissenschaftlich belegt.

Ein Blatt vom Breitwegerich rupften wir hin und wieder auch aus. Beim Ausrupfen hingen am Blatt nämlich einige lange Pflanzenfasern und man hatte uns weis gemacht, sie würden die spätere Anzahl der Kinder, die man bekommt, vorhersagen. Wir empfanden die Vorhersagen des Breitwegerichs als äußerst unzuverlässig, sagten sie doch jedes Mal eine andere Kinderanzahl voraus.

 

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Klettenlabkraut

Das Klettenlabkraut blüht von Juni bis August, das Kraut selbst kann man zur selben Zeit sammeln. Danach wird es an einem luftigen Standort ausgebreitet und in der Sonne getrocknet. Labkraut duftet unangenehm und schmeckt bitter. Naturheilkundlich gesehen hat Labkraut eine harntreibenden Wirkung, mildert krampfartige Anfälle und regt die Harnausscheidung an. Äußerlich angewendet als Bad oder Umschlag hilft Labkraut bei schlecht heilenden Wunden, bei Ausschlägen und Geschwürerkrankungen. Wirkung und Anwendung von Labkraut Blasenleiden Bleichsucht Epilepsie Gebärmutterbeschwerden Hautkrankheiten Hautleiden Hysterie Krebsgeschwüre Kropfleiden Mitesser Organreinigung Seitenstechen Wasserstauungen.

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Das Labkraut ist das Kraut, welches einem noch zu Haus am Hosenbein hängt und deswegen auch Klebkraut genannt wird.

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Auf der mir gegenüberliegenden Seite des Sees gibt es einen kleinen Spielplatz, auf dem sich die Kleinsten vergnügen können. So nah an einem Teich sollte man sie jedoch nicht eine Sekunde aus den Augen verlieren.

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Weiter gehts mit unserem Rundgang.

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Man stößt auf die Skulptur  „Knabe mit Fisch“ von Emil Obermann,  die jedoch eher ein Schattendasein in der hintersten Ecke der Teichanlage führt.

 

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Zwischendurch einen Blick auf den verwunschenen Teich.

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Hier beenden wir nun den Rundgang. Ich möchte euch bitten, den öffentlichen Weg zu benutzen und nicht etwa die Abkürzung durch meinen Garten zu nehmen.

 

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Wer noch ein wenig weiter wandern möchte,  dort drüben geht es in den Wald. Doch davon ein anderes Mal mehr.

 

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Der Stadtgarten

Ich habe eine Vogeltränke gekauft, die fünfte. Die Vögel lieben diese Tränken und hüpfen oft von einer Wasserstelle zur anderen. Da sich gerade im Sommer schnell mal die für die Vögel tödlichen Salmonellen oder Trichomonaden entwickeln können, wird meist täglich das Wasser gewechselt. Geht schnell, da ich nur einen Wasserschlauch hineinhalte und die Becken durchspüle. Ab und an gieße ich die Steine durch ein altes Nudelsieb und schrubbe sie mit ein paar Tropfen Spülmittel ab.

 

 

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Der alte Schweinetrog auf dem Foto (zwei Drachen sitzen drauf), sollte eigentlich das größte Vogelbad werden. Mein Mann hat sich auf einem Flohmarkt schrecklich mit dem schweren Ding abgeschleppt, aber für solch ein schönes Bad nimmt man ja einiges an Mühsal auf sich. Der Verkäufer hat uns versichert, dass der Trog frostfest ist. Tja, reingefallen. Nichts mit frostfest, lauter Risse sind nach einem Winter drin. Er taugt aber zumindest noch zum Blumenkübel.

 

 

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Das Vogelbad, an dem alte Kellen hängen, war eigentlich ein gußeiserner Grill.

Ich habe ihn auf einem verlassenen Grundstück liegen sehen, mich aber nicht getraut ihn zu „klauen“.

Meine Tante war zum Glück mutiger als ich und hat ihn mir geholt. Er war schon durchgegammelt und hatte einige Löcher. Ich habe ihn mit Erde gefüllt, eine flache Vogeltränke hineingestellt und den Rand bepflanzt.

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In den Kübeln habe ich hauptsächlich Stauden, wie Rittersporn, Margerite, Phlox, Lavendel, Lupine und einige andere. Die Hortensie Endless Summer wächst ebenfalls in einem Kübel.

 

 

Stauden sehen zum einen einfach schöner aus, weil sie von Jahr zu Jahr üppiger werden und zum anderen sind sie günstiger. Staudenableger bekommt man oft sogar umsonst, einjährige Sommerblumen alljährlich kaufen zu müssen, geht dagegen ins Geld und man spart viele Euros, wenn man sie nur als Farbtupfer zwischen die Stauden setzt.

 

 

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Es sieht noch recht trist in unserem norddeutschen Garten aus. In den letzen Wochen war es kalt und die Pflanzen trauen sich nur zaghaft aus dem Boden.

Vor einigen Jahren fand mein Mann bei Baumschnittarbeiten an der Grundstücksgrenze ein „hübsches Gewächs“, buddelte es aus und pflanzte es in sein Rosenbeet. Es ist eine Monatserdbeere, die nun von Jahr zu Jahr kräftiger wird und winzige, aromatische Beeren hervorbringt.

 

 

 

Vor seiner Pensionierung konnte mein Mann nicht zwischen Petunie und Petersilie unterscheiden -wenn ich das mal so überspitzt sagen darf- und nun hat er ein eigenes Rosenbeet und die Rosen sehen auch noch prächtig aus.

 

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Der Waldmeister hat sich weiter ausgebreitet, der Duo-Apfelbaum und die weisse Johannisbeere blühen wie noch nie und die Pfingstrosen werden bald blühen.

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Sogar die Spalierbirne ist kräftig am Blühen, trägt später aber meist nur wenige, jedoch sehr wohlschmeckende Früchte. Wir haben die Birne vor vielen Jahren „gerettet“, sie sollte aus einem hessischen Garten entfernt und weggeschmissen werden, weil sie stark unter Birnenrost litt.

Wir haben sie samt altem Spalier vorsichtig ins Auto gelegt und -etwa 500 km vom alten Standort entfernt-  wieder eingegraben. Es scheint ihr im Norden gut zu gefallen…

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Die Tomaten sind pikiert und stehen im warmen Gewächshaus. Die ersten Kräuter wurden neu gepflanzt.

 

 

Das Eichhörnchen-Futterhaus wurde geputzt und wird bald wieder neu gefüllt. Sie sind wahre Fressmaschinen, diese Eichhörnchen. Im Winter verputzen sie Nüsse und mal ein paar Rosinen oder getrocknete Maiskörner (die habe ich im Herbst zur Deko draußen liegen), im Sommer mögen sie Melonenschalen abnagen und sagen bei einem Stück Pfirsich oder Apfel, einigen Weintrauben oder Kirschen nicht nein.

 

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Es sieht niedlich aus, wenn diese possierlichen Tierchen die Klappe hochheben und sich das Futter herausklauben. Einige fressen es gleich vor Ort auf und lassen sich durch unsere Blicke kein bißchen stören, andere räumen das Haus Stück für Stück leer und schaffen das Futter erst einmal in Sicherheit.

Wir hatten schon Eichhörnchen, die sich direkt in das Futterhaus gequetscht haben -der Schwanz hing raus- und sich genüßlich die unter ihnen liegenden Nüsse zu Gemüte geführt haben.

Der Rasen wurde vertikutiert, gedüngt und nachgesät. Und Kalk hat er in diesem Jahr auch schon bekommen. Warum ich bislang nicht einmal eine Bodenprobe genommen und untersuchen lassen habe, ist mir selbst ein Rätsel. Beruflich sitze ich ja quasi an der Quelle, es würde mich nichts kosten, ich müßte nur in eine andere Abteilung unseres Instituts gehen. Faulheit oder ich mag zu Haus einfach nicht an die Arbeit denken.

 

 

Weiße, pinkfarbene und lila Rhodendren säumen die Rasenkanten. Wir können übrigens nicht bestätigen, dass Vögel mit einer Rhododendronhecke nichts anfangen können. Die Hecke wird sehr viel genutzt, ob zum Brüten oder zum Schutz und besitzt regelrechte „Einflugschneisen“.

 

 

 

Das Insekten-Hotel: eine tote Korkenzieher-Haselnuss, die wir in eine Ecke des Garten gesetzt haben und die von Efeu überrankt wird. In den Ästen haben sich Insekten Löcher gebohrt, sie scheinen das Totholz also zu nutzen.

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Bevor man sich ein Insektenhotel, das es ja in allen Variationen auf dem Markt zu kaufen gibt, zulegt, sollte man einen Blick auf diesen link werfen:

https://www.naturgartenfreude.de/wildbienen/nisthilfen/lochziegel/

 

 

Unter dem Efeu befindet sich ein weiteres Totholz, eine abgesägte Tanne. Eichhörnchen deponieren schon mal obendrauf  ein paar Nüsse, Vögel starten und landen von dort aus  und als Halter für eine alte Lampe taugt es ebenfalls.

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Direkt auf der Terrasse steht ein Mörtelkübel, den wir mit zwei Gurken bepflanzt haben. Sie ranken im Laufe des Sommers mithilfe eines Seil bis hoch zur Pergola. Im letzen Jahr haben wir diesen Versuch gestartet und für gut befunden.

Eigentlich hätten wir uns in der Zwischenzeit mal einen dekorativen Kübel zulegen können, aber die Gurken kamen so plötzlich (ein Bekannter sät sie für uns mit aus), dass wir uns wieder den alten Mörteleimer schnappten und die Gurken einpflanzten. Ich habe  ein paar Zauberglöckchen/ Millionbells an den Rand gepflanzt und hoffe, dass sie den häßlichen Kübel bald verdecken. Für ein paar Kräuter ist auch noch Platz.

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Ein Blick auf die Pergola: der Wein treibt kräftig aus und die Blätter werden uns bald mit Naturschatten versorgen. Er bringt uns im Herbst auch eine reiche Ernte, aber oft sind die Trauben zu sauer oder verderben, wenn es zuviel regnet. Die Vögel freuen sich trotzdem drüber. Zum Dank kacken sie auf die Terrasse, wenn sie zuviel von diesen Trauben gefressen haben. Undankbares Gefieder!

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Die Kletterhortensie überwuchert an einem Pfosten der Pergola den Wein, im Herbst wird sie wieder etwas gestutzt.

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Den roten Fächerahorn haben wir rigoros  beschnitten. Das soll man zwar nicht machen, da Ahorne größere Rückschnitte nicht gut vertragen, aber er wurde uns einfach zu voluminös.

Also: hopp oder top, wir werden es im nächsten Jahr sehen.  Unterm Ahorn wachsen Waldmeister, Fetthenne, Pfingstrosen und eine Staude, deren Namen ich nicht weiß. Ich habe sie mal in einem holländischen Pflanzencenter gekauft.

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Unter drei Obstbäumen, die zwar immer viel Blattwerk, aber kaum Früchte tragen, wachsen Akeleien. Eine der wenigen Pflanzen, die bei uns von den Schnecken komplett ignoriert werden. In diesem Jahr habe ich dort auch Lein  -Dank an Gisela- ausgesät. Aufgelaufen ist die Saat, mal schauen, ob es den Pflanzen bei uns gefällt.

 

Heiß geliebt von Schnecken wird dagegen die Funkie. Sie fressen nicht nur die Blätter an, sondern „beißen“ ein paar Male in den Stengel und die wunderschönen großen Blätter knicken ab.

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Der mexikanische Feuertopf wurde von uns so gut wie nie benutzt, weil er uns zuviel „quiemelte“ und wir weder uns noch die Nachbarn in schönen Sommernächten einräuchern wollten. Als Deko taucht er allemal, ebenso wie die alte Putte.

 

 

 

Fortsetzung folgt…

 

Carolinensiel

Dieser hübsche Ort ist einer von den unzähligen Sielorten, wie man sie zuhauf an der niedersächsischen Nordsee findet. Sie heißen so, weil sie direkt am Deich liegen und „Siele“ das Wasser aus dem Binnenland durch die Deiche in die Nordsee leiten.

Wir benötigten mal wieder ein wenig Nordsee-Luft und haben uns für einen Ausflug nach Carolinensiel mit dem historischen Stadthafen entschieden.

Bei einem Rundgang um den Hafen stießen wir gleich auf diese Caroline:

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„Zur Erinnerung an den Begriff „Cliner Wind“….“ ?

Damit konnten wir gar nichts anfangen, doch nach kurzer Recherche wußten wir, was es damit auf sich hat:

Weiterlesen „Carolinensiel“

„Strandläufer“ mit kleinen Extras

Der „Strandläufer“ von Farbenmix ist zur Zeit mein Lieblings-Taschen-Schnittmuster und ich habe schon unzählige Taschen genäht. Einige  davon sind HIER  zu sehen.

Ich habe das pfiffige Schnittmuster ein wenig erweitert, sozusagen an meinen Bedürfnissen angepasst und einige Taschen beispielsweise mit einer Reißverschlusstasche oder mit einem offenen Reißverschluss versehen.

Mit der freundlichen Genehmigung von Farbenmix (Gruß an Emma), darf ich auf hier darüber berichten.

Schnittmuster&Anleitung für den Strandläufer von Farbenmix bekommt ihr hier

Weiterlesen „„Strandläufer“ mit kleinen Extras“

Einzelstücke

Hin und wieder bekomme ich Anfragen, ob ich nicht eine meiner Taschen verkaufen möchte. Oder ob ich nicht vielleicht einen „Nähwunsch“ erfüllen  würde.

Ich nähe aber ausschließlich hobbymäßig und mag Dinge am liebsten nach eigenen Vorstellungen anfertigen.

Sollten wir Nähfrauen jedoch einmal zuviel produziert haben, weil die Stoffe einfach zu schön sind und vernäht werden müssen oder weil man unbedingt eine Idee umsetzen möchte, dann bieten wir sie ab jetzt hier zum Kauf an.

Eure Kathriene

 

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Derzeit leider keine Angebote

 

Weiterlesen „Einzelstücke“

Auf Wunsch: Reißverschlusstasche für den „Strandläufer“

Hier ist die von euch gewünschte Anleitung für eine Reißverschlusstasche für den „Strandläufer“ von Farbenmix:

Außenstoff einmal zuschneiden. Vlies aufbügeln ( ich nehme immer H630)

Das Schnittmuster ein weiteres Mal aus einem Stoff ausschneiden. Da man diesen Stoff später nicht wirklich sehen wird, kann es irgendein Reststück sein.

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Foto 1

 

Beide Stoffstücke  rechts auf rechts aufeinander legen und rundherum feststecken. Weiterlesen „Auf Wunsch: Reißverschlusstasche für den „Strandläufer““

Deutschland sorgt sich. Bekommt Fatih Akin den Oscar?

von Mely Kiyak

Ich kann mich nicht erinnern, dass ein deutscher Film, der international eine aufregende Reise absolviert und allerorts berührt und begeistert, in der Heimat des Filmemachers, also hier in Deutschland, jemals mit solch einer Lust an Degradierung bedacht wurde, wie es mit Fatih Akins Film Aus dem Nichts derzeit geschieht.

Sein Film behandelt den Konflikt zwischen einer Polizei, die Ressentiments gegenüber dem Opfer hegt und einer Frau, die um den Verlust ihrer großen Liebe trauert.  Der Bezugspunkt der Geschichte, „die Folie“, wie Kritiker gerne sagen oder „die Klammer“, ist der NSU.

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