DIY Nähen: Beuteltasche Julchen

Manchmal muss es eine unkomplizierte Beuteltasche sein.

Tasche Julchen
Beuteltasche Julchen/ Happy Sewing

 

Einfach alles reinpfeffern, Kugelschreiber und Notizbuch in die eine Seitentasche stopfen, Taschentücher und Kaugummis in die andere, über die Schulter werfen und los gehts.

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Beuteltasche Julchen / Lamas an der Nordsee

 

Die Tasche ist recht schnell genäht und auch für Anfänger geeignet. Am Ende des Beitrags findet ihr eine Emailadresse von mir, falls ihr mal eine Frage dazu habt.

 

 

Es ist sinnvoll, die Anleitung vor Arbeitsbeginn einmal komplett durchzulesen.

 

Material:

Für die Außentasche benötigt ihr drei unterschiedliche Stoffe und ein wenig Kunstleder oder derberen Stoff für den Boden:

Oberstoff 1/ Größe: ca. 50 cm x 50 cm ( 2 x)

Oberstoff 2/ Größe: ca. 25 cm x 50 cm (2 x)

Oberstoff 3/ Größe: ca. 25 cm x 50 cm (2 x)

Bodenstoff

 

Die Futtertasche besteht aus einem Stoff

Futterstoff für Tasche Größe: ca. 50 cm x 50 cm (2 x)

Bodenstoff

Für Innentaschen benötigt ihr ebenfalls Futterstoff.

 

 

Vlieseline H 640 oder H 630 (für Außentasche und Boden, wenn der Stoff verstärkt werden muss)

Gurtband 4 cm breit/ etwa 150 cm (muss individuell an die Größe der Trägerin angepasst werden)

 

Anleitung

 

Oberstoff 1 rechts auf rechts legen und das Schnittmuster 2 x im Stoffbruch ausschneiden. So sieht es fertig ausgeschnitten aus:

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Beide Teile des Oberstoffs 1 verstärke ich vor der Weiterverarbeitung mit Vlieseline H630 (Vlieseline bügelt man mit einem Stück Backpapier auf).

Die Tasche bekommt dadurch mehr Standfestigkeit und fällt nicht in sich zusammen.

Verwendet ihr sehr festen Dekostoff, könnt ihr euch diese Arbeit sparen.

 

Für die Aufsatztaschen falten wir das Schnittmuster einmal zur Hälfte und nutzen nur den oberen Teil.

Oberstoff 2 rechts auf rechts legen und das halbe Schnittmuster im Stoffbruch 2 x ausschneiden. Hier ist es der Lamastoff:

 

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Oberstoff 3 ebenfalls rechts auf rechts legen und das halbe Schnittmuster im Stoffbruch 2 x ausschneiden. Hier ist es der rot-weiß-gestreifte Stoff:

 

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Ihr habt jetzt also 6 Schnittteile vor euch liegen:

2 x Oberstoff 1 (Steuerrad)

2 x Oberstoff 2 (Lama, halbes Schnittmuster)

2 x Oberstoff 3 (rot-weiß-gestreift, halbes Schnittmuster)

 

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Fangen wir mit den beiden Aufsatztaschen an.

Jeweils ein Teil von Oberstoff 2 auf einen Teil von Oberstoff 3 rechts auf rechts legen

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und an der markierten Linie zusammennähen/steppen:

 

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Kleine Knipser in die Nahtzugabe schneiden, die Stoffe wenden und die Naht gut glattbügeln.

Ich habe anstatt Knipser eine Zackenschere benutzt, das geht auch ganz prima.

 

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Auf der rechten Seite einmal in Nähfüßchenbreite gegennähen.

 

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Wenn ihr ein wenig vom Oberstoff 3 (rot-weiß-gestreift) rausschauen lasst, sieht es aus als sei die Tasche mit einer Paspel verziert.

 

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Auf dem Oberstoff habe mir mit Schneiderkreide die Verlängerung des geraden Stücks des Taschenkante eingezeichnet (siehe Foto unten)

 

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Auf der Aufsatztasche habe ich es ebenfalls markiert.

Die Aufsatztasche mittig auf den Oberstoff 1 legen

 

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und an den beiden mittleren markierten Linien aufnähen.

 

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Es entsteht dadurch ein kleines, längliches  Fach, in welches wir später den Tragegurt schieben können.

Ich habe den Gurt mal zur Probe festgesteckt, damit ihr es euch besser vorstellen könnt:

 

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Mit dem zweiten Taschenteil ebenso verfahren.

Ihr habt jetzt also beide Außen-Taschenteile mit aufgenähten Aufsatztaschen vor euch liegen.

 

Tragegurt anbringen

Zunächst probiert ihr aus wie lang der Gurt sein muss.

Denkt daran, dass er noch ein Stückchen in der Taschenlasche verschwindet. Ich bin 1,65 m groß und habe mich für eine Gurtlänge von 1,50 m entschieden.

Schiebt eine Seite des Gurtes in eine Taschenlasche. Und näht ihn auf dem Oberstoff 1 jeweils rechts und links und das schmale Stückchen oben fest.

Ich habe euch die Nahtlinie mal mit einem Aquamarker eingezeichnet.

 

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Näht den Gurt jedoch nicht bis zur Taschenkante an den Oberstoff fest, denn dort wird später noch etwas Platz für das Einnähen der Innentasche benötigt. Also etwa 3 cm Platz lassen.

 

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In der Lasche näht ihr den Gurt so auf, wie es auf dem unteren Foto zu sehen ist. Das ist eine „X-Box“, die häufig beim Annähen von Gurtbändern verwendet wird und äußerst stabil ist.

Wer mag kann hier ein Label o.ä. zur Verzierung aufnähen.

 

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Das Label „Einzelstück“ habe ich hier gefunden:

https://dresowka.pl/de/einzelstuck-label-nahmaschine-1-5×4-cm-vanille.html

 

Auf dem anderen Taschenteil näht ihr das andere Ende des Gurtes fest (sieh Skizze)


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Beide Taschenteile rechts auf rechts legen und die Seitenkanten -links und rechts- festnähen. Vor dem Nähen begradige ich mit einem langen Lineal/ Patchworklineal und einem Rollschneider die Kanten.

Die Kanten entweder mit einer Overlock-Maschine oder einem Zickzackstich versäubern.

Die Seitennaht nach einer Seite umklappen, feststecken und auf der rechten Seite mit einer Stichlänge von 3,5 absteppen. Das sieht hübscher aus und macht die Tasche natürlich auch strapazierfähiger.

So sollte eure Tasche nun auf der linken Seite aussehen:

Die Seitenkanten sind verschlossen, oben und unten ist die Tasche  offen.

 

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Und so, wenn man sie auf rechts zieht:

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Auf dieselbe Art und Weise stellt ihr nun die Innentasche her. Für die Innentasche muss man nicht -wie bei der Außentasche- verschiedene Futterstoffe wählen. (Einen Gurt bringt man natürlich auch nicht an 😉 )

Und wer keine Innenfächer benötigt, schneidet sich lediglich zweimal den Futterstoff aus und näht ihn an den Seitenkanten zusammen.

 

 

Boden für Außen- und Innentasche

Der Durchmesser der Taschenböden beträgt etwa 31,5 cm.

Mit einem Zirkel (oder einem passenden Platzteller) fertigt man das Schnittmuster für den Taschenboden an.

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Wenn ihr wissen möchtet, wie man den passenden Durchmesser eines runden Taschenbodens ausrechnet:

r = U geteilt durch 2pi

r = radius

U = Umfang

pi = 3,14

also: 96 cm ( 2 x die Taschenbreite) geteilt durch 6,28 ( 1 Pi ist etwa 3, 14) = 15,3 cm

Das ist der Radius (also der halbe Durchmesser des Kreises). Wir nehmen noch 1 cm dazu, wegen der Nahtzugabe.

Der Durchmesser des Kreises beträgt also 2 x Radius plus 2 cm Nahtzugabe = ca. 32,5 cm

Falls ihr also einmal die Taschengröße verändern möchtet, könnt ihr mit dieser Formel berechnen wie groß der Boden sein muss.

 

Ihr benötigt den Boden einmal für die Außentasche und einmal für die Innentasche.

Auch hier gilt: ist es ein robuster Stoff, kann man auf Vlieseline verzichten. Handelt es sich wie bei der schwarzen Tasche um einen normalen Baumwollstoff, benötigt er Vlieseline, sonst wird die Tasche später „labberig“.

Wenn also nötig, auf beiden Böden Vlieseline aufbügeln.

 

 

Boden und Tasche „vierteln“

Um einen runden Boden gut einsetzen zu können, gibt es einen „Trick“

Den Boden einmal mittig falten und rechts und links an den Faltstellen (Bruch) markieren. Dazu nehmt ihr entweder einen Stift (z.B. Aqua Trickmarker) oder Stecknadeln. Boden wieder aufklappen und nun Markierung auf Markierung legen. Die Faltstellen (Bruch) wieder markieren. Wenn ihr den Boden wieder aufklappt, ist er in Viertel unterteilt.

Ich zeige es euch einmal an dem Schnittmuster des Bodens:

Boden mittig falten und und jeweils rechts und links an den Faltstellen markieren

 

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Boden wieder aufklappen und nun Markierung auf Markierung legen und wieder die Seiten markieren

 

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Wenn ihr den Boden wieder aufklappt, ist er in Viertel unterteilt

 

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Bei der Tasche legt ihr Seitennaht auf Seitennaht und markiert die Seiten mit Stecknadeln oder mit einem Trickmarker. So habt ihr ebenfalls die Tasche geviertelt: zwei Seitennähte und zwei Markierungen.

Ihr habt jetzt

Außen- und Innenboden mit „Viertelmarkierung“

Außen- und Innentasche mit „Viertelmarkierung“

 

Einsetzen des Bodens

Die Außentasche auf links ziehen.

Boden und Außentasche an den Markierungen rechts auf rechts zusammenstecken.

Zwischen den Vierteln Boden und Außentasche gleichmäßig zusammenstecken. Evtl. muss man -wenn es nicht so ganz passt- eine kleine Falte einarbeiten.

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Einmal vorsichtig rundherum – mit etwa einem Zentimeter Abstand zum Rand – nähen.

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Dabei darauf achten, dass alle Stofflagen mitgefasst werden. Der Boden liegt beim Nähen oben.

 

 

Tasche auf rechts ziehen und überprüfen, ob alles gut genäht/gesteppt wurde.

Tasche wieder auf links ziehen und die Nahtzugabe entweder mit einer Overlock-Maschine oder mit einem Zickzackstich versäubern.

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Mit der Innentasche und dem Innenboden ebenso verfahren.

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Wer mag, näht sich auf der Außentasche rund um den Boden eine Art Ziernaht:

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Der Beutel fällt dann einfach schöner.

 

Mir gefiel der rote Gurt nicht mehr und ich habe deswegen eine Borte aufgenäht.

 

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Zusammensetzen von Außen- und Innentasche

Die Außentasche auf links ziehen, die Innentasche auf rechts.

Innentasche in die Außentasche stecken und dabei drauf achten, dass beim Zusammenstecken Seitennaht auf Seitennaht liegt.

In Nähfußbreite einmal rundherum steppen, dabei eine Wendeöffnung von etwa 20 cm lassen.

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Jetzt seht ihr auch, wie wichtig es ist, den Gurt nicht bis zum Taschenrand festzunähen. Man muss nun nämlich zwischen Gurt und Taschenrand nähen und benötigt dafür ein wenig Platz.

Tasche vorsichtig durch die Wendeöffnung wenden.

Auf der rechten Seite einmal rundherum absteppen und dabei die Wendeöffnung schliessen.

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Gurt dabei mitfassen.

 

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Taaadaaa…fertig 🙂

Anhang/ Schnittmuster

 

Das Schnittmuster besteht aus drei Teilen und muss einfach zusammen geklebt werden. Für die aufgesetzten Taschen wird das Schnittmuster einmal zur Hälfte gefaltet, ich habe es euch aber trotzdem noch einmal extra abgespeichert.

Schnittmuster Außen- und Futtertaschen:

julchen10001

Halbes Schnittmuster für die Aufsatztaschen:

julchen1-2

Schnittmuster für den Boden:

julchen3

Email:

kathriene(@)ewe.net

Die Klammern um das @-Zeichen bitte entfernen.

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Beuteltasche Julchen/ Blaugemustert

 

 

Einkochen: Bratäpfel im Glas

Ein paar Äpfel zuviel eingekauft, die nun schon leicht mürbe werden? Dann heisst es: Gläser herauskramen und Bratäpfel einkochen.

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Twist-Off-Gläser kann man prima sammeln. Da ich viel einkoche und die Familie und Freunde auch hin und wieder ein Glas geschenkt bekommen, muss ich sie jedoch in regelmäßigen Abständen in Online-Shops kaufen.

Man sollte in Ruhe die Preise pro Glas vergleichen und vor allem beachten, ob der Preis mit Deckel gilt oder ob der Deckel extra dazubestellt werden muss.

Für Bratäpfel eignen sich Gläser um die 400 ml.

Zunächst verrührt man mit 100 g Butter (zimmerwarm) etwa 50 g Zucker.

Unter diese Masse hebt man etwa 50 g Mandelblätter, 50 g Rosinen und vielleicht etwas feingewürfeltes Marzipan je nach Geschmack.

Abschmecken mit Zimt und etwas Likör wie z.B. Amaretto.

10 Äpfel sauber waschen, trocken tupfen und mit einem Apfelausstecher entkernen.

In jedes Glas einen Apfel geben und das Apfelloch mit der Mandel-Rosinen-Masse füllen.

Backofen auf 180 Umluft vorheizen.

In jedes Glas etwa 30 ml Apfelsaft geben und die Gläser ohne Deckel für 30 Min. in den heißen Ofen stellen.

Danach die Gläser aus dem Ofen nehmen und sofort mit dem Twist-Off-Deckel verschliessen.

Sollte etwas am Rand übergelaufen sein, muss dieser natürlich vor dem Schließen  mit etwas heissem Wasser und einem sauberen Tuch gereinigt werden.

Gläser noch einmal für 60 Minuten bei 120 Grad in den Backofen stellen. Ich stelle sie immer in eine Fettpfanne, in die ich etwas kochendes Wasser gegeben habe.

Wenn die Gläser abgekühlt sind, höre ich beim Klopfen auf dem Deckel, ob sie gut verschlossen sind. Testet es mal aus. Seid ihr euch bei einem nicht sicher, kann man den Apfel ja schon mit etwas Sahne oder Vanilleeis probieren.

Einen Tipp habe ich noch für euch:

Druckt euch auf einfachen Schreibmaschinenpapier Etiketten aus. Ich nehme dazu immer eine Avery-Vorlage

https://www.avery-zweckform.com/vorlage-l7110

 

Auf das Etikett druckt ihr in einer schönen Schrift beispielsweise:

Bratapfel 2019

Zutaten:

Apfel, Zucker, Mandeln, Rosinen, Saft, Likör, Marzipan.

 

Diese schneidet ihr passend aus und jetzt kommt der ultimative Tipp:

das Etikett taucht ihr mit der Rückseite in eine Pfütze Milch (egal was für eine, kann auch H-Milch sein) und klebt es dann aufs Glas. Mit einem sauberen Papiertuch überschüssige Milch an den Rändern abtupfen.

Man glaubt es nicht, aber das hält bombenfest und lässt sich später rückstandslos wieder entfernen.

Es sieht hübsch aus und eignet sich nun wunderbar als kleines Mitbringsel.

Viel Spass

Eure Kathriene

 

 

 

DIY: Ketten fädeln – Grundtechnik teil 1

Ketten selbst herzustellen ist viel leichter als man glaubt.
Ein wenig Übung und ihr könnt euch zu jedem Outfit und zu jedem Anlass
das passende Schmuckstück anfertigen. Eine auffällige Kette peppt jede
schlichte Bluse oder T-Shirt ungemein auf.
Mir macht es viel Spass -bei einer Tasse Tee- in meinen Perlenvorräten zu
stöbern und zu schauen, welche Farben und Formen miteinander
harmonieren und mir daraus in kurzer Zeit ein neues Schmuckstück zu
basteln.

 

Zunächst legt man sich eine Grundausstattung zu. Weiterlesen „DIY: Ketten fädeln – Grundtechnik teil 1“

DIY: Rechteck-Schachtel

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Diese Rechteck-Schachteln sind mit ein wenig Übung relativ schnell gemacht und sehen auf Tischen, Kommoden oder in Regalen äußerst dekorativ aus.

Lässt man seiner Kreativität freien Lauf und verschönert die Schachteln mit passenden Accessoires, werden sie zu Deko-Highlights in der Wohnung.

Sie können individuell bezogen und verziert werden und passen zu jedem Einrichtungsstil, ob romantisch und verspielt im Shabby-Look oder in klaren Formen und Farben.

Eine liebevoll gebaute Schachtel ist ein ganz besonderes Geschenk. Weiterlesen „DIY: Rechteck-Schachtel“

Veronika kocht: Brüsseler Poularde

Heute haben wir belgisch gekocht: Brüsseler Poularde

1 Poularde
2-3 Stücke Hähnchenleber
2 Eier
1 Becher saure Sahne
2 Esslöffel Creme fraiche
Maronen
2 Trüffel
Petersilie
Butter
Rotwein
Salz
Pfeffer

Wenn man frische Maronen nimmt, muss man sie erst schälen und in etwas Brühe garen. Ich habe TK-Maronen genommen (10 Stück), die müssen nur auftauen.
Die Maronen klein hacken, mit etwas Butter, den Eiern, Creme fraiche, gehackter Petersilie, Salz und Pfeffer mit dem Stabmixer zu einem Brei verrühren. Die Trüffel (gibts ganzjährig recht erschwinglich im Glas) in kleine Würfel schneiden, die Hähnchenleber auch, unter die Maronenmasse rühren.

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Die Poularde innen und außen salzen und pfeffern, die Füllmasse hineingeben, mit Zahnstochern und Küchengarn dicht verschließen.
Butter in einer ofenfesten Form erhitzen, die Poularde hineinlegen mit 0,25 l Rotwein und einem Glas heißen Wasser aufgießen. Bei 180 Grad (Umluft) ca. 70 Minuten garen, zwischendurch immer mal mit der Flüssigkeit begießen.

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Dann die Poularde zerteilen, die Flüssigkeit mit der sauren Sahne vermischen, die Stücke noch einmal hineinlegen und ca. 10 Minuten zu Ende garen.

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Als Beilage wird im Rezept Rosenkohl empfohlen, mag der Herr des Hauses nicht, haben wir also weggelassen.

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Gebrannte Mandeln

1

In eine Edelstahlpfanne (keine beschichtete Pfanne nehmen)

einige El. Wasser

ca. 130 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker geben und erhitzen.

1 Packung ungeschälte Mandeln (200 g) dazugeben und mit zwei Gabeln rühren bis das Wasser verdunstet ist.

3

Der Zucker wird nun krümelig und fängt langsam an zu karamellisieren. Man muss ein wenig mit der Hitze aufpassen, es darf nicht zu heiß werden, sonst verbrennt der Zucker.

4

Wenn beim Rühren eine Mandel aus der Pfanne fällt: ja nicht anfassen, denn die kleben schön am Finger und können heftige Verbrennungen verursachen.

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Rühren, rühren, rühren bis der Zucker sich vollständig gelöst und die Mandeln glänzend überzogen hat.

5

Alles auf ein Stück Backpapier (  Alupapier u.ä. klebt an den Mandeln fest) geben und mit der Gabel die Mandeln etwas auseinanderziehen. Sie müssen nun einige Minuten abkühlen, dann kann man sie auseinanderbrechen und in einer Metalldose aufbewahren.

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In die Edelstahlpfanne gibt man nach Gebrauch Wasser und wartet ca. eine halbe Stunde. Dann haben sich alle Zuckerreste gelöst und sie kann einfach abgespült werden.

Verpackt in Zellophantüten mit Schleife und mit einem handgemalten Etikett versehen, sind sie ein schönes Mitbringsel.

Applepie

Es ist Apfelernte und ob als Kuchen, Mus oder Saft ….sie schmecken einfach lecker.

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Richtig lecker schmeckt auch dieser Apfel-Nachtisch, der durch seine Gewürze schon ein wenig an die Adventszeit erinnert:

Äpfel putzen und in dünne Scheiben schneiden.

Mit 75 g braunem Zucker,

2 El Rosinen,

1/2 Tl Zimt und einem

1/4 Tl  Lebkuchengewürz vermischen und mehrere Stunden durchziehen lassen.

Weiterlesen „Applepie“

Annette K: Eine Kosmetiktasche, in der man alles wiederfindet.

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Annette K. hat eine Kosmetiktasche nach meinem Schnittmuster „Eine Kosmetiktasche, in der man alles wiederfindet “ genäht. Toll geworden 🙂 Und einen Tipp hat sie auch:

Hab die Tasche dann unten ein wenig anders zusammen genäht, sodass ich eine saubere Kante im Innenraum der Tasche habe.
Erst links auf links legen und füßchenbreit entlang der Stoffkante festnähen. Durchstülpen und dann ca 1 cm entfernt festnähen.

 

Dankeschön sagt Kathriene