DIY: FILZPANTOFFELN SELBST GESTRICKT

Die Backsbeernleserin „Maluk“ hat im Internet eine Anleitung für Filzpantoffeln entdeckt, die ihr so gut gefiel, dass sie sie unbedingt nacharbeiten musste:

 

Schuh- bzw. Strumpfgröße habe ich mir aus dem Internet heraus gesucht, ebenso die Strickanleitung. Ihr findet sie bei HERZBOTSCHAFT. Dort gibt es auch eine Tabelle mit der Maschenanzahl für die jeweiligen Größen und Angaben zu einer Maschenprobe.

Material:

ca. 200g Filzwolle

Nadelspiel Größe 8

Rundstricknadel Größe 8

Dicke Nadel zum Faden vernähen

evtl. Flüssiglatex z.B. von Regia für die Sohle

Eine Maschenprobe sollte man unbedingt vorher machen. Meistens steht sie auf der Banderole der Wolle oder man schaut sich die ausführliche Anleitung an, die Stephi auf Herzbotschaft veröffentlicht hat.

Ich habe die Pantoffeln in Größe 40/41 gestrickt.

Strickanleitung:

Auf der Rundstricknadel 34 Maschen anschlagen und 33 Reihen glatt rechts stricken.

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Dann die Maschen gleichmäßig auf 4 Nadeln des Nadelspiels verteilen

(2x 8M. und 2x 9 M.)

Nun weiter in Runden stricken und in der 1.Runde, in der vorderen Mitte, 2 zusätzliche Maschen aufnehmen. (36 Maschen).

Jetzt in Runden ohne Zunahmen 27 Runden weiter stricken

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Nun beginnt die Spitze:

In jeder Runde die letzten beiden Maschen jeder Nadel rechts zusammenstricken.

So lange abnehmen, bis auf jeder Nadel nur noch 2 Maschen übrig bleiben.

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Mit dem Faden die restlichen 8 Maschen, mit Hilfe der Stopfnadel, zusammen ziehen und den Faden vernähen.

Die hintere Naht, an der Anschlagkante, mit einem Faden der Filzwolle zusammen nähen.

 

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Zum Schluß wird in der Waschmaschine gefilzt…

Ich habe die Pantoffeln mit einem Teelöffel Waschpulver gewaschen bei 40°C Buntwäsche.

Auf keinen Fall Weichspüler verwenden und keine andere Kleidung mit in die Maschine geben.

Nach dem Waschen werden die Pantoffeln in Form gezupft und getrocknet.

Man kann die Spitzen mit Zeitung ausstopfen, damit sie die gewünschte Form behalten.

 

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Viel Spaß beim Nacharbeiten wünscht Maluk

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DIY: Hohlkörper filzen oder wie filzt man einen Fliegenpilz?

Vor einigen Jahren fielen mir bei einer Adventsausstellung in unserem Institut die gefilzten Dekosachen meiner Kollegin Maren auf. Und da vor allem die niedlichen Fliegenpilze.

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Nun bot sie einen Filzkurs an und natürlich war ich dabei.

Ausrüstung:

Handtücher, heißes Wasser, Seife (Oliven- oder Kernseife),

eine Unterlage, die „rubbelig“ ist, wie z.B. ein Stück von der Ikea-Schubladeneinlage

Filzwolle

ein Stück von einem Mückenschutznetz

ein Stückchen von einem Ast ( mit gerader Unterseite, sonst steht der Pilz später nicht)

etwas Zauberwatte, ein Stück Noppenfolie

Klebstoff/ Nadel und Faden

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So stellt man ihn her:

Zunächst schneidet man sich ein Stück Noppenfolie oval aus. Meine ist etwa 14 cm x 13 cm.

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Foto: ovale Noppenfolie

Dachziegelartig wird zunächst die weiße Wolle -also die Pilzunterseite- darauf ausgelegt. Die einzelnen Lagen sollen schön dünn liegen, damit sie sich gut miteinander verbinden.

Insgesamt sollte man jedoch nicht zu wenige Lagen nehmen, damit der Pilz später nicht „spillerig“ wirkt.

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Foto: weiße Wolle auf Noppenfolie

Vorsichtig heißes Wasser drübergeben und mit seifigen Händen behutsam anfilzen.

Beherzt die ovale Noppenfolie mit der Lage weißer Wolle umdrehen, so dass nun wieder die Noppenfolie oben liegt und darunter die angefilzte weiße Wolle.

Wolle, die über die ovale Folie übersteht, umklappen. Die rote Wolle darauf wieder dachziegelartig drauflegen.

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Foto: Wolle umklappen, rote Wolle auslegen

Über die rote Wolle heißes Wasser geben und mit seifigen Händen ebenso behutsam anfilzen wie die weiße.

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Foto: rote Wolle

Für die weißen Punkte werden kleine Kugeln geformt und auf die rote Wolle drapiert. Kurz anfilzen und dann ein Stück vom Mückenschutznetz drauflegen, damit die weißen Flecken nicht verrutschen.

Bei mir hat es sich nicht gut verbunden, aber Maren kannte einen Trick: einfach etwas sehr heißes Wasser draufgießen, kurz einwirken lassen, weiterfilzen und dann klappt es.

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Zusammen mit dem Mückenschutznetz die rote Wolle mit den weißen Flecken filzen. Zwischendurch das Netz immer wieder kurz ablösen, sonst verbindet es sich mit der Wolle.

 

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Foto: Mückenschutznetz

Das Filzstück immer wieder drehen, so dass mal die weiße Seite oben liegt und mal die rote mit den weißen Flecken.

Beide Seiten sehr gut durchfilzen und nicht zu sparsam mit heißem Wasser und Seife sein.

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Foto: gut durchfilzen

Kreuzförmig ein Loch in die Unterseite schneiden, einen Finger durchstechen und den Pilz von innen filzen. Der Rand, also die Verbindung von weißer und roter Wolle, sollte besonders gut ausgefilzt werden.

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Foto: kreuzförmig einschneiden,  mit einem Finger noch etwas von innen filzen

Ist das Stück gut durchgefilzt, wird es mit klarem  Wasser ausgespült und über Nacht zum Trocknen auf die Heizung gelegt.

Das Loch nun soweit vergrößern, dass ein Stück Ast gut hineinpasst. Der Pilz wird mit etwas Zauberwatte gefüllt und der Ast eingeklebt. Bei mir war das Loch etwas zu groß, da habe ich es einfach um den Ast herum zugenäht. Einige Male über die Naht streichen und sie wird nahezu unsichtbar.

Ein paar Fotos vom Filzkurs will ich euch nicht vorenthalten, vielleicht bekommt ihr dadurch Lust, es selbst einmal zu versuchen:

Filzkugeln:

ein mit Vogelsand gefüllter Luftballon wurde umfilzt und anschließend verziert

 

Filz-Eicheln:

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Eiförmige „Kugeln“ in Eichelkappen geklebt und mit feinen Perlen bestickt

 

Windlicht:

ebenso wie beim Pilz wird zwischen die Wolle eine Lage Noppenfolie gelegt, die nach dem Filzen entfernt wird. Den fast fertiggefilzten Hohlkörper zieht man dann über eine Hand und filzt die Ecken rund.

 

Um dieses niedliche Windlicht herzustellen, hat die Kursteilnehmerin zuerst einen Vorfilz (eine dünne Schicht aus leicht angefilzter Wolle) hergestellt. Nach dem Trocknen wurden  daraus die Motive ausgeschnitten.

 

Hier wird ein weiteres Windlicht hergestellt:

 

Diese Kursteilnehmerin ist dabei, sich individuellen Weihnachtsbaumschmuck herzustellen:

 

Hier wird ein Stück Vorfilz hergestellt:

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Danke, Maren, für deine vielen Tipps, Ideen und Vorschläge.

DIY: Meine liebste Kosmetiktasche

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