Quitte-Aprikose-Zitronenmelisse-Gelee

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Ein Kollege hat mir ein paar schöne Apfelquitten mitgebracht, die ich zusammen mit etwas Zitronenmelisse-Sirup und wenig Wasser weichgekocht habe.
Den Brei habe ich durch ein Sieb gegeben und den Saft in einem Topf aufgefangen.

Vom Sommer hatte ich noch eingefrorene Aprikosen, die ich nun zusammen mit dem Quittensaft ( Verhältnis etwa 1:1) aufgekocht und fein püriert habe.
Mit Gelierzucker 2:1 und etwas Gelfix zu einem „Gelee“ verkochen.

Einige Quitten sollte man sich aufbewahren. Dekorativ in ein Glas oder in eine Schale gelegt, verströmen sie wochenlang einen wunderschönen Duft.

(Dank an Werner F. für die Quitten)

Tipp:
edding
Mit einem schlichten, weißen Edding kann man die Gläser prima beschriften.

Cidre-Apfel-Lavendelblüten-Gelee

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2 große Äpfel (ich habe Cox genommen) schälen, putzen und in feine Würfel schneiden und mit einer Flasche Cidre (0,7 l ) übergießen.

Einen knappen Esslöffel getrocknete Lavendelblüten (Apotheke) dazu geben und gut abgedeckt einige Stunden durchziehen lassen.

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Foto: mit Wasserdampf beschlagen 🙂

mit 500 g Gelierzucker 2:1 und etwas Zitronensäure zu einem Gelee verkochen. So lange köcheln lassen, bis die Apfelstückchen glasig verkocht sind.

Bevor man das Gelee probiert, sollte es mindestens eine Woche durchziehen.

Quitten-Prosecco-Gelee

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Die Quitten machen es ja einem nicht leicht, um an ihren Saft zu kommen. Es kostet  ein wenig Muskelarbeit, die steinharten Früchte zu zerkleinern. In einem großen Topf werden sie mit etwas Wasser weichgekocht und dann durch ein feines Sieb oder Mulltuch filtriert.

Die Idee, sie kalt zu entsaften und durch einen Entsafter zu geben, habe ich schnell aufgegeben bzw. der Entsafter hat es aufgegeben.

Beim letzten Mal hatte ich Glück und bekam fertig filtrierten Quittensaft in Twist-Off-Flaschen. Eine Kollegin hat ihre Quitten in eine Mosterei gegeben und sich anschließend den fertigen Saft abgeholt und mir welchen abgegeben.

Sehr fein schmeckt es, wenn man

knapp 700 ml Quittensaft

200 ml Prosecco

Mark einer Vanillestange

ca. 500 g Gelierzucker 2:1

zu einem Gelee verkocht. Hier sollte man unbedingt eine Gelierprobe machen, denn je nach Reifegrad der Quitten benötigen sie manchmal etwas mehr Zucker.

Mit leicht angewärmtem Quittengelee lassen sich übrigens wunderbar Kekse glasieren. Und wer etwas Saft übrig hat, kann sich ja mal an einen Quittenlikör versuchen. Und zum Schluss empfehle ich noch einmal  „Gertrud Beekers Quittenbrot“.