DIY: Meine liebste Kosmetiktasche

Vor einiger Zeit sah ich bei Sabine von Sew Simple  die Anleitung für eine Kosmetiktasche, die genau nach meinem Geschmack war. Natürlich mußte ich sie sofort nachnähen:

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Kosmetiktasche DIN A 3

Bei dieser sieht der  Reißverschluss ordentlich eingesetzt aus, weil er nicht -wie bei den üblichen Kosmetiktaschen- an den Enden gequetscht wird.

Durch die kastenförmige Form ist die Tasche sehr geräumig und behält auch nach dem Befüllen ihre Form. Außerordentlich gut gefällt mir die Idee, den Stoff vorab zu steppen. Es sieht zum einen hübsch aus und zum anderen bekommt die Tasche dadurch Stabilität.

Die Kosmetiktasche wird aus einem rechteckigem Stück Stoff genäht. Man kann sie also sehr einfach in allen möglichen Größen nähen.

Auf den nächsten Fotos könnt ihr eine Boxy Bag sehen, die ich aus einem Stückchen Leder genäht habe. Es ist sehr weich und nicht besonders dick und ich habe die Tasche ohne Ledernadel nähen können.

Für meine Tochter habe eine winzige Tasche genäht, die sie am Buggy befestigt hat und Pflaster und Desinfektionsspray enthält.

Eine recht große habe ich für mich genäht, die Nagellackentferner, Handcreme, Feilen, Lacke und Wattepads enthält.

Diese Tasche ist einfach zu nähen und unbedingt für Anfänger geeignet.

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Kosmetiktasche DIN A 4

Zuerst schneidet man sich den passenden Stoff zu. Es wird ein Oberstoff, ein Unterstoff (Futter) und eine „Einlage“/ Vlies benötigt.

Als Einlage bei Kosmetiktaschen nehme ich normalerweise das Volumenvlies H630, doch im letzten Sommer habe ich auf einem Flohmarkt mehrere nagelneue Fleecedecken für sehr wenig Geld bekommen, die sich ebenfalls gut dafür eignen. Eine Kurs-Teilnehmerin hat mir erzählt, dass sie auch schon mal ein neues „Spültuch“genommen hat, weil sie gerade nichts anderes zur Hand hatte.

Als Schnittmuster dient ein Blatt Papier. Die Kosmetiktasche ganz oben wurde in der Größe eines  DIN A 3-Blatts genäht, die untere etwa in der Größe DIN A 4.

Ober- und Unterstoff werden links auf links (!) zusammengelegt, dazwischen kommt die Einlage/ das Vlies.

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Mit einer Overlock-Maschine werden alle vier Kanten vom Ober-, Unterstoff und Vlies zusammengenäht. Sabine nennt es „Quilt-Sandwich“, das trifft es ganz gut. Wer keine Overlock hat, näht einen Zickzack-Stich um die Kanten.

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Mit einem Kreidestift o.ä. zeichnet man  das Quiltmuster auf.

Ich habe es noch einmal auf  einem Blatt Papier gezeichnet, damit es besser zu erkennen ist. Wer kein Patchwork-Lineal hat, nimmt einfach ein normales Lineal und zeichnet in gleichmäßigen Abständen ( z. B. Linealbreite) diagonale Linien ein. Oder waagerechte und senkrechte Linien.

Linie für Linie mit passendem Faden und mit der von Sabine empfohlenen Stichlänge von 3, 5 steppen.

Einen Zipper auf einen ausreichend langen Endlosreißverschluss aufziehen. Das geht am besten, wenn man auf einer Seite ein Stück der Raupe abschneidet:

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Den Endlos-Reißverschluss auf die kürzere Seite des Oberstoffs stecken. Die Raupe des Reißverschlusses liegt auf der rechten Seite des Stoffs.

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Den Reißverschluss einnähen, einmal umschlagen und von der anderen Seite gegennähen:

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Das „Sandwich“ einmal hochschlagen und die andere Seite ebenfalls einnähen, wenden und gegennähen:

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So wie auf dem oberen Foto sollte die Tasche jetzt aussehen.

Tasche wenden, einmal mittig falten und Mitte markieren:

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Der Reißverschluss läßt sich bequemer öffnen und schließen, wenn man zwei kleine Laschen anbringt:

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Die Seiten der Tasche steppen, dabei einige Male vorsichtig über den Reißverschluss nähen. Unbedingt darauf achten, dass sich der Zipper in der Tasche befindet, sonst kann man sie später nicht wenden. Überstehenden Reißverschluss abschneiden.

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Jetzt fehlen noch die Ecken:

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Ich habe ein Geodreieck an die mittlere Naht gelegt und jeweils 3 Zentimeter nach rechts und 3 Zentimeter links die Ecke eingezeichnet.

Ecke nähen, abschneiden versäubern. Mit den anderen Ecken ebenso verfahren:

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Tasche wenden und wer mag, näht noch ein paar Perlen auf:b25

Weitere schöne Näh-Ideen findet ihr bei Sabine von Sew Simple

Endlossreißverschlüße habe ich online im Nähkaufhaus gekauft.

Die meisten (und schönsten) Stoffe kaufe ich vor Ort bei Seligkeitsding (sie haben aber auch einen Dawanda-Shop).

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DIY: Eine Kosmetiktasche, in der man alles wiederfindet

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Mich nerven Kosmetiktaschen, in denen man endlos herumsuchen muss, um beispielweise einen winzigen Eyeliner zu finden. Deswegen haben ich  herumprobiert, ob man nicht eine komfortablere Kosmetiktasche nähen könnte. Kann man.

Diese Tasche ist auch für Nähanfänger geeignet.

Hier die Anleitung:

Zunächst müßt ihr euch ein passendes Schnittmuster zuschneiden. Ich habe dazu ein Stück Packpapier gefaltet, etwa ein Viertel  des runden Boden eines Papierkorbs  daraufgestellt und abgezeichnet.

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Bei diesem Schnittmuster ist die kürzeste Seite ( dort wo das Packpapier gefaltet wurde) ca. 17 cm und die längste ca. 23,5 cm.

Aufgeklappt sieht es nun so aus:

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Also eher „halbeiförmig“.

Einen Futter- und einen Oberstoff rechts auf rechts legen, das Schnittmuster feststecken und ohne Nahtzugabe ausschneiden.

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Futterstoff = beige / Oberstoff = blau

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Futterstoff (beige) beiseite legen und den Oberstoff (blau) auf ein Stückchen Vlies legen, Stoff glattstreichen, mit einigen Stecknadeln feststecken und ausschneiden.

Einen halben Endlos-Reißverschluss in ausreichender Länge abschneiden ( hier sind es ca. 85 cm). „Stylefix“ ( das ist ein dünnes Klebeband, welches man in Stoff-Läden u.ä. kaufen kann) bereitlegen.

Das „Vlies“ liegt unten, darauf der Oberstoff und um die gesamte Rundung wird nun nah an der Kante das Stylefix geklebt. Das ist ein bißchen fummelig, aber nach der dritten Tasche schafft man es im Schlaf.

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Die Schutzfolie vom Stylefix vorsichtig abziehen und den halben Reißverschluß mit der rechten Seite aufkleben. (Die „Raupe“ des Verschlusses zeigt nach unten, die rechte Seite des Verschlusses liegt auf der rechten Seite des Oberstoffs)

Wie man auf den obigen Fotos sehen kann, habe ich mittig noch eine kleine Lasche zwischen Reißverschluss und Oberstoff gelegt. Der Verschluss läßt sich dann später besser öffnen.

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Der Futterstoff wird nun mit der rechten Seite auf die rechte Seite des Oberstoffs gelegt.

Es liegen nun Vlies, Oberstoff, Reißverschluß und Futterstoff aufeinander.

Alle Lagen sorgfältig feststecken. Ich habe hier „Clips“ benutzt, Stecknadeln tun es aber auch. Die Reißverschlussenden schauen links und rechts ein Stückchen heraus.

Einmal vorsichtig entlang der „Raupe“nähen. Normalerweise benutzt  man dafür einen Reißverschlussfuß, mit dem“ normalen“ Nähfuß geht es aber auch. Langsam nähen, weil diese Naht schön gleichmäßig werden soll.

Nach dem Nähen die Tasche wenden, feststecken und eine weitere Naht ( hier kann man gut eine Ziernaht nehmen) auf die rechte Stoffseite steppen.

Nun wird es noch ein kleines bißchen fummelig, aber die Tasche ist schon so gut wie fertig. Der Zipper des Reißverschlusses wird aufgezogen:

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Die Tasche mittig falten. Wer eine Lasche eingesetzt hat, faltet direkt an der Lasche.

Gefaltete Tasche mit Clips/ Klammern oder mit Stecknadeln feststecken, damit sie beim Aufziehen des Zippers nicht verrutscht.

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Reißverschluss wie auf dem obigen Foto zurechtschneiden, dann geht es mit dem Aufziehen ganz leicht. Zipper aufziehen.

So muss die Tasche nun aussehen:

Die Tasche wenden und -wie auf dem unteren Foto zu sehen ist- etwas verdrehen:

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Darauf achten, dass der nun innen liegende Oberstoff und das Vlies faltenfrei liegen.

Die Tasche unten etwas begradigen:

Ich habe es mit einem „alten“ Rollschneider und einem Patchworklineal gemacht, mit einer Schere geht es aber ebenso gut

Nun nur noch den Boden zusammennähen, dabei vorsichtig mehrere Male über den Reißverschluss steppen und sie ist fertig:

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Tasche wenden:

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Die Tasche kann nun bis zum Boden aufgezogen werden und ein mühseliges Rumkramen entfällt.


Ober- und Unterstoff

Vlies ( ich nutze teilweise auch dünne „Billigwolldecken“)

Stylefix

Endlosreißverschluss (halb), Zipper

Endlosreissverschlüsse habe ich in verschiedenen Farben bei Nähkaufhaus gekauft.

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Nadelkissen und Nähgewichte

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Nadelkissen

Schöne Stoffreste kann man schnell zu niedlichen Nadelkissen oder Nähgewichten verarbeiten. Bei mir liegen mittlerweile bestimmt vier, fünf davon am Nähplatz. Ein winziges Nadelkissen habe ich in eine Plastikdose mit Schraubverschluss gesteckt: „Nadelkissen to go“ sozusagen, denn ich nehme es zu Nähkursen mit.

Natürlich kann man Nadelkissen (und auch Nähgewichte) zusammen mit einem Stück Stoff sehr gut an Nähbegeisterte verschenken. Oder -wie in meinem Fall- an die Töchter, zusammen mit Nähgarn, damit sie sich zur Not einen Knopf annähen können.

Man sucht sich also hübsche Stoffreste aus, legt sie „rechts auf rechts“ und zeichnet einen Kreis. Meine haben meistens einen Durchmesser um die 10 cm.

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Steppen und dabei eine Wendeöffnung lassen.

Nadelkissen auf rechts wenden und mit Zauberwatte füllen. Zauberwatte bekommt man günstig bei IKEA , indem man dort ein billiges Kissen kauft und es aufschneidet.

Wendeöffnung verschließen.

Dieses Nadelkissen habe ich nach dem Wenden mit einem kleinen Rand verziert, in dem ich vor dem Füllen einmal rundherum genäht habe ( an die Wende/Füllöffnung denken)

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Mit Stickgarndurch die Mitte des Nadelkissens stechen und das Kissen mehrfach „umnähen“

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Das Stickgarn dabei gut festziehen (sieht zu Anfang ein wenig schief aus)

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Wer mag, näht einen Knopf drauf.

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Ein wenig zurechtzupfen und es ist fertig.

Nähgewicht

Nähgewichte gibt es in allen möglichen Variationen. Sie lassen sich aber eben auch prima aus  kleinen Reststücken nähen.

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Gefüllt werden sie beispielsweise mit Reis oder Vogelsand.

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Wendeöffnung schliessen. Wer mag, kann das Nähgewicht mit Knöpfen, Spitze oder Litze verzieren.

In dem Stoffgeschäft Seligkeitsding habe ich diese witzigen Nähgewichte gesehen

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DIY: Kosmetiktäschen

In einer guten Stunde kann man dieses niedliche Kosmetiktäschen nähen

Gefüllt mit ein paar Kosmetikproben, einem Duschgel und Körpercreme, einem Gutschein oder einfach ein paar Schokoladentäfelchen, ist es ein schönes Mitbringsel.

Teil 1/ Vorbereitung

Benötigt wird:

ca. 25 cm Außenstoff

ca. 25 cm Futterstoff

ca. 25 cm Vlies ( z.b. H630 oder H640)

ca. 50 cm Endlos-Reißverschluss plus Zipper

evtl. Stylefix

Zunächst fertigt man sich ein Schnittmuster an

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Die Ecken für den Boden ausschneiden:

am Stoffbruch 4 cm x 5 cm, an der offenen Seite 5 cm x 5 cm

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Man kann sich ein ausreichend großes Stück Papier vorher falten ( am „Stoffbruch“), die obige Skizze aufmalen, Ecken ausschneiden und auseinderklappen. Dann sollte es in etwa so aussehen, wie mein schon oft benutztes:

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Außen- und Innenstoff  jeweils einmal mit Nahtzugabe ausschneiden.

Bei mir ist  Außen- und Innenstoff identisch.

Vlieseline schneide ich etwas kleiner (jeweils 1 cm) aus, weil sich die Tasche dann besser nähen lässt. Diesen Tipp bekam ich von Anna, die Nähkurse im Laden „Seligkeitsding“ anbietet.

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Vlieseline aufbügeln (ein Stück Backpapier hilft dabei, dass nie etwas am Bügeleisen oder am Bügelbrett kleben bleibt)

Endlos-Reißverschluss einmal teilen ( man benötigt nur eine Hälfte)

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Die rechte Seite ( die „Zahnreihe“ liegt oben) des Reißverschlusses liegt oben und anstatt ihn mit Stecknadeln festzustecken, habe ich „Style-Fix“ ( auch ein Tipp von Anna) genommen.

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Stylefix, doppelseitiges Klebeband, 50 m lang, 4mm breit, ca. 5,90 Euro

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So wie auf dem Foto zu sehen, wird das Klebeband aufgeklebt

Danach zieht man den Schutzstreifen des Klebebands ab und klebt den Reißverschluss an die Kante des Oberstoffs (rechts auf rechts).

Der Reissverschluss sollte an beiden Stoffseiten ein gutes Stück überstehen, weil noch  er  vernäht werden und ein Zipper aufgesetzt werden muss.

Danach klebt man wieder einen Streifen Stylefix auf die nunmehr linke Seite des Reißverschlusses, zieht den Schutzstreifen ab  und klebt den Futterstoff auf.

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So sollte es jetzt aussehen:

Oberstoff mit aufgebügelter Vlieseline liegt unten

rechte Seite des Reißverschlusses liegt auf der rechten Seite des Oberstoffs

rechte Seite des Futterstoffs liegt auf der rechten Seite des Oberstoffs und somit auf der linken des Reißverschlusses.

Klingt kompliziert, ist es nicht und sieht so aus:

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Teil 2 / Nähen

Mit dem Reißverschluss-Nähfüsschen die Naht steppen.

Ich setze immer noch einen feinen Hexenstich auf die rechte Seite ( dafür die Tasche einmal links auf links falten und mit Stecknadeln feststecken)

Einen Zipper aufsetzen ( einen Tipp dafür gibt es später) und die Tasche einmal durch die Reissverschluss-Öffnung wenden.

Rechts liegt eine der Zauberklammern, die man anstatt Stecknadeln nutzen kann. Günstig sind sie allerdings nicht. Diese habe ich geschenkt bekommen ( danke an „nebilseineoma“).

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Die Stofftasche vorsichtig auseinander ziehen, so dass der Futterstoff rechts auf rechts und der Außenstoff ebenfalls rechts auf rechts liegt.

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Ich habe den Reissverschluss etwas gekürzt.

Zunächst näht man die Seitennaht. Dabei mehrmals vorsichtig über den Reißverschluss nähen.

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Danach steppt man die untere Bodennaht des Außenstoffs ( der mit der Vlieseline).

Die untere Bodennaht des Futterstoffs wird ebenfalls gesteppt, aber man lässt eine Wendeöffnung.

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Die vier seitlichen Bodennähte steppen. Dabei unbedingt darauf achten, dass Futter- und Aussenstoff gut “ gefasst“ werden. Mir ist es nämlich schon passiert, dass nach dem Wenden an einer seitlichen Bodennaht Vlieseline herausguckte.

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Tasche vorsichtig durch die Wendeöffnung ziehen und zurechtzupfen. Die Wendeöffnung schließen.

Fertig. Evtl. noch ein wenig aufbügeln und den Zipper mit ein paar Perlen verzieren.

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Ich freue mich auf Tipps und Tricks oder  über Fragen, wenn etwas unklar beschrieben wurde.

Hier habe ich Endlos-Reissverschlüsse (5 mm) zu einem sehr günstigen Preis bestellt.

Naehkaufhaus

http://www.perlen-papier-patchwork.de/shop/

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DIY: Stoffreste-Kranz Eine Anleitung für „Mariechen“

Stoffreste kann man gut zu einem Restekranz verarbeiten. Wer ihn nicht aufhängen möchte, kann ihn auch flach auf eine Kommode oder Tisch legen und ein Glaswindlicht in die Mitte stellen.

Mir gefallen sie am besten „Ton in Ton“ oder eben zu Weihnachten aus verschiedenen Weihnachststoffen.

Sie sind leicht anzufertigen, man benötigt nur etwas Zeit, weil sie Unmengen an Stoffstücken verschlingen.

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Dekokranz in der Gäste-Toilette

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Stoffstücke in der Größe von ca. 5cm x 5cm grob zuschneiden. Das geht am schnellsten mit einem scharfen Rollschneider. Die Stücke müssen nicht quadratisch sein, je unregelmäßiger sie aussehen um so schöner der spätere Kranz

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Mit einer Stricknadel (ich nehme eine alte Rundstricknadel) die Stücke in einen Styroporkranz pieksen

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Die Stricknadel wieder herausziehen, das Stoffstück sitzt fest im Kranz.

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Den Kranz lückenlos mit Stoffstücken füllen.

Fotos:
http://tinyurl.com/nzphfjs

Veronika näht: Hühnerpullis

DIY: Patchworkdecke

oder:  altes Leinen trifft auf neue Baumwolle.

Eine sehr nette Dame hat mir ein paar Meter alten Leinens verkauft. Und weil ich mich so darüber gefreut habe, hat sie sich noch von drei weiteren Metern getrennt ( Dank an Frau Monika L.).

Normalerweiser mischt man diesen edlen Stoff nun nicht gerade mit schnöder, neuer Baumwolle, aber mich schaute der hübsche Weihnachtsstoff im Stoffladen an, er passt perfekt zum Leinen, ich mußte ihn also einfach kaufen.

Beide Stoffe wurden bei 60 °C in der Waschmaschine gewaschen und anschließend trocken gebügelt, damit sie sich gut verarbeiten lassen und später nicht einlaufen.

Teil 1/ das Vorderteil

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Zunächst schneidet man sich einige gleichgroße Quadrate aus. Das geht am besten mit Hilfe eines Rollschneiders und eines Patchwork-Lineals. Ich habe für diese Decke 9 Quadrate in der Größe  15 cm x 15 cm zugeschnitten.

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Die Stoff-Quadrate werden passend zurecht gelegt  und jeweils zu einer Reihe mit drei Quadraten aneinandergenäht.

Die Quadrate dafür rechts auf rechts legen und in Nähfüßchenbreite absteppen.

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Die Nähte nicht auseinanderstreichen, sondern nach einer Seite hin umklappen und gut bügeln.

Tipp: um anschließend die einzelnen Reihen gut aneinander nähen zu können, bügelt man beispielsweise die Nähte der unteren Reihe alle nach rechts, die Nähte der mittleren Reihe nach links und die Nähte der oberen Reihe wieder nach rechts um.

Die mittlere Reihe wird rechts auf rechts auf die untere Reihe gelegt, festgesteckt und in Nähfüßchenbreite gesteppt.

Beim Feststecken merkt man jetzt, dass die gegengleich umgebügelten Nähte exakt einanderstoßen.

Mit der oberen oberen Reihe wird ebenso verfahren, also rechts auf rechts auf die beiden zusammengenähten Reihen legen, feststecken, absteppen.

So sollte es  jetzt aussehen:

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Mit dem Rollschneider und dem Patchwork-Lineal schneidet man sich  zwei Streifen, die etwas länger als das zusammengenähte Stoffquadrat sind. Ich habe bei den Streifen eine Breite von 7 cm genommen.

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Ein Streifen wird an der oberen Kante des genähten Quadrats rechts auf rechts festgesteckt und gesteppt.

Anschließend näht man am unteren Rand des Quadrats den zweiten Streifen fest.

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Mit dem Rollschneider und dem Patchwork-Linial werden  die Streifen an den Kanten exakt begradigt.

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Rollschneider: Olfa Rotary Cutter
Patchworklineal: Omnigrid
Schneidematte: „selbstheilend“ von Gerstaecker

Nun schneidet man sich zwei weitere Streifen in der selben Breite, aber etwas länger als Quadrat mit den angenähten Streifen sind.

Diese werden nun ebenfalls rechts auf rechts an den übrigen beiden Seiten festgesteckt und abgesteppt.

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Das Stoffquadrat mit den angenähten Streifen gut ausbügeln und -wie bei den beideren anderen Streifen- den überstehenden

Stoff mit Rollschneider und Lineal. Jetzt liegt ein exakt geschnittenes Quadrat vor.

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Ungefähr in der Größe des Stoffquadrats (Oberstoff)  schneidet man einen passenden Unterstoff zu. Er darf ruhig etwas größer als der Oberstoff sein, dann läßt es sich besser nähen.

Normalerweise bügelt man auf der linken Seite des Unterstoff  ein Vlies auf, ich habe bei dieser Decke darauf verzichtet, weil der Unterstoff aus grobgewirkten Leinen besteht.

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Ober- und Unterstoff legt man rechts auf rechts und steckt sie fest.

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In Nähfüßchenbreite steppt man nun beide Stoffe aufeinander, läßt jedoch eine Wendeöffnung. Nach dem Nähen werden nun

alle Kanten begradigt, die Ecken schräg abgeschnitten und gewendet.

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(Sieht noch ein wenig wie ein Kartoffelsack aus)

Die Ecken gut ausarbeiten und die Decke bügeln.

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Einmal rundherum in Nähfüßchenbreite absteppen und dabei die Wendeöffnung schließen.

Einzelne Quadrate mit Nähten verzieren, dabei werden Ober- und Unterstoff miteinander verbunden.

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Nach dieser Methode können z.B. alte Decken/ Servietten, die vielleicht aufwendig per Hand bestickt wurden, aufgearbeitet werden.  Man schneidet sich  passende Quadrate -die ohne Flecke oder Löcher sind- heraus und setzt sie mit anderen Stoffquadraten wieder zu einer neuen Decke -in der passenden Größe- zusammen.

Nadelkissen und Nähgewichte

DIY: Stoffschale

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Stoffschalen kann man in fast allen Größen und Breiten nähen. Die auf dem obigen Foto habe ich beispielsweise genäht, um darin in Zellophan eingewickelte Geldscheine zu verschenken.

Eine Schale aus schönem Stoff versteckt wunderbar das Strickzeug oder Nähsachen.

Oder man stellt ein Glasgefäß hinein und füllt es mit Blumen.

Zu Ostern füllt man sie entweder dekorativ mit Eiern und Federn  für den Ostertisch oder füllt sie mit Süßigkeiten und verschenkt es als Osternest.

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Foto: Muster Schablone

Man zeichnet sich auf Karton eine Schablone (siehe obiges Foto) oder nutzt den Download.

Download Stoffschale

Man benötigt 6 x  Außenstoff und 6 x Innenstoff

Weitere 6 x für Volumen-Vlies, den man auf die sechs Teile des Innenstoffs bügelt. Das gibt eine bessere Standfestigkeit der Schale und sie sieht nicht so „lappig“ aus.

Die einzelnen Teile des Innenstoffs an den Seiten zusammennähen, jedoch wegen der besseren Handhabung nicht ganz bis zur Spitze. Mit dem Oberstoff ebenso verfahren.

Beide Teile ineinanderstecken, den Rand umschlagen und sauber vernähen. Wenn die Naht nicht so gelungen ist, kann man eine passende Borte oder eine schöne Spitze als Randabschluss rundherum nähen.

Per Hand näht man nun  jeweils die Spitzen des Ober- und des Futterstoffs zusammen. Ich setze immer einen Knopf oder eine Stoffblüte darauf, weil es mir nie so schön gelingt.

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DIY: Blaudruck -Lavendelsäckchen, Duftkissen

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Vor kurzem habe ich einen Samstag bei einer „Blaudruckerin“ verbracht, um das Bedrucken von Leinen zu erlernen. Auf dem oberen Foto kann man die ersten Ergebnisse sehen:

Leinensäckchen, bedruckt mit weihnachtlichen Motiven, Lavendelblüten oder Drucke mit alten Mustern.

Nachdem uns die Technik des Druckens erklärt und gezeigt wurde, wir ein wenig Hintergrundwissen des Blaudruckens erfuhren, konnten wir die ersten Versuche auf Papier oder altem Stoff drucken.

Wichtig ist vor allem das Halten der Holzstempel und das Auftragen der Farbe.

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Die Farbe wird z.B. auf einen Teller gegeben, man nimmt ein wenig davon mit einem trockenen Haushaltsschwamm auf und tupft auf einer freien Stelle des Teller so lange mit dem Schwamm hin und her, bis die Farbe gleichmäßig drauf verteilt ist. Mit diesem betupft man nun den Stempel.

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Dann setzt man ihn schön gerade und mit wenig Druck auf den Stoff und nimmt ihn ebenso „gerade“ wieder ab, damit das Muster nicht verwischt. Die Farbe muss nun gut durchtrocknen und anschließend bügelt man einmal  drüber. Sie soll nun waschfest bis 60 Grad sein. Gute Holzstempel sind teuer, deswegen habe ich zu Haus mit vorhandenen Stempel experimentiert.

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Der längliche Stempel ist ein einfacher Stempel, um Karten zu verschönern. Er lässt sich aber für die ersten Versuche recht gut nutzen.

Wer einen Kurs bei der überaus sympathischen Blaudruckerin machen möchte:

Magret Heinicke

Fasanenstr.  6

26871 Aschendorf/Papenburg

Tel- 04962-862

Sie bietet auch Ferienwohnungen an, so dass man einen Urlaub mit einem Kurs verbinden kann.

Farbe fürs Drucken soll man laut  Blaudruckerin gut hier bestellen können:

http://www.blauweisschen.de/laden/farben.html

Stempel bei:

http://www.stoff-druck-stempel.de/

Die Leinensäckchen sind 42 cm x 16 cm groß und wurden nach dem Bedrucken einmal rechts auf rechts gefaltet, an den Längskanten zusammengenäht und der Rand gesäumt.

Meine liebste Kosmetiktasche

DIY: Elfentasche

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Ich bin immer auf der Suche nach altem Leinen, alten Knöpfen, alten Servietten oder alten Tischdecken. Am liebsten in weiß oder in eierschalenfarben.

Manchmal nähe ich daraus „Elfentaschen“, also eine Art Hänge-Utensilo. Gefüllt mit kleinen Seifenstücken, verzieren sie beispielsweise die Gäste-Toilette oder versehen mit alten Postkarten oder Briefen, hängen sie dekorativ  an einem Schrank oder an einer  Wand. Zu Weihnachten verzieren sie den Kamin oder die Eingangstür.

Man zeichnet sich eine Form auf Papier vor und -wenn sie passend erscheint- überträgt man diese auf den doppelt gelegten Stoff und schneidet sie mit etwas Nahtzugabe aus.

Den Stoff rechts auf rechts legen und zusammennähen. Den oberen Rand versäumen oder mit Spitze verzieren. Ein passendes Band annähen und evtl. mit Knöpfen verzieren. Das ist die „einfache“ Form.

Ich mag diese Utensilos lieber mit einer Innentasche, deswegen schneide ich die Form ein zweites Mal  -dieses Mal jedoch ohne die Spitze- aus und nähe sie von innen ein. Die Spitze stopfe ich mit Zauberwatte aus, bevor ich den Boden der Innentasche zunähe.

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Wer eine Anleitung zum Nähen eines Utensilos benötigt, findet eine gute bei Youtube/ Congabaer/ Utensilo nähen.

Veronika näht: Teddy-Wundertüte

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