Nadelkissen und Nähgewichte

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Nadelkissen

Schöne Stoffreste kann man schnell zu niedlichen Nadelkissen oder Nähgewichten verarbeiten. Bei mir liegen mittlerweile bestimmt vier, fünf davon am Nähplatz. Ein winziges Nadelkissen habe ich in eine Plastikdose mit Schraubverschluss gesteckt: „Nadelkissen to go“ sozusagen, denn ich nehme es zu Nähkursen mit.

Natürlich kann man Nadelkissen (und auch Nähgewichte) zusammen mit einem Stück Stoff sehr gut an Nähbegeisterte verschenken. Oder -wie in meinem Fall- an die Töchter, zusammen mit Nähgarn, damit sie sich zur Not einen Knopf annähen können.

Man sucht sich also hübsche Stoffreste aus, legt sie „rechts auf rechts“ und zeichnet einen Kreis. Meine haben meistens einen Durchmesser um die 10 cm.

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Steppen und dabei eine Wendeöffnung lassen.

Nadelkissen auf rechts wenden und mit Zauberwatte füllen. Zauberwatte bekommt man günstig bei IKEA , indem man dort ein billiges Kissen kauft und es aufschneidet.

Wendeöffnung verschließen.

Dieses Nadelkissen habe ich nach dem Wenden mit einem kleinen Rand verziert, in dem ich vor dem Füllen einmal rundherum genäht habe ( an die Wende/Füllöffnung denken)

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Mit Stickgarndurch die Mitte des Nadelkissens stechen und das Kissen mehrfach „umnähen“

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Das Stickgarn dabei gut festziehen (sieht zu Anfang ein wenig schief aus)

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Wer mag, näht einen Knopf drauf.

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Ein wenig zurechtzupfen und es ist fertig.

Nähgewicht

Nähgewichte gibt es in allen möglichen Variationen. Sie lassen sich aber eben auch prima aus  kleinen Reststücken nähen.

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Gefüllt werden sie beispielsweise mit Reis oder Vogelsand.

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Wendeöffnung schliessen. Wer mag, kann das Nähgewicht mit Knöpfen, Spitze oder Litze verzieren.

In dem Stoffgeschäft Seligkeitsding habe ich diese witzigen Nähgewichte gesehen

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Genähtes von Leserinnen

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3 Kommentare zu „Nadelkissen und Nähgewichte

  1. Oh wie schön. Da hat man(n) fast Lust, das Nähen anzufangen, um sowas sinnvollerweise besitzen zu dürfen. Das Blaue ist herzallerliebst. Und weil ich so neugierig bin: Erklärst du mir, wofür man Nähgewichte braucht?

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  2. Nähgewichte sind praktisch beim Zuschneiden. Man legt sie auf das Schnittmuster, spart sich so Stecknadeln und nichts verrutscht;-) Früher habe ich den nächstbesten schweren Krug oder Bücher genommen.

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