Spargel mal anders

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Hauchdünne Schinkenscheiben oder ein frisch gebratenes Schnitzel schmecken einfach wunderbar zu Spargel. Wer jedoch einmal eine andere Variante probieren möchte, wählt Fisch dazu.

Ich habe etwas frischen Kabeljau und Seelachs genommen. Die Gräten hat mir der Fischhändler…ach, komm, ich mache mal Werbung für diesen erstklassigen Händler:

Fisch Abelmann

schon liebenswürdigerweise entfernt. Eine Maischolle habe ich ebenfalls mitgenommen, doch die gibt es erst morgen. Ein Foto davon auch.

Zunächst habe ich den Spargel geschält und flach in eine Auflaufform gelegt. Wer eine größere Menge Spargel machen möchte, nimmt am besten ein Backblech.

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Ich beträufel ihn mit etwas Olivenöl und über die Spargelenden streue ich ein paar Zuckerkrümel.

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Jetzt muss er sehr gut eingepackt werden, weil er schließlich im eigenen Saft garen soll. Also erst mit etwas Backpapier abdecken und dann die Form (oder das Backblech) mit Alufolie fest verschließen.

160 Grad/ Umluft/ etwa eine Stunde ( abhängig von der Dicke der Spargelstangen)

 

In der Zwischenzeit bereite ich den Fisch vor:

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Für jede Portion den Fisch in grobe Stücke schneiden und mittig auf ein Blatt Backpapier legen. Salzen, pfeffern, etwas Olivenöl dazu, Bärlauch in feinen Streifen und ein paar Kirschtomaten.

Das Gericht eignet sich gut zur Resteverwertung, wer also noch ein Stück Paprika oder Zucchini o.ä. verwursten möchte, hackt das Gemüse einfach klein und ab damit zum Fisch.

Backpapier an den vier Ecken anfassen und mit einem Faden fest zusammenbinden.

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Zur Sicherheit zusätzlich in Alufolie wickeln

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Für eine gute halbe Stunde mit in den Ofen geben.

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Ein äußerst praktisches Gericht, weil es allein vor sich hinschmurgelt und man dabei nicht  am Herd stehen muss. Der Spargel kann bei Zeitmangel auch schon am Tag davor geschält werden und -eingeschlagen in einem feuchten Geschirrhandtuch- im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Spargel läßt sich wunderbar einfrieren. Er wird dazu geschält und portionsweise verpackt. Bei Bedarf im gefrorenen Zustand direkt ins kochende Wasser geben.

 

Und hier ist die Maischolle:

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Guten Appetit