Veronika rührt: Bärlauchbutter

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Es ist wieder Bärlauchzeit! Da heißt es schnell reagiert, denn die ist relativ kurz, wenn der Bärlauch blüht, ändert sich der Geschmack.
Aber man kann viele lange haltbare Sachen damit machen, heute mache ich Bärlauchbutter.
Den geernteten Bärlauch abwaschen und trocknen, das geht sehr gut auf Küchenpapier, dann die Stiele abschneiden.

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Das ist übrigens ein hervorragendes Unterscheidungsmerkmal zu den Maiglöckchen. Davon abgesehen, dass sie äußerst selten gleichzeitig gleich weit sind, haben Maiglöckchenblätter keine Stängel.

Der Duft beim Schneiden ist dann noch die letzte Sicherheit, dass man Bärlauch erwischt hat.

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Dann die Bärlauchblätter klein schneiden. Wir mögen es gern, wenn sie nicht ganz so winzig zerhäckselt sind, aber das kann man machen, wie man mag.
Die Butter sollte recht weich sein, sonst vermatscht man die Blätter beim einrühren zu sehr. Wir nehmen eine leicht gesalzene Butter, und dann kommt noch eine gute Prise frisch gemahlener rosa Pfeffer dazu (auf 250 g Butter etwa 1 TL), das ist im Moment unsere Lieblingskombination.

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Die Bärlauchbutter kann man gut einfrieren, der Geschmack leidet überhaupt nicht, so dass man auch in der Zeit ohne Bärlauch immer mal frisch schmeckenden genießen kann.

 

Guten Appetit wünscht Veronika