Bitterorangen-Marmelade

Bitterorangen gibt es nur wenige Wochen im Jahr. Jetzt ist die Zeit da und hier kann man sie bestellen:

Fet a Sóller

https://www.fetasoller.com/site/de/mallorca-shop.php#!/shop/kat/fruechte/orangen_zitronen/bitterorangen_kilo

Hier das Originalrezept von Fet a Sóller:

Bitterorangen-Marmelade
Zutaten für Rezept (Einkochen): Bitterorangen-Marmelade Weiterlesen

Florentiner Apfeltorte

In diesem Jahr habe ich einen Adventskalender geschenkt bekommen, bei dem sich hinter jeder Tür ein Rezept befand. Das folgende klingt so gut, dass ich es schon mal aufschreibe, obwohl ich den Kuchen noch nie gebacken habe.

Teig:

175 g Mehl

100 g kalte Buttter

1 Ei

50 g Zucker

1 Prise Salz

Aus den Zutaten rasch einen Mürbeteig kneten (Mürbeteig sollte man nicht zu lange kneten, weil er brüchig werden kann), in Frischahltefolie wickeln und für eine halbe Stunde kalt stellen.

Füllung:

zum Bestreichen Aprikosenkonfitüre

1 kg Äpfel

60 g Zucker

Zimt

Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden.

Den Backofen auf 200° C vorheizen.

Eine Springform einfetten und mit Mehl bestäuben.

Auf der bemehlten Arbeitsfläche den Mürbeteig ausrollen, in die Form legen und einen Rand hochziehen.

Den Boden mehrmals einstechen und 10 bis 15 Minuten goldgelb vorbacken.

Den Boden mit der Konfitüre bestreichen, die Apfelscheiben auf dem Boden verteilen und Zucker und Zimt bestäuben.

Guss:

50 g Butter

75 g Zucker

1 EL Honig

3 EL Milch

100 g Mandelblättchen

Butter, Zucker, Honig und Milch erhitzen und etwa 5 Minuten  einkochen lassen. Vom Herd nehmen, die Mandelblättchen unterrühren und den Guss auf den Äpfeln verteilen.

In weiteren 30 Minuten goldgelb backen.

Die Torte etwa 20 Minuten abdampfen lassen.

Vorsichtig aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Stollen

Auf der Suche nach dem weltbestem Stollenrezept habe ich folgende Seite entdeckt:

https://commonsblog.wordpress.com/2009/11/15/oma-lenis-dresdner-christstollen/

Das hört sich gut an, sogar sehr gut.

Am Samstag ist nun also Stollen-Backtag Stollen nach dem Rezept von „Oma Leni“

Rezept für einen Stollen, den meine Oma Leni noch Dresdner Christstollen® nennen durfte (ca. drei Stollen)

Zutaten

5 Pfund Mehl

1 Pfund Zucker

Ohne Schale gemahlen:

313 Gramm süße Mandeln (das Rezept war ursprünglich wohl für 8 Stollen verfasst worden, daher die seltsame Zahl)

125 Gramm bittere Mandeln

0,5 Pfund Citronat (ganz nach Geschmack – wir Kinder bekamen immer einen Stollen ohne diese etwas bittere Zutat)

2,5 Pfund Rosinen (gut gewaschen und über Nacht auf einem Küchenhandtuch getrocknet)

1 Schale von einer Zitrone

1 Teelöffel Muskatblüte

2 Pfund Butter (davon 0,5 Pfund Butterschmalz)

3/4 L Milch

6 Würfel Hefe

3 Esslöffel Rum

Alle Zutaten am Abend vor dem Backen vorbereiten und im Zimmer warm stellen.

Am Morgen rührt man die Hefe mit 2 Teelöffeln Zucker (und einem Löffel lauwarmem Wasser) flüssig und giesst sie vorsichtig in die Mitte des gesiebten Mehls.

Man deckt die Schüssel mit einem Tuch ab und lässt die Hefe 10 Minuten gehen.

Inzwischen die Milch lauwarm erhitzen und auch die Butter und das Butterschmalz vorsichtig schmelzen.

Dann gibt man rings um das Hefeteigle alle Zutaten zum Mehl und knetet den Teig mit den Händen von der Mitte her langsam und sorgfältig durch.

Man beginnt dabei mit der Milch, gefolgt von der lauwarmen Butter und den anderen Zutaten, bis ein schöner Teig entstanden ist.

Zum Schluss noch den Rum einarbeiten und den Teig 1 bis 2 Stunden mit dem Handtuch zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Schliesslich formt man die Stollen, lässt die fertigen Laibe nochmals gehen und bäckt sie dann bei 150 – 175°C für eine Stunde.

Nach dem Backen wird der Stollen sofort mit lauwarm zerlassener Butter bepinselt und (besonders in den Rillen) mit Zucker bestreut.

Zum Schluss mit Puderzucker einstäuben.

Nach dem Abkühlen werden die Stollen in Aluminiumfolie gewickelt und für einige Wochen bis Weihnachten kühl gelagert.

Soweit das Rezept.

Bittermandeln habe ich  in einem Reformhaus gefunden.50 g für 99 Cent.

Einen Teil der Rosinen habe ich heute schon in Rum eingelegt, dafür spare ich mir die im Rezept angegebenen 3 EL Rum.

Zitronat hatte man nicht vorrätig im Reformhaus, deswegen habe ich 2 Packungen Orangeat gekauft und werde noch etwas Zitronat aus dem Supermarkt hinzufügen.

Ich hoffe, die legendäre Oma Leni verzeiht mir diese Abwandlung.

Es lohnt sich, ein wenig auf der Seite zu lesen: dort gibt zahlreiche Tipps zum Backen und witzige Kommentare rund um das Thema Stollen.

An dieser Stelle unbekannterweise einen Gruß an den Enkel und vor allem ein Dankeschön für das gepostete Rezept.

Am Samstag werde ich berichten, ob die Stollen etwas geworden sind.

Samstag

Diese Menge an Teig zu bearbeiten, erfordert einen kleinen Kraftakt: 5 Pfund Mehl,  2 1/2 Pfund Rosinen, 2 Pfund Butter und so einiges mehr will erst einmal verknetet werden.

Die größte Teigschüssel reichte nicht aus, also hat mein Mann mir im nächsten Supermarkt schnell ein Plastikmonstrum besorgt. Gewärmt habe ich den Teig auf einem Heizkissen, den Trick habe ich mal irgendwo gelesen.

Drei Teige geformt:

stollen1

und nun warte ich sehnsüchtig darauf, dass der erste Stollen gut gebacken aus dem Ofen kommt…

stollen2

der erste ist fertig:

stollen4

stollen3

Nummer zwei…

stollen5

fertig….

stollen6

nur noch abkühlen lassen, verpacken, kühl stellen.

Heikes Walnusskuchen

kuchen

Meine Kollegin Heike K. bringt uns diesen Walnusskuchen immer zu ihrem Geburtstag mit und er ist einfach nur himmlisch lecker:

4 Eier

2 Tassen Zucker

1 Tasse Öl

3 Tl Zimt

Mark einer Vanillestange

Zutaten miteinander verrühren.

3 Tassen Mehl

1 P. Backpulver

sehr gut unterrühren.

1 großen Trinkbecher voll mit grob zerkleinerten Walnüssen

3 große Äpfel, gewürfelt.

mit Knethaken unter den Teig rühren.

90 Min. bei 175 ° C (Ober- und Unterhitze) backen.

Aus einer Packung Puderzucker, 2 Tl Kakao und etwas heißem Wasser einen Guß bereiten.

Den fertigen Kuchen mehrmal mit einer Gabel einstechen und den Guß darüber verteilen.

Almuts Kirschtorte

Almut -auch eine Tante von mir- konnte so richtig gut kochen und backen.

Sie hat es von ihrer Schwiegermutter gelernt, die wiederum so gut kochen und backen konnte, dass sie bei einem Wettbewerb -so erzählt man sich- den „goldenen Kochlöffel“ gewonnen hat.

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Wenn meine Tante beispielsweise einen simplen Zitronenkuchen backte, schmeckte er nicht nur gut, sondern er zerging förmlich auf der Zunge, der Geruch nach Zitrone raubte dir die Sinne und du wähntest dich kurz im Paradies.

Ich habe mehrfach versucht  ihn nachzubacken. Bei mir kommt nur simpler Zitronenkuchen, der nach Zitrone schmeckt heraus.

Ich habe ihr sogar beim Backen zugeschaut, jede Zutat, jeden Griff, einfach alles exakt protokolliert und bin mit dem Gedanken nach Haus gegangen: jetzt wird es klappen, jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Yeah!

Um es kurz zu machen: ich konnte auch zukünftig nur simple Zitronenkuchen, die eben nach Zitrone schmecken, backen.

Was sie übrigens auch gut backen konnte, ist die Kirschtorte.

Almuts Kirschtorte:

4 Eigelb

2 El warmes Wasser

100 g Zucker

1 P. Vanillinzucker oder Mark einer Schote

3 Tr. Backöl Bittermandel

1 Msp. Zimt

3 Eiweiß, steif geschlagen

75 g Weizenmehl

10 g Kakao

30 g Gustin

1 Tl. Backpulver

Aus den Zutaten einen Biskuitteig herstellen und bei ca. 175 °C 30 bis 35 Min. backen

750 g Sauerkirschen (Glas, gekauft oder selbst eingekocht)

75 – 100 g Zucker

40 g Gustin

Zutaten einmal aufkochen, bis die Kirschen angedickt sind.

Abkühlen lassen und später 2 El. Kirschwasser unterrühren.

1/2 l Bio-Sahne mit 1 El. Puderzucker, 2 P. Sahnesteif und 1 P. Vanillin-Zucker steif schlagen.

Abgekühlten  Biskuitteig durchschneiden ( wer kann, darf ihn auch mehrfach durchschneiden) auf den Teigboden erst abgekühlte Kirschmasse  verteilen, dann einen großen Teil der Sahne über die Kirschen streichen.

Die andere Hälfte des Biskuitsteigs aufsetzen und gleichmäßig mit Sahne bestreichen. Den Rand  ebenfalls mit Sahne bestreichen.

Mit Schokoladenflocken und Kirschen verzieren.