Hühnersuppe

Nach Weihnachten und Silvester ist der Appetit auf Rotkohl, Gans und Ente  vorbei, ebenso wie auf Plätzchen, Stollen und Torten.

Das Einzige was jetzt locken kann, ist eine schöne, würzige Suppe.

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Man kann das Gemüse für diese Suppe nach Lust und Geschmack variieren und muss sich nicht zwingend an dieses Rezept halten. Ein wenig experimentieren macht Spass und hin und wieder können so auch Gemüsereste verabeitet werden.

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Party-Salat

Manchmal benötigt man einen schnellen Partysalat. Wie wäre es mit diesem:

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Ein Huhn gut gar kochen und vernünftig sezieren, also Haut, Knochen und Unansehnliches entfernen.

Ca. 500 g Nudeln kochen und abkühlen lassen.

1 großes Glas Mayonaise ( ich nehme immer Thommys Delikatess-Mayonaise, allein aus dem Grund, weil meine Mutter sie immer nahm)

2 Glas Spargel

1 winzige Dose Mais

1 kleine Dose Ananas

2 – 3 Zwiebeln

Petersilie

Viel Curry, wenig Thai-Curry, Salz, Pfeffer

Spargel abgießen, den Saft auffangen. Spargelköpfe abschneiden und aufessen, restliche Stangen in Stücke schneiden.

Mais abgießen.

Ananas abgießen, Saft auffangen und die Stücke evtl. noch etwas kleiner schneiden.

Zwiebeln fein würfeln.

Petersilie schneiden.

Mayonaise mit etwas Ananas- und Spargelsaft glattrühren. Mit reichlich Curry, etwas Salz, Pfeffer und Thai-Curry abschmecken. Huhn, Spargel, Ananas, Mais, Zwiebel, Petersilie hineingeben und vorsichtig unterrühren. Für eine Nacht in den Kühlschrank stellen.

Tipp:

Auch wenn es sich bei Mais oder Ananas um schnöde Konservenware handelt, sollte man auf Qualität achten. Hartschaliger Mais oder faserige Ananas gehören nicht in den Salat.

Susannes Birne-Feige-Konfitüre

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Ich habe eine neue Kollegin. Susanne D.
Normalerweise nichts besonderes, weil es natürlich immer mal einen Wechsel im Personal gibt. Einige gehen in Rente, andere in Mutterschutz, frisch ausgelernte studieren und einige gehen sogar in die weite Welt, in der Hoffnung, mehr Geld zu verdienen.
Das Besondere an Susanne ist, dass ich mich mit ihr übers Kochen unterhalten kann, während man bei vielen meiner Kollegen schnell den Eindruck gewinnt, sie seien schon froh, wenn sie die eigene Küche finden. Weiterlesen „Susannes Birne-Feige-Konfitüre“

Schon wieder Apfelkuchen…

„Eat an apple on going to bed, and you’ll keep the doctor from earning his bread“
oder auch:
„wer jeden Tag einen Apfel ißt, wird vom Doktor sicher bald vermisst“

Natürlich sollte er lieber in roher Form verspeist werden, aber heute gibt es ihn gebacken:

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den Backofen auf 200°Grad vorheizen

4 bis 5 Äpfel ( ich habe Cox genommen) schälen, vierteln, wer mag darf sie auch einritzen.

3 Eier mit 100 g Zucker schaumig rühren

75 g Butter und 55 g Öl dazugeben.

170 g Mehl, 1 Päckchen Puddingpulver Vanille ( ich nehme etwa 40 g Stärke und eine frische Vanillestange)und 1 Päckchen Backpulver dazugeben. Ich gebe Mehl immer durchgesiebt dazu, dann wird der Teig etwas feiner (kann aber auch Einbildung sein).
Die obligatorische Prise Salz sollte nicht fehlen.

Den Teig in eine passende Form füllen und mit den Äpfeln belegen.
Darauf kommt noch ein kleines Glas Marmelade. Die sollte am besten bitter oder zumindest herb wie Quitte-Aprikose schmecken.

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Bei knapp 200° Grad den Kuchen etwa 30 bis 35 Minuten backen. Falls er wegen der Marmelade oben zu braun wird, deckt man ihn mit einem Stück Alufolie oder Backpapier ab.

Falls man es vergessen hat, weil man hier gerade das Rezept getippt hat, versucht man es mit Zuckerglasur zu vertuschen:

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Quitte-Aprikose-Zitronenmelisse-Gelee

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Ein Kollege hat mir ein paar schöne Apfelquitten mitgebracht, die ich zusammen mit etwas Zitronenmelisse-Sirup und wenig Wasser weichgekocht habe.
Den Brei habe ich durch ein Sieb gegeben und den Saft in einem Topf aufgefangen.

Vom Sommer hatte ich noch eingefrorene Aprikosen, die ich nun zusammen mit dem Quittensaft ( Verhältnis etwa 1:1) aufgekocht und fein püriert habe.
Mit Gelierzucker 2:1 und etwas Gelfix zu einem „Gelee“ verkochen. Weiterlesen „Quitte-Aprikose-Zitronenmelisse-Gelee“

Helgas Pflaumen-Streuselkuchen

Vor kurzem habe ich bei meiner Kollegin Helga V. einen unglaublich leckeren Pflaumenkuchen gegessen und ihr sofort das Rezept abgeschwatzt.

Hier ist es:

400 g Mehl (gesiebt)
1 Päckchen Trockenhefe
75 g Zucker
1/8 l lauwarme Milch
75 g sehr weiche Butter
1 Prise Salz

aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen und etwas „gehen lassen“.
Den Teig auf ein Backblech ausrollen und im Ofen bei knapp 50 Grad (Tür etwas geöffnet lassen) erneut für etwa eine halbe Stunde „gehen lassen“.
Dicht mit Pflaumen (es geht auch prima mit Äpfel, Stachelbeeren, Aprikosen u.ä.) belegen.

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Ich habe etwa ein Kilo Pflaumen benötigt und da diese sich als noch etwas unreif herausstellten, gut mit Zucker und Zimt bestreut

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Streusel aus

300 g Mehl
300 g Zucker
1 – 2 Tl. Zimt
200 g Butter
herstellen und auf die Pflaumen verteilen.

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Bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen.

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Dazu gesüßte Sahne oder eine Kugel Vanilleeis.

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