Neue Gewürze, eine orientalische Tomatensoße und Soße auf Vorrat.

Ich habe mich mit neuen Gewürzen eingedeckt:

Babaganush, Äthiopisches Buttergewürz, Baharat-Gewürzmischung, Raz el Hanout grob, African Rub, Quatre Epices, Asado-Gewürzmischung, Wu Chian Fen, ein paar Tonka-Bohnen und Harissa.

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Diese wunderbar nach Orient duftenden Gewürze kann man nicht einfach so zu den übrigen Gewürzen stellen, nein, man muss sie sofort öffnen und in einem Gericht austesten, vorab schon ein wenig davon probieren, Aromen wie Kardamom, Zimt, Koriander, Nelke und Muskatnuss erschnuppern und erschmecken, an Scheherazade und Tausendundeine Nacht denken …. äh … ja…nun gut.

Eine Tomatensoße bietet sich an, denn Tomaten habe ich in Hülle und Fülle geerntet und die übrigen Zutaten zu der Soße sind schnell gekauft.

In einen Topf gebe ich reichlich frische Tomaten, drei Paprika, 1 Chilischote, eine frische Knoblauchknolle,  eine Sellerieknolle, 1 Packung Staudensellerie, eine Fenchelknolle.

Alles frisch geputzt und zerkleinert. Dazu kommen  2 bis drei große Dosen geschälte Tomaten und eine  Packung getrocknete Tomaten, etwas Zucker und ein Löffel Salz.

Bei kleiner Hitze weich kochen.

Das Gemüse mit einem Stabmixer pürieren und mehrere Spritzer Zitronensaft zugeben.

Nun kommen meine Gewürze. Ich habe aus jeder Tüte ein wenig genommen, gerochen, mit der Fingerspitze probiert uuuuund …… ab damit in die Soße.

Ein wenig gerührt, den Gewürzen Zeit zur Entfaltung gegeben und abgeschmeckt. So lange bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Okay, das französische und das chinesische Gewürz kam nicht hinein, die Tonkabohne und Harissa ebenfalls nicht. Aber sonst ist von jedem neuen Gewürz etwas in die Soße hineingekommen.

 

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Tomatensoße koche ich gern auf Vorrat, deswegen fülle ich die kochenheiße Soße in sauber gespülte Twist-Off-Gläser. Diese kann man übers Jahr sammeln oder im Internet bestellen. Die Gläser sofort verschließen und in eine mit heißem Wasser gefüllte Auflaufform oder Fettpfanne stellen.

Für 30 bis 40 Minuten in den auf 160 Grad vorgeheizten Backofen stellen. Nach etwa 10 Minuten die Temperatur  auf 140 Grad herunterstellen.

Gläser abkühlen lassen, aber sie bitte nicht dabei umdrehen.  Sie schließen sich auch so prima und es klebt nichts am Deckel fest. Außerdem soll es ungesund sein, habe ich mal gelesen, diese Weichmacher eben…

Ich tippe mit einem Fingernagel auf die abgekühlten Deckel und kann am Klang hören, ob sie sich gut verschlossen haben. Es klingt „hohler“, wenn sie nicht richtig verschlossen sind.

Die Soße sollte sich nun etwa ein Jahr halten. Schaut trotzdem hin und wieder eure eingekochten Vorräte durch, denn nichts ist ekeliger als verdorbenes Einkochgut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mama, wie machst du Rouladen?

Wie ich schon bei „Mama, wie machst du Grünkohl?“ schrieb, koche ich nicht nach Rezept und es fällt mir schwer, aufzuschreiben, wie ich etwas koche.

Doch Tochter und Beutetöchter wohnen nicht in unserer Nähe und wir sehen uns nur wenige Male im Jahr. Für ein gemeinsames Kochen fanden wir bislang nie die Zeit, deswegen versuche ich mich nach und nach an „Anleitungen“ für unsere Familienrezepte, heute eben an Rouladen.

Diese „Mama-Rezepte“ sind also in erster Linie für die Töchter gedacht, aber vielleicht hat der eine oder andere Blogleser ja ebenfalls Lust sie nachzukochen.

Die Oma – also meine Mutter-  hat sie schon so geschmort/gekocht/gebraten und bis auf wenige Veränderungen sind es immer noch die Originalrezepte von ihr.

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Einkochen: Rote Bete -himmlisch lecker-

Die ersten Rote Bete können geerntet werden. Wenn sie nicht zu groß sind, schmecken sie am besten und sind ideal zum Einkochen. Man sollte ausreichend Twist-Off-Gläser sammeln, um die leckeren Knollen im Winter süßsauer genießen zu können.

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Ich koche sie am liebsten nach einem sehr alten Rezept aus der Wesermarsch ein. Weiterlesen „Einkochen: Rote Bete -himmlisch lecker-„