Einkochen: Bratäpfel im Glas

Ein paar Äpfel zuviel eingekauft, die nun schon leicht mürbe werden? Dann heisst es: Gläser herauskramen und Bratäpfel einkochen.

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Twist-Off-Gläser kann man prima sammeln. Da ich viel einkoche und die Familie und Freunde auch hin und wieder ein Glas geschenkt bekommen, muss ich sie jedoch in regelmäßigen Abständen in Online-Shops kaufen.

Man sollte in Ruhe die Preise pro Glas vergleichen und vor allem beachten, ob der Preis mit Deckel gilt oder ob der Deckel extra dazubestellt werden muss.

Für Bratäpfel eignen sich Gläser um die 400 ml.

Zunächst verrührt man mit 100 g Butter (zimmerwarm) etwa 50 g Zucker.

Unter diese Masse hebt man etwa 50 g Mandelblätter, 50 g Rosinen und vielleicht etwas feingewürfeltes Marzipan je nach Geschmack.

Abschmecken mit Zimt und etwas Likör wie z.B. Amaretto.

10 Äpfel sauber waschen, trocken tupfen und mit einem Apfelausstecher entkernen.

In jedes Glas einen Apfel geben und das Apfelloch mit der Mandel-Rosinen-Masse füllen.

Backofen auf 180 Umluft vorheizen.

In jedes Glas etwa 30 ml Apfelsaft geben und die Gläser ohne Deckel für 30 Min. in den heißen Ofen stellen.

Danach die Gläser aus dem Ofen nehmen und sofort mit dem Twist-Off-Deckel verschliessen.

Sollte etwas am Rand übergelaufen sein, muss dieser natürlich vor dem Schließen  mit etwas heissem Wasser und einem sauberen Tuch gereinigt werden.

Gläser noch einmal für 60 Minuten bei 120 Grad in den Backofen stellen. Ich stelle sie immer in eine Fettpfanne, in die ich etwas kochendes Wasser gegeben habe.

Wenn die Gläser abgekühlt sind, höre ich beim Klopfen auf dem Deckel, ob sie gut verschlossen sind. Testet es mal aus. Seid ihr euch bei einem nicht sicher, kann man den Apfel ja schon mit etwas Sahne oder Vanilleeis probieren.

Einen Tipp habe ich noch für euch:

Druckt euch auf einfachen Schreibmaschinenpapier Etiketten aus. Ich nehme dazu immer eine Avery-Vorlage

https://www.avery-zweckform.com/vorlage-l7110

 

Auf das Etikett druckt ihr in einer schönen Schrift beispielsweise:

Bratapfel 2019

Zutaten:

Apfel, Zucker, Mandeln, Rosinen, Saft, Likör, Marzipan.

 

Diese schneidet ihr passend aus und jetzt kommt der ultimative Tipp:

das Etikett taucht ihr mit der Rückseite in eine Pfütze Milch (egal was für eine, kann auch H-Milch sein) und klebt es dann aufs Glas. Mit einem sauberen Papiertuch überschüssige Milch an den Rändern abtupfen.

Man glaubt es nicht, aber das hält bombenfest und lässt sich später rückstandslos wieder entfernen.

Es sieht hübsch aus und eignet sich nun wunderbar als kleines Mitbringsel.

Viel Spass

Eure Kathriene

 

 

 

Gebrannte Mandeln

1

In eine Edelstahlpfanne (keine beschichtete Pfanne nehmen)

einige El. Wasser

ca. 130 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker geben und erhitzen.

1 Packung ungeschälte Mandeln (200 g) dazugeben und mit zwei Gabeln rühren bis das Wasser verdunstet ist.

3

Der Zucker wird nun krümelig und fängt langsam an zu karamellisieren. Man muss ein wenig mit der Hitze aufpassen, es darf nicht zu heiß werden, sonst verbrennt der Zucker.

4

Wenn beim Rühren eine Mandel aus der Pfanne fällt: ja nicht anfassen, denn die kleben schön am Finger und können heftige Verbrennungen verursachen.

2

Rühren, rühren, rühren bis der Zucker sich vollständig gelöst und die Mandeln glänzend überzogen hat.

5

Alles auf ein Stück Backpapier (  Alupapier u.ä. klebt an den Mandeln fest) geben und mit der Gabel die Mandeln etwas auseinanderziehen. Sie müssen nun einige Minuten abkühlen, dann kann man sie auseinanderbrechen und in einer Metalldose aufbewahren.

6

In die Edelstahlpfanne gibt man nach Gebrauch Wasser und wartet ca. eine halbe Stunde. Dann haben sich alle Zuckerreste gelöst und sie kann einfach abgespült werden.

Verpackt in Zellophantüten mit Schleife und mit einem handgemalten Etikett versehen, sind sie ein schönes Mitbringsel.

Applepie

Es ist Apfelernte und ob als Kuchen, Mus oder Saft ….sie schmecken einfach lecker.

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Richtig lecker schmeckt auch dieser Apfel-Nachtisch, der durch seine Gewürze schon ein wenig an die Adventszeit erinnert:

Äpfel putzen und in dünne Scheiben schneiden.

Mit 75 g braunem Zucker,

2 El Rosinen,

1/2 Tl Zimt und einem

1/4 Tl  Lebkuchengewürz vermischen und mehrere Stunden durchziehen lassen.

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Mama, wie machst du Rouladen?

Wie ich schon bei „Mama, wie machst du Grünkohl?“ schrieb, koche ich nicht nach Rezept und es fällt mir schwer, aufzuschreiben, wie ich etwas koche.

Doch Tochter und Beutetöchter wohnen nicht in unserer Nähe und wir sehen uns nur wenige Male im Jahr. Für ein gemeinsames Kochen fanden wir bislang nie die Zeit, deswegen versuche ich mich nach und nach an „Anleitungen“ für unsere Familienrezepte, heute eben an Rouladen.

Diese „Mama-Rezepte“ sind also in erster Linie für die Töchter gedacht, aber vielleicht hat der eine oder andere Blogleser ja ebenfalls Lust sie nachzukochen.

Die Oma – also meine Mutter-  hat sie schon so geschmort/gekocht/gebraten und bis auf wenige Veränderungen sind es immer noch die Originalrezepte von ihr.

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