Ma-Lus Kürbisrahmsuppe

von Ma-Lu

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Zutaten:

500 g Kürbis (ich nehme Hokaido)

500 g Kartoffeln

30 g Butterschmalz

1 Zwiebel

500 ml Hühnerbrühe ( zur Not geht auch Instant)

250 ml Sahne

1 Becher Kräuter Creme fraiche

Salz, Pfeffer, Estragon

Kürbis und Kartoffeln grob würfeln. Die Zwiebel fein würfeln und in Butterschmalz leicht anbräunen. Kartoffel- und Kürbisstücke zugeben und mit der Hühnerbrühe aufgießen. Etwa 30 Minuten weichköcheln lassen.

Die Sahne zugeben und noch einmal kurz erhitzen.

Mit Salz, Pfeffer und Estragon abschmecken.

Wer es etwas deftiger mag, gibt noch ein paar Schinkenwürfel, Mettenden oder Krabben/Garnelen hinzu.

Zum Schluss mit Creme fraiche anrichten.

Guten Appetit

wünscht

Ma-Lu

Mama, wie machst du Rouladen?

Wie ich schon bei „Mama, wie machst du Grünkohl?“ schrieb, koche ich nicht nach Rezept und es fällt mir schwer, aufzuschreiben, wie ich etwas koche.

Doch Tochter und Beutetöchter wohnen nicht in unserer Nähe und wir sehen uns nur wenige Male im Jahr. Für ein gemeinsames Kochen fanden wir bislang nie die Zeit, deswegen versuche ich mich nach und nach an „Anleitungen“ für unsere Familienrezepte, heute eben an Rouladen.

Diese „Mama-Rezepte“ sind also in erster Linie für die Töchter gedacht, aber vielleicht hat der eine oder andere Blogleser ja ebenfalls Lust sie nachzukochen.

Die Oma – also meine Mutter-  hat sie schon so geschmort/gekocht/gebraten und bis auf wenige Veränderungen sind es immer noch die Originalrezepte von ihr.

Meine Mutter hat Rouladen immer am Vortag geschmort, über Nacht kühl gestellt und am nächsten Tag noch einmal für eine gute Stunde geköchelt.

Meistens gab es sie an einem Sonntag oder einem Feiertag und das ganze Haus roch schon einen Abend zuvor nach Gebratenem und nach Rotkohl.

Der Pudding zum Nachtisch wurde auch am Vortag gekocht und wir Kinder durften schon mal den Topf „auskratzen“ und den Rührlöffel ablecken und uns auf morgige Schlemmereien freuen. Mein Lieblingspudding war übrigens Vanillepudding mit Brombeersoße. Von Brombeeren, die wir noch selbst gepflückt haben.

Es wäre schade, wenn diese Rezepte irgendwann -sozusagen mit mir- verschwinden würden, deswegen mache ich mir gern die Arbeit und notiere sie.

Da es bei uns zu Haus nicht üblich war, dass wir Kinder beim Kochen helfen durften, konnte ich als junge Frau weder kochen, noch hatte ich irgendwelche Küchenerfahrung. Als ich anfing, mich für das Kochen zu interessieren, musste ich mir alles anlesen, einige Kurse besuchen und üben, üben, üben.

Als ich mich dann irgendwann für diese alten Rezepte interessierte, habe ich meine Mutter ausgefragt und die Tanten ausgequetscht, weil die eine wunderbar kochen, die andere wunderbar backen und wieder eine andere wunderbar einkochen konnte.

Erfragt mal alte Rezepte von Oma, Mutter oder Tanten. Das ist ein mühseliges Unterfangen, denn es heißt oft: Ach Gott, wieviel ich davon nehme, weiß ich nicht. Eben nach Gefühl!

Es heißt: Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers. Vielleicht kann ich meiner Tochter oder den Beutetöchtern auf diesem Weg ein kleines Feuer mitgeben.

Und auch den Töchtern zuliebe wage ich mich heute an ein Experiment, in dem ich die Rinderrouladen in Twist-Off-Gläsern einkoche und -na klar- sie ihnen per Post sende.

Normalerweise nehme ich Rinderrouladen aus der Oberschale, aber die Fleischerin war der Meinung, dass Rouladen aus der Unterschale ebenso gut seien und ich solle das doch einmal ausprobieren.

Zutaten:

Rinderrouladen ( dieses Mal eben aus der Unterschale)

Senf, Salz, Pfeffer, Öl zum Braten

Zwiebeln, eingelegte Gürkchen/ Cornichons

Speckstreifen

Rotwein, Knoblauchzehe

 

Zunächst einmal werden sie gesalzen und gepfeffert und großzügig mit Senf bestrichen.

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Zwiebeln und Gürkchen in Würfel schneiden und auf die Rouladen verteilen.

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Jeweils zwei Streifen geräucherten und gestreiften Speck auf die Rouladen legen.

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Einige legen in die Füllung noch ein kleines Bällchen Hackepeter hinein, meine Mutter hat darauf verzichtet und ich mache es je nach Lust und Laune.

Rouladen vorsichtig aufrollen.

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Bei uns werden die Rollen nicht mit Rouladenklammern festgesteckt, sondern mit einem Bindfaden (Nähgarn aus Baumwolle) zusammengebunden. Das Abwickeln ist später zwar etwas mühsam, aber da sie durch das Band fest zusammengehalten werden, kann man sie besser anbraten.

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Portionweise anbraten.

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Für das Anbraten sollte man sich etwas Zeit nehmen, denn nur von gut angebratenen Rouladen bekommt man eine würzige Soße. Also: nicht zu heiß anbraten und von allen Seiten gut bräunen. Eine kleine Knoblauchzehe fein schneiden und kurz mitbräunen.

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Rouladen aus dem Topf nehmen und Bratenfond mit trockenem Rotwein ablöschen.

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Rouladen und Soße (also Bratenfond mit Rotwein) in eine backofenfeste Form geben.

In den Sud kann man noch etwas Senf, Salz, restliche Gürkchen, einige grüne Pfefferkörner geben. Meine Mutter gab auch einen kleinen Brühwürfel dazu.

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Ich habe dafür eine große Form aus Edelstahl mit einem umgebogenen Rand. Der ist praktisch, weil nun alles gut mit Alufolie verschlossen wird, die ich unter diesen Rand perfekt feststecken kann und somit kein Dampf entweicht.

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Bei etwa 175 Grad Umluft für eine gute Stunde in den Backofen geben.

Normalerweise werden sie nun „unausgepackt“ über Nacht kühl gestellt, ich habe jedoch für euch die Alufolie geöffnet, damit ihr sehen könnt, wie sie jetzt aussehen.

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Am nächsten Tag werden die Rouladen für etwa eine Stunde im Ofen weitergeschmurgelt. Also…ein wenig nach Gefühl 🙂

Zwischendurch hole ich die Form mit den Rouladen kurz heraus und prüfe, ob sie zart geworden sind, wickel vorsichtig das Band ab und schmecke die Soße ab. Anschließend wieder gut verschließen. Die Soße etwas abbinden und die Rouladen wären nun eßfertig.

 

Einkochen in Twist-Off-Gläsern

Da ich die Rouladen einkochen möchte, habe ich sie heute morgen jedoch nur leicht erhitzt und sie dann in Twist-Off-Gläser gefüllt.

Gläser und Deckel müssen sehr sauber sein. Meistens stelle ich sie für eine kurze Zeit in kochendes Wasser oder trocken in den heißen Backofen.

Rouladen mit der filtrierten, heißen Soße auffüllen. Sofort mit dem Deckel verschließen. Die Soße darf nicht vor dem Einkochen mit Stärke/ Sahne/ Soßenfix  o.ä. abgebunden werden.

Gläser in ein  Wasserbad (kochendes Wasser verwenden)  in den Backofen geben und bei etwa 150 Grad eine Stunde einkochen. Die Gläser ein wenig beobachten und evtl. die Temperatur -wenns arg drin brodelt- herunterstellen.

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Gläser abkühlen lassen. Kühl stellen und recht zügig verbrauchen.

Da ich die Gläser versenden will und nicht weiß, ob sich meine Töchter an meine Anweisung, die Rouladen zügig zu verbrauchen halten werden, koche ich Fleisch oder auch eine Erbsensuppe nach 1 bis 2 Tagen ein zweites Mal ein.

 

Demnächst: die weltbeste Bolognese-Soße einkochen oder: Mama, wie machst du Nudelsoße?

 

„Maluks“ Pflaumen-Streusel-Sahnekuchen

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Zutaten
130 g Butter
200 g Zucker
1 Ei
1 P. Vanillezucker
250 g Mehl
1/2 P. Backpulver
500 g Pflaumen
100 ml Sahne
Butter, Zucker,Vanillezucker und das Ei verrühren.
Mehl und Backpulver dazu geben und zu Streusel verarbeiten.
3/4 des Streuselteiges in eine Springform drücken.
Die Pflaumen darauf verteilen.
Mit der Sahne übegießen.
Die restlichen Streusel auf der Masse verteilen.
Backen: 180 Grad Umluft/45 Minuten
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Ruck-zuck fertig und auch für Apfel, Kirsche oder Aprikosen geeignet.
Viele Grüße
Maluk

Schneller Zwetschgenkuchen

 

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Mein liebster Zwetschgenkuchen wird nach einem Rezept meiner Kollegin Martina H. gebacken. Er ist schnell gemacht und schmeckt warm am besten.

100 g sehr weiche Butter

125 g Zucker

Mark einer Vanillestange

1 Ei

150 g Mehl

1/2 Päckchen Backpulver

Aus den Zutaten einen Knetteig herstellen, in eine Backform streichen und mit halbierten, frischen Zwetschgen belegen.

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Mit etwas Zucker und Zimt bestreuen und bei ca. 175° Grad 40 bis 45 Minuten backen.

Dazu Schlagsahne oder Vanilleeis.

Tochterleichte Obsttorte

Diese Obsttorte ist schnell und kinderleicht zu machen:

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Backofen auf 180 ° vorheizen

3 Eier

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

4 El. lauwarmes Wasser

Die obigen Zutaten schaumig rühren.

4 El. neutrales Öl ( z.B. Sonnenblumenöl)

100 g Mehl

1/2 Päckchen Backpulver

zu dem schaumig gerührten Teig geben.

Teig in eine Springform (gibt es bei IKEA) füllen und ca. 15 bis 20 Minuten backen.

In der Zwischenzeit reichlich Obst -in diesem Fall Erdbeeren- putzen.

Den Kuchenteig aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Die Springform dazu öffnen.

2 Päckchen Tortenglasur mit 4 Esslöffel Zucker in einem halben Liter Wasser/ Obstsaft zum Kochen bringen.

Springformring wieder schließen, vielleicht etwas Konfitüre auf dem Boden verstreichen, zuerst das Obst und anschließend die aufgekochte Glasur gleichmäßig darauf verteilen. Evtl. mit einigen Mandelsplitter verzieren.

Etwas abkühlen lassen und danach einige Stunden/ über Nacht in den Kühlschrank stellen.

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Tiramisu-Torte – frei nach Hannes Weber

Das Originalrezept findet man hier

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Biskuitboden

4 Eigelb (80 g)
95 g Zucker (in 30 g und 65 g aufgeteilt)
1 Msp. abgeriebene Zitronenschale
3 Eiweiß (100 g)
1 Prise Salz
40 g Weizenmehl Type 405
30 g Speisestärke
25 g Speiseöl

Löffelbiskuits

Mascarponecreme

1 P. Gelatine fix
300 g Mascarpone
100 g Magerquark
50 g Joghurt
110 g Puderzucker
50 g Milch
250 g Sahne
evtl. 20 ml Mandellikör

ca. 100 ml Tränke aus Mandellikör und starkem Kaffee/ Espresso

 

Den Backofen auf 220 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

Eiweiß mit 1 Prise Salz zu Eischnee aufschlagen, dabei nach und nach 65 g Zucker einrieseln lassen.

Für die Biskuitmasse 4 Eigelb mit 30 g Zucker und Zitronenschale mit dem Schneebesen oder Rührgerät aufschlagen.

Mehl und Speisestärke vermischen und sieben.

Aufgeschlagenes Eiweiß in die Eigelbmasse mischen und nach und nach die Mehlmischung ein melieren. Kurz bevor alles vermischt ist, das Öl beigeben und ebenfalls mit dem Küchenspachtel solange mischen bis eine homogene Masse entstanden ist.

Teig in eine gefettete Springform geben und 10 bis 15 Min. backen ( am besten mit einem Backthermometer überprüfen, ob der Teig durchgebacken ist)

Biskuitteig abkühlen lassen und einmal horizontal durchschneiden.

Um den unteren Boden einen Tortenring setzen. Ich habe einfach den Rand der Springform um den unteren Boden gelegt. Löffelbiskuits einmal durchschneiden und dicht an dicht um den Rand aufstellen (den Biskuitboden ein wenig zur Seite drücken und die Löffelbiskuits zwischen Rand und Boden quetschen)

Die Mascarponecreme habe ich aus den obigen Zutaten gerührt, die Sahne sollte halb steif geschlagen sein. Dank Gelatine fix ist sie auch wunderbar schnittfest geworden, der Geschmack hat mich jedoch nicht überzeugt. Beim nächsten Mal würde ich Quark und Joghurt weglassen und die Creme aus Mascarpone, Sahne, Mandellikör, Zucker und Gelantine fix herstellen.

Den unteren Boden mit Kaffee/Mandellikör ( etwa Hälfte der Tränke) beträufeln. Die Hälfte der Mascarponemasse auf den Boden geben. Den zweiten Boden aufsetzen und mit dem Rest der Tränke beträufeln. Restliche Mascarponecreme draufgeben.

Wie auf dem obigen Foto zu sehen ist, habe ich vergessen den unteren Boden zu tränken.

Die Torte sollte mindestens einige Stunden/ am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen.

Tortenoberfläche vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

Hühnersuppe

Nach Weihnachten und Silvester ist der Appetit auf Rotkohl, Gans und Ente  vorbei, ebenso wie auf Plätzchen, Stollen und Torten.

Das Einzige was jetzt locken kann, ist eine schöne, würzige Suppe.

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Man kann das Gemüse für diese Suppe nach Lust und Geschmack variieren und muss sich nicht zwingend an dieses Rezept halten. Ein wenig experimentieren macht Spass und hin und wieder können so auch Gemüsereste verabeitet werden.

Für diese Suppe habe ich zwei Karotten, eine Lauchstange (Porree), einen kleinen Selleriekopf, Petersilie, mehrere Petersilienwurzel, Spargel und drei Hähnchenschenkel gebraucht:

Karotten, Petersilie und Petersilienwurzel  waschen und putzen.

Die Schalen und Stengel ( von der Petersilie)  mit den  Hähnchenschenkeln, Salz und  Wasser zum Köcheln bringen.

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Karotten, Petersilie, Petersilienwurzeln kleinschneiden. Ebenso Sellerie und Lauchstange.

Fotos: kleingeschnittenes Gemüse

Zum Ende der Spargelsaison kaufe ich jedes Jahr günstig mehrere Kilo Spargel, putze sie sorgfältig und friere sie portionsweise ein. Mir ist die Spargelsaison zu kurz und so gibt es bei uns ganzjährig „frischen“ Spargel. Für ein Spargelessen im Winter legt man die Spargelstangen  im tiefgefrorenen Zustand einfach nur in kochendes Wasser und kocht sie gar.

 

Für diese Suppe habe ich einige, gefrorene Stangen mit einem scharfen Messer in Stücke geschnitten. Zur Not muss man auf Spargelstangen im Glas zurückgreifen.

Sind die Hähnchenschenkel so gar, dass das Fleisch fast schon vom Knochen rutscht, nimmt man sie heraus und stellt sie beiseite.

Die Brühe mit den Schalen  durch ein feines Sieb geben, so dass die klare Brühe zurückbleibt.

Sie wird zusammen mit dem Gemüse und etwa zwei Eßlöffeln Reis erneut zum Kochen gebracht und darf anschließend einige Minuten vor sich hin köcheln.

Selbstgemachtes Suppengewürz oder ein Würfel „Fette Brühe“ hinzugeben.

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Foto: Hühnersuppe

Das Gemüse sollte nicht zu weich gekocht werden.

In der Zwischenzeit das Fleisch von den Hähnchenschenkel in mundgerechte Stücke schneiden und zur Suppe geben.

Abschmecken mit Salz, etwas Brühpulver und einem Hauch Pfeffer.

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Mama, wie machst du Grünkohl?

Ich koche nicht nach Rezept, deswegen fällt es mir schwer, aufzuschreiben, wie ich was koche. Doch Tochter und Beutetöchter müssen ja zumindest eine ungefähre Anleitung haben, an die sie sich „entlanghangeln“ können, um dieses Familienrezept nachkochen zu können.

Wenn man Grünkohl nicht im eigenen Garten oder später im Eisschrank hat, greift man auf TK-Grünkohl aus dem Supermarkt zurück. Diese 1500g- Beutel sehen mächtig aus, aber der Kohl fällt natürlich noch in sich zusammen. Eine kleinere Menge an Grünkohl habe ich noch nie gekocht, da lohnt sich der Aufwand meiner Meinung nach nicht. Lieber friere ich Reste portionsweise ein oder koche sie in Twist-off-Gläsern ein.

Zunächst schwitze ich drei bis vier Zwiebeln ( je nach Größe) in einem Topf mit wenig Öl an

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Darauf folgt portionsweise der TK-Grünkohl. Den Topf  groß genug wählen, damit die gesamte Menge hineinpasst. Nur sehr wenig Wasser hinzugeben.

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Ein Stückchen „Kasseler Bauch“, eine Scheibe „frischen Bauch“ und ein Stück „Kasseler Nacken“ werden auf den Kohl gelegt, der nun erst einmal etwa 1 1/2 Stunden  köcheln muss. Hin und wieder das Fleisch herausnehmen und den Kohl gut umrühren.

 

Foto: „Kasseler Bauch“ (gepökelt und geräuchert), „frischer Bauch“

 

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Fleisch herausnehmen und beiseite stellen.

Kohl etwa eine halbe Stunde köcheln lassen.

Zwei Tl. Senf, etwas Salz zum Kohl geben.

Nun kommen die legendären Pinkelwürste auf den Kohl

 

Foto:  Pinkelwürste   und Kochwürste

 

Zusammen mit Kochwürsten lässt man den Kohl etwa weitere 30 Minuten   köcheln

 

Die Würste herausnehmen und gut verpackt beiseite stellen.

Das Fleisch kann teilweise  klein geschnitten und zum Kohl gegeben werden. Oder man schneidet es in dünne Scheiben und grillt es kurz vor dem Essen im Backofen über.

Etwas Brühpulver oder einen Brühwürfel dazugeben, ebenso wie etwas Pfeffer.

Den Kohl über Nacht kühl stellen

Am nächsten Tag den Kohl erneut eine Zeitlang köcheln lassen. Zuvor ein nicht zu kleines Stück Butter hinzufügen.  Haferflocken oder Hafergrütze -etwa zwei große Esslöffel- zum Binden der Flüssigkeit ebenfalls  zugeben. Evtl. noch etwas Senf und Salz hinzufügen.

Würste auf den Kohl legen und erwärmen.

Dazu Salzkartoffeln reichen.

 

Tipp: ich koche den Kohl etwa eine  Stunde in einem Topf vor. Danach wird er zusammen mit dem Fleisch in eine sehr große Metall-Auflaufform (habe ich im Grosshandel/ Gastronomiebedarf gekauft) gefüllt, mit einem Blatt Backpapier und Alufolie fest verschlossen und im Backofen bei ca. 150 Grad gegart. Man muss aber achtgeben, dass ausreichend Flüssigkeit in der  Form ist.

 

Kohlfoto folgt. Eine Nachbesserung sicher auch 🙂

 

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Angelikas Zwiebelkuchen

Angelika, er ist wirklich eine „Wucht“, danke für das Rezept.

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Teig:

600 g Mehl

80 g Margarine

1 Würfel Hefe

1/4 l Milch

2 Teelöffel Salz

Mehl und Salz vermischen und die zerbröckelte Hefe dazugeben. Margarine in einem Topf leicht erwärmen und die kalte Milch hinzugeben. Beides zu Mehl und Hefe geben und gut verkneten.

Ca. 15 bis 20 Min. an einem warmen Ort „gehen lassen“.

Auf einem Backblech dünn ausrollen.

Belag:

3 bis 5 Gemüsezwiebeln würfeln, andünsten, abkühlen lassen.

400 bis 500 g durchwachsenen Speck, würfeln.

1 Becher Sahne

1 Becher Schmand

1 Ei

1 Prise Salz

1 Teelöffel Mehl

in einen Schüttelbecher geben und gut durchschütteln.

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Die Zwiebeln und den Speck auf den Teig verteilen. 20 Min. bei 200 °C backen.

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Anschließend Sahne-Schmand-Ei-Mehl-Gemisch auf den Teig verteilen und weiter 10 Minuten bei

200 ° C / mittl. Schiene backen.

Ich habe anstatt Speck recht magere Schinkenwürfel genommen. Dafür einen Hauch mehr Salz und etwas Pfeffer. Die Gemüsezwiebeln habe ich durch rote Zwiebeln ersetzt. Das Ausrollen klappte bei mir nur bedingt, also habe ich den Teig teilweise mit den Händen aufs Backblech „gedrückt“.

Aktuelles:

Backsbeern-Startseite

Beim nächsten Mal werde ich aus dem Zwiebelkuchen einen Gemüsekuchen machen und vielleicht Paprika, Lauch, Fenchel usw. dazugeben.

Party-Salat

Manchmal benötigt man einen schnellen Partysalat. Wie wäre es mit diesem:

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Ein Huhn gut gar kochen und vernünftig sezieren, also Haut, Knochen und Unansehnliches entfernen.

Ca. 500 g Nudeln kochen und abkühlen lassen.

1 großes Glas Mayonaise ( ich nehme immer Thommys Delikatess-Mayonaise, allein aus dem Grund, weil meine Mutter sie immer nahm)

2 Glas Spargel

1 winzige Dose Mais

1 kleine Dose Ananas

2 – 3 Zwiebeln

Petersilie

Viel Curry, wenig Thai-Curry, Salz, Pfeffer

Spargel abgießen, den Saft auffangen. Spargelköpfe abschneiden und aufessen, restliche Stangen in Stücke schneiden.

Mais abgießen.

Ananas abgießen, Saft auffangen und die Stücke evtl. noch etwas kleiner schneiden.

Zwiebeln fein würfeln.

Petersilie schneiden.

Mayonaise mit etwas Ananas- und Spargelsaft glattrühren. Mit reichlich Curry, etwas Salz, Pfeffer und Thai-Curry abschmecken. Huhn, Spargel, Ananas, Mais, Zwiebel, Petersilie hineingeben und vorsichtig unterrühren. Für eine Nacht in den Kühlschrank stellen.

Tipp:

Auch wenn es sich bei Mais oder Ananas um schnöde Konservenware handelt, sollte man auf Qualität achten. Hartschaliger Mais oder faserige Ananas gehören nicht in den Salat.