Veronika näht: Bananentasche

In meinem gesegneten Alter schwelgt man ja gern mal in schönen Erinnerungen, und eine davon ist die Bananentasche.

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Für alle (viel) jüngeren: Nein, man transportierte keine Bananen damit, sie sah nur so bananig aus. Meine damalige war – der Zeit angemessen –  aus goldfarbenem Knautschlack mit schwarzen Zierpaspeln. Und sie war aus einem sehr dünnen Material, so dass es eigentlich ein recht unkomfortabler haltloser Sack war.
Und ich hätte wieder gern eine, nur schöner und besser. Weiterlesen

Veronika und Lothar fliegen aus: Verdun

Das Wetter war ja brauchbar, also waren wir endlich mal wieder unterwegs.
Da es die Champagne werden sollte, war ein kleines Hotel auf dem Land gebucht, ganz romantisch, und flugs ein Köfferchen gepackt.
Nun ist Frankreich ja nicht mit so einem dichten Autobahnnetz gesegnet wie Deutschland, also haben wir dem Navi die Wahl der günstigsten Strecke überlassen, es ging von Köln aus nach Westen, dann durch Belgien, Luxembourg kurz links liegen gelassen und schwupps ist man in Frankreich.
Und das war dann (außer den Übernachtungen im wirklich schnuckeligen Hotel) alles, was von der geplanten Reise übrig blieb.
Denn der erste größere Ort, der dann auf den Schildern auftaucht, ist Verdun. Und der geschichtsbegeisterte Ehemann schaltete verdammt schnell: „Da gibt es aber viel zu sehen!“
Na gut, ich bin kein Spielverderber, die Champagne läuft nicht weg, und ein Blick in die Geschichte schadet ja auch nicht.
Also Verdun.
Und Umgebung.

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Veronika und Lothar fliegen aus: Fuerteventura

„Veronika und Lothar fliegen aus“ haben wir nun mal wörtlich genommen und sind ausgeflogen wie die Zugvögel um einen Teil des Winters auf Fuerteventura zu verbringen.

Nachdem wir uns schon seit Jahren diverse Überwinterungsmöglichkeiten angeschaut haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass der Süden von Fuerte am besten zu uns passt.

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Wer solche Pläne macht, sollte gut überlegen, welche Ansprüche überhaupt da sind und welche davon wie wichtig.

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Veronika und Lothar fliegen aus: Ausflug nach Hürtgenwald

Text: Veronika

Im Urlaub schaut man sich ja immer alles ganz genau an, aber daheim lässt das meist nach. Wir fliegen auch hier gern mal aus und schauen uns die Umgebung an, manchmal einfach nur so, manchmal mit einem mehr oder weniger zufälligen Ziel.
Aber jeder Ausflug fängt gleich an: Erst mal raus aus der Stadt!
Dieses Mal ging es von Köln aus Richtung Westen … immer der Nase nach oder so.

Die Landschaft hier kennen wir ja, Spaziergehmöglichkeiten gibt es reichlich, aber so ab und zu mal was anschauen ist ja auch nicht übel.

In der Art haben wir uns schon einige Sachen angesehen, auch bei den Nachbarn in Belgien, und wir sind immer wieder überrascht und begeistert, wieviel Energie Privatleute aufbringen um etwas auf die Beine zu stellen.

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Veronika näht: Teddy-Wundertüte

Von Veronika

Bei baerenladle.de kann man Teddy-Wundertüten kaufen, die alles zum Nähen eines Teddys enthalten sollen (außer einem Bild vom fertigen Teddy, richtig spannend). Man weiß nur, welche Endgröße man sich aussucht, alles andere bleibt geheim. Das ist was für mich, das probier ich mal aus.
Es kommt tatsächlich eine Papiertüte, also Wundertüte stimmt sogar. Darin befindet sich ein Schnittmuster, Fellstoff, Pfotenstoff, Nasengarn, Glasaugen und Scheiben und Stifte. Mein Teddy heißt Rosalie und wird also voll beweglich sein, klasse.
Das Einzige, was nicht dabei ist, ist Füllmaterial. Das macht mir nichts aus, hab ich immer im Haus, aber man sollte es dem Käufer gegenüber vielleicht erwähnen (oder hab ich den Hinweis nur übersehen?).
Der Schnitt ist gut beschriftet, die Stoffe großzügig bemessen, man könnte sich tatsächlich auch das ein oder andere verschnittene Teil leisten, das finde ich sehr gut.

Spannend wird es schon beim Zuschneiden. Da Pfotenstoff vorhanden ist, gehe ich natürlich davon aus, dass die Sohlen daraus sind, auch die Handinnenflächen haben ein exra Schnitt-Teil, also werden die wohl auch aus Pfotenstoff abgesetzt. Aber bei den Ohren steht nix weiter. Ich mag es bei Teddys ganz gern, wenn die Innenohren aus glatterem Stoff sind, also schneide ich die auch mal aus dem Pfotenstoff zu, aber man könnte sie auch rundherum „pelzig“ machen, beide Stoffe reichen für beide Varianten.

 

Nun werden die Teile zusammen genäht, was eigentlich einfach und recht offensichtlich ist, wie was zusammen gehört.

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Aber etwas fisselig ist es schon. Ich hatte eine Endgröße von ca. 17 cm gewählt und nicht bedacht, dass dann einige Teile doch etwas winzig sind. Das macht beim Nähen gar nichts aus, aber beim Wenden. Grobmotoriker sollten also besser ein etwas größeres Exemplar aussuchen.
Und noch etwas merkt man bei der Mikrochirurgie. Der Fellstoff ist dafür nicht ideal. Bei Arm oder Bein geht es ja noch, dass das Fell so dezent behaart ist, beim Öhrchen fällt es dann aber auf, da stehen dann nur noch 2 Haare und ansonsten blickt man auf das Untergewebe. Für so einen kleinen Teddy wäre ein dichterer Plüsch vielleicht etwas besser.

 

Alle Teile werden nun zusammengenäht, ausgestopft und dann angebracht. Auf den Schnittmusterteilen ist angezeichnet, wo die Gelenke für Arme und Beine sitzen sollen, man muss also nicht erst herumtüfteln, wie es wohl zu den Proportionen passen könnte, sehr praktisch.

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Und jetzt ist „Rosalie“ fertig. Der Name ist schon klar, das Fell schimmert ein wenig Richtung altrosa.
Das Nasengarn war auch wieder reichlich bemessen, das reicht dicke für 2 Nasen, und für die Augen war sogar extra ein spezielles Garn dabei. Der Faden fühlt sich an als wäre er irgendwie gewachst oder sowas. Bisher habe ich mich mit den Augen immer recht schwer getan, aber mit diesem Garn ging das ratz-fatz, so ein Augengarn muss ich mir auch mal zulegen.

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Wie sie da so vor mir saß, kam sie mir noch ein wenig nackt vor, bei den Proportionen muss irgendwass um den Hals. Ich hab es mal mit einem Reste-Fitzelchen getestet, ja, sieht entschieden besser aus, da werde ich noch eine endgültige Lösung in Form von Halstuch oder Schal nachliefern.
Mir hat es großen Spaß gemacht, diesen Überraschungsteddy zu machen (ich habe auch immer gern Puzzles ohne Vorlage gemacht), das mache ich bestimmt noch einmal irgendwann.

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Veronika kocht: Überbackener Fisch ohne Fisch, dafür mit Hackfleisch

Aus dem letzten Urlaub habe ich ein Rezept mitgebracht.

Gut, eigentlich nur ein Teilrezept, denn da ist es eigentlich ein Fischgericht, sowas in der Tonform überbackenes, bestellt mein Mann schon mal.

Aber diese Masse über dem Fisch, die fand ich echt lecker, und heute haben wir das mal auf einem Hackfleisch-Auflauf ausprobiert, schmeckte superlecker!

Auflauf 009

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