Veronika und Lothar fliegen aus: Ausflug nach Hürtgenwald

Im Urlaub schaut man sich ja immer alles ganz genau an, aber daheim lässt das meist nach. Wir fliegen auch hier gern mal aus und schauen uns die Umgebung an, manchmal einfach nur so, manchmal mit einem mehr oder weniger zufälligen Ziel.
Aber jeder Ausflug fängt gleich an: Erst mal raus aus der Stadt!
Dieses Mal ging es von Köln aus Richtung Westen … immer der Nase nach oder so.

Die Landschaft hier kennen wir ja, Spaziergehmöglichkeiten gibt es reichlich, aber so ab und zu mal was anschauen ist ja auch nicht übel.

In der Art haben wir uns schon einige Sachen angesehen, auch bei den Nachbarn in Belgien, und wir sind immer wieder überrascht und begeistert, wieviel Energie Privatleute aufbringen um etwas auf die Beine zu stellen.

Das heutige Ziel war ein kleines, von einem Heimatverein betriebenes Museum.

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Himmel, so einen Schrank hatte nicht nur Oma, sondern sogar meine Eltern noch …

Neben einer derzeitigen kleinen Sonderaustellung über Funde aus römischer Zeit, findet man auch nett gestaltete „heimatkundliche“ Ecken.

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Aber wir sind nach Hürtgenwald gefahren, geschichtlich versierten Lesern sagt das jetzt schon was. Der doch recht umfangreiche Hauptteil der Ausstellung befasst sich mit der Zeit 1944/45, einem wenig erfreulichen Kapitel der Geschichte.
Es gibt viele Funde, Karten, Bilder und Dokumente Beteiligter, die einem die Geschichte so ganz persönlich verdeutlichen.

Wikipedia:

Im Mittelalter stand beim Ortsteil Bergstein auf dem Burgberg als ehemalige Reichsburg die Burg Berenstein, die nur noch als Burgstall zu erkennen ist. Aktuell stehen dort der Aussichtsturm Krawutschketurm sowie ein Bunker des im Zweiten Weltkrieg (1939–1945) angelegten Westwalls. In diesem Krieg fand vom 6. Oktober 1944 bis zum 10. Februar 1945 im Gemeindebereich um Vossenack und Hürtgen die Schlacht im Hürtgenwald statt. Während keine Seite unmittelbare strategische Erfolge erzielen konnte, zählt die Schlacht zu den schwersten Kämpfen im Westen Europas in der Endphase des Krieges. Im Rahmen der Schlacht gab es Schätzungen zufolge insgesamt rund 24.000 Tote.

Der Name Hürtgenwald bezog sich bis zu diesen Ereignissen lediglich auf das staatliche Forstamt. Die US-amerikanische Bezeichnung des gesamten Gebietes mit „Huertgen Forest“ führte erst bei einer späteren Gebietsreform zum Namen „Hürtgenwald“.

Anfahrt und Öffnungszeiten Hürtgenwald

Und irgendwann geht es dann wieder zurück, voller neuer Eindrücke, mit wieder einem Ausflugstipp mehr für Interessierte und einem gefüllten Kofferraum, denn einen Buchladen zum Thema gab es im Museum auch noch ….

Und da hinten, ganz in der Ferne, da sehen wir schon wieder die Domspitzen … bis zum nächsten Ausflug.

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