Ich habe eine neue Kollegin. Susanne D.
Normalerweise nichts besonderes, weil es natürlich immer mal einen Wechsel im Personal gibt. Einige gehen in Rente, andere in Mutterschutz, frisch ausgelernte studieren und einige gehen sogar in die weite Welt, in der Hoffnung, mehr Geld zu verdienen.
Das Besondere an Susanne ist, dass ich mich mit ihr übers Kochen unterhalten kann, während man bei vielen meiner Kollegen schnell den Eindruck gewinnt, sie seien schon froh, wenn sie die eigene Küche finden. Weiterlesen
Autor: Kathriene von Backsbeern
Schon wieder Apfelkuchen…
„Eat an apple on going to bed, and you’ll keep the doctor from earning his bread“
oder auch:
„wer jeden Tag einen Apfel ißt, wird vom Doktor sicher bald vermisst“
Natürlich sollte er lieber in roher Form verspeist werden, aber heute gibt es ihn gebacken:
den Backofen auf 200°Grad vorheizen
4 bis 5 Äpfel ( ich habe Cox genommen) schälen, vierteln, wer mag darf sie auch einritzen.
3 Eier mit 100 g Zucker schaumig rühren
75 g Butter und 55 g Öl dazugeben.
170 g Mehl, 1 Päckchen Puddingpulver Vanille ( ich nehme etwa 40 g Stärke und eine frische Vanillestange)und 1 Päckchen Backpulver dazugeben. Ich gebe Mehl immer durchgesiebt dazu, dann wird der Teig etwas feiner (kann aber auch Einbildung sein).
Die obligatorische Prise Salz sollte nicht fehlen.
Den Teig in eine passende Form füllen und mit den Äpfeln belegen.
Darauf kommt noch ein kleines Glas Marmelade. Die sollte am besten bitter oder zumindest herb wie Quitte-Aprikose schmecken.
Bei knapp 200° Grad den Kuchen etwa 30 bis 35 Minuten backen. Falls er wegen der Marmelade oben zu braun wird, deckt man ihn mit einem Stück Alufolie oder Backpapier ab.
Falls man es vergessen hat, weil man hier gerade das Rezept getippt hat, versucht man es mit Zuckerglasur zu vertuschen:
Quitte-Aprikose-Zitronenmelisse-Gelee
Ein Kollege hat mir ein paar schöne Apfelquitten mitgebracht, die ich zusammen mit etwas Zitronenmelisse-Sirup und wenig Wasser weichgekocht habe.
Den Brei habe ich durch ein Sieb gegeben und den Saft in einem Topf aufgefangen.
Vom Sommer hatte ich noch eingefrorene Aprikosen, die ich nun zusammen mit dem Quittensaft ( Verhältnis etwa 1:1) aufgekocht und fein püriert habe.
Mit Gelierzucker 2:1 und etwas Gelfix zu einem „Gelee“ verkochen. Weiterlesen
Cidre-Apfel-Lavendelblüten-Gelee
2 große Äpfel (ich habe Cox genommen) schälen, putzen und in feine Würfel schneiden und mit einer Flasche Cidre (0,7 l ) übergießen.
Einen knappen Esslöffel getrocknete Lavendelblüten (Apotheke) dazu geben und gut abgedeckt einige Stunden durchziehen lassen. Weiterlesen
Alte Suppenkellen
Jetzt ist die Zeit der Suppenkellen. Die der alten, verrosteten, schäbigen Kellen.
Man findet sie auf Flohmärkten oder bei Ebay. Man stöbert auf Dachböden oder bettelt im Bekanntenkreis herum.
Ein wenig staubig und verschmutzt sehen sie interessanter aus, als wenn sie sauber poliert sind.
Je unterschiedlicher sie aussehen, um so besser. Weiterlesen
Einkochen: Birnen
Im Winter ab und an Birnenkompott zum Nachtisch zu essen, ist etwas Feines. Deswegen sollte man sich jetzt ein wenig Zeit nehmen und einige Gläser davon herstellen
Birnen schälen, halbieren oder vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Weiterlesen
Helgas Pflaumen-Streuselkuchen
Vor kurzem habe ich bei meiner Kollegin Helga V. einen unglaublich leckeren Pflaumenkuchen gegessen und ihr sofort das Rezept abgeschwatzt.
Hier ist es:
400 g Mehl (gesiebt)
1 Päckchen Trockenhefe
75 g Zucker
1/8 l lauwarme Milch
75 g sehr weiche Butter
1 Prise Salz
aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen und etwas „gehen lassen“.
Den Teig auf ein Backblech ausrollen und im Ofen bei knapp 50 Grad (Tür etwas geöffnet lassen) erneut für etwa eine halbe Stunde „gehen lassen“.
Dicht mit Pflaumen (es geht auch prima mit Äpfel, Stachelbeeren, Aprikosen u.ä.) belegen.
Ich habe etwa ein Kilo Pflaumen benötigt und da diese sich als noch etwas unreif herausstellten, gut mit Zucker und Zimt bestreut
Streusel aus
300 g Mehl
300 g Zucker
1 – 2 Tl. Zimt
200 g Butter
herstellen und auf die Pflaumen verteilen.
Bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen.
Dazu gesüßte Sahne oder eine Kugel Vanilleeis.
Spiralarmband (Memory Wire)
Memory Wire ist ein Draht, der schon rund vorgebogen ist und immer wieder in seine Ausgangsposition zurückschnellt. Es gibt ihn in verschiedenen Durchmessern für Arm-, Finger- oder Halsreifen.
Kaufen kann man ihn in fast jedem Bastelgeschäft, bei Ebay oder online in diversen Schmuckbastelläden. Weiterlesen
Nigella-Kranz
Nigella, auch „Jungfer im Grünen“ genannt, hat jetzt im August schöne Kapselfrüchte ausgebildet und lässt sich zusammen mit Statice (Meerlavendel, Strandflieder) zu einem schönen Kranz binden
DIY: Stoffreste-Kranz
Stoffreste kann man gut zu einem Restekranz verarbeiten. Wer ihn nicht aufhängen möchte, kann ihn auch flach auf eine Kommode oder Tisch legen und ein Glaswindlicht in die Mitte stellen. Weiterlesen















