DIY: Eine Kosmetiktasche, in der man alles wiederfindet

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Mich nerven Kosmetiktaschen, in denen man endlos herumsuchen muss, um beispielweise einen winzigen Eyeliner zu finden. Deswegen haben ich  herumprobiert, ob man nicht eine komfortablere Kosmetiktasche nähen könnte. Kann man. Weiterlesen

Veronika näht: Teddy-Wundertüte

Von Veronika

Bei baerenladle.de kann man Teddy-Wundertüten kaufen, die alles zum Nähen eines Teddys enthalten sollen (außer einem Bild vom fertigen Teddy, richtig spannend). Man weiß nur, welche Endgröße man sich aussucht, alles andere bleibt geheim. Das ist was für mich, das probier ich mal aus.
Es kommt tatsächlich eine Papiertüte, also Wundertüte stimmt sogar. Darin befindet sich ein Schnittmuster, Fellstoff, Pfotenstoff, Nasengarn, Glasaugen und Scheiben und Stifte. Mein Teddy heißt Rosalie und wird also voll beweglich sein, klasse.
Das Einzige, was nicht dabei ist, ist Füllmaterial. Das macht mir nichts aus, hab ich immer im Haus, aber man sollte es dem Käufer gegenüber vielleicht erwähnen (oder hab ich den Hinweis nur übersehen?).
Der Schnitt ist gut beschriftet, die Stoffe großzügig bemessen, man könnte sich tatsächlich auch das ein oder andere verschnittene Teil leisten, das finde ich sehr gut.

Spannend wird es schon beim Zuschneiden. Da Pfotenstoff vorhanden ist, gehe ich natürlich davon aus, dass die Sohlen daraus sind, auch die Handinnenflächen haben ein exra Schnitt-Teil, also werden die wohl auch aus Pfotenstoff abgesetzt. Aber bei den Ohren steht nix weiter. Ich mag es bei Teddys ganz gern, wenn die Innenohren aus glatterem Stoff sind, also schneide ich die auch mal aus dem Pfotenstoff zu, aber man könnte sie auch rundherum „pelzig“ machen, beide Stoffe reichen für beide Varianten.

 

Nun werden die Teile zusammen genäht, was eigentlich einfach und recht offensichtlich ist, wie was zusammen gehört.

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Aber etwas fisselig ist es schon. Ich hatte eine Endgröße von ca. 17 cm gewählt und nicht bedacht, dass dann einige Teile doch etwas winzig sind. Das macht beim Nähen gar nichts aus, aber beim Wenden. Grobmotoriker sollten also besser ein etwas größeres Exemplar aussuchen.
Und noch etwas merkt man bei der Mikrochirurgie. Der Fellstoff ist dafür nicht ideal. Bei Arm oder Bein geht es ja noch, dass das Fell so dezent behaart ist, beim Öhrchen fällt es dann aber auf, da stehen dann nur noch 2 Haare und ansonsten blickt man auf das Untergewebe. Für so einen kleinen Teddy wäre ein dichterer Plüsch vielleicht etwas besser.

 

Alle Teile werden nun zusammengenäht, ausgestopft und dann angebracht. Auf den Schnittmusterteilen ist angezeichnet, wo die Gelenke für Arme und Beine sitzen sollen, man muss also nicht erst herumtüfteln, wie es wohl zu den Proportionen passen könnte, sehr praktisch.

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Und jetzt ist „Rosalie“ fertig. Der Name ist schon klar, das Fell schimmert ein wenig Richtung altrosa.
Das Nasengarn war auch wieder reichlich bemessen, das reicht dicke für 2 Nasen, und für die Augen war sogar extra ein spezielles Garn dabei. Der Faden fühlt sich an als wäre er irgendwie gewachst oder sowas. Bisher habe ich mich mit den Augen immer recht schwer getan, aber mit diesem Garn ging das ratz-fatz, so ein Augengarn muss ich mir auch mal zulegen.

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Wie sie da so vor mir saß, kam sie mir noch ein wenig nackt vor, bei den Proportionen muss irgendwass um den Hals. Ich hab es mal mit einem Reste-Fitzelchen getestet, ja, sieht entschieden besser aus, da werde ich noch eine endgültige Lösung in Form von Halstuch oder Schal nachliefern.
Mir hat es großen Spaß gemacht, diesen Überraschungsteddy zu machen (ich habe auch immer gern Puzzles ohne Vorlage gemacht), das mache ich bestimmt noch einmal irgendwann.

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Veronika backt: Mürbeteig mit Stevia

Backen mit Stevia: Mürbeteig

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Es gibt ja Leute, die – aus welchen Gründen auch immer – auf den Konsum von Zucker verzichten sollen oder möchten, aber gerne Kuchen essen. Mein Mann ist so einer, daher wird nun mal mit Stevia experimentiert.
Damit es nicht in Stress ausartet, fange ich einfach an, mit einem Boden-Grundrezept. Belegen kann man dann ja, wie man mag, mit Obst der Saison oder sonstwas.

Für eine Bodenform mit 28 cm Durchmesser nehme ich:

300 g Mehl
eine klitzekleine Menge Backpulver (ca. 1/4 TL oder so)
130 g Butter
2 Eier
und statt der 130 g Zucker die adäquate Menge Stevia-Extrakt.

Da sollte man natürlich darauf achten, dass es kein Gemisch oder so ist, welches dann auch nicht zum Backen geeignet ist. Als Extrakt ist es ein feines Pulver mit einer zigfachen Süßkraft gegenüber Zucker.
Bei dem von mir verwendeten ist ein kleiner Messlöffel dabei, dessen Inhalt dann 10 g Zucker entspricht, also 13 Minilöffelchen in diesem Fall.
Vorsicht! Nicht gutgemeint überdosieren, das schmeckt dann nicht mehr, das wird bitter.

Beim Mixen des Teiges stellte ich fest, dass die Konsistenz schon etwas anders wird als sonst mit Zucker, es wird irgendwie klebriger, zäher. Ich habe einen EL Büchsenmilch zugegeben, dann war alles schön glatt (funktioniert wahrscheinlich auch mit etwas Wasser).

Bei 175° (Umluft) ca. 35 Minuten backen. Fertig!

Auf dem Bild ist der Boden mit Sauerkirschen aus dem Glas belegt (natürlich auch ohne Zucker), wobei sich im Moment natürlich Erdbeeren anbieten. Aber diese Kirsch-Geschichte hat einen speziellen Hintergrund in der Familie (und der wird nicht verraten …).

Veronika kocht: Überbackener Fisch ohne Fisch, dafür mit Hackfleisch

Aus dem letzten Urlaub habe ich ein Rezept mitgebracht.

Gut, eigentlich nur ein Teilrezept, denn da ist es eigentlich ein Fischgericht, sowas in der Tonform überbackenes, bestellt mein Mann schon mal.

Aber diese Masse über dem Fisch, die fand ich echt lecker, und heute haben wir das mal auf einem Hackfleisch-Auflauf ausprobiert, schmeckte superlecker!

Auflauf 009

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DIY: Sammelmappe

Buchbindeprojekt II

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Nach Sammel- oder Schleifenmappen wird man süchtig. Mir geht es zumindest so. Ich kann einfach nicht genug davon haben. Sie sind praktisch -alles rein und einfach zubinden- und trotzdem dekorativ.

Diese hier ist schlicht gehalten, man kann sie aber hervorragend verzieren, wenn man sie „effektvoll drapieren“ möchte. Weiterlesen

DIY: Fotoalbum

Buchbindeprojekt I

Bei einem gekauften Fotobuch sind die Formate vorgegeben, ebenso die Anzahl der Seiten und das Aussehen des „Covers“ und des Fotopapiers.

Oft möchte ich  jedoch nur einige Fotoabzüge von einem besonderen Ereignis verschenken, dann soll das „Fotobuch“ nicht noch zig leere Seiten aufweisen. Oder der Einband passt  nicht zu meinem Thema oder ich hätte gern ein außergewöhnliches Format oder ein besonderes Papier.

Mit etwas Übung kann man sich (s)ein Fotobuch selbst binden und vielfältig gestalten. Es ist immer ein Original und nicht käuflich zu erwerben. Es ist ein individuelles Geschenk oder ein besonderer Schatz für sich selbst.

Ich habe mir beispielweise ein Album „gebaut“, in welches ich Fotos meiner selbstgemachten Schmuckstücke eingeklebt habe. Weiterlesen