Veronika & Lothar fliegen aus: Stuttgart

Text: Veronika

 

Alle paar Jahre zieht es uns nach Stuttgart.

Diesmal wollten wir uns unter anderem das neu eröffnete Porsche Museum ansehen … also gut, die Neueröffnung war vor 11 Jahren, Kinder, wie die Zeit vergeht!

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Blick vom Restaurant Christopherus auf das Porsche Werk

 
Auch die Großwetterlage mit deutlich über 30 Grad konnte uns nicht hindern, und gleich vorneweg: Das Museum ist klimatisiert, das dazu gehörende Restaurant auch.

Die Autobahn Köln – Stuttgart gehört nicht zu den erfreulichsten Strecken, egal welche Variante man wählt, über Mannheim und Heilbronn oder über Pforzheim und Karlsruhe, man staut.

Dank der Ferienzeit und der Wahl an Werktagen zu fahren, hielt es sich aber in erträglichen Grenzen, in 4 Stunden waren wir da.

 

 

 

Da es heiß werden sollte, haben wir den Besuch in der Wilhelma gleich auf den ersten Morgen gelegt, um 9 waren wir da, und das war gut so.

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Die Wilhelma ist ein Zoo mit immensen Ausmaßen, ein großer botanischer Garten, der auch einige Höhenunterschiede hat.

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Mein Hauptaugenmerk ist immer bei den Fischen, also erst mal ab ins Aquarium.

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Erstaunlicherweise war es im Tropenhaus kühler als draußen …. daher haben wir den restlichen Rundgang auch ein wenig abgekürzt, da müssen wir eindeutig noch einmal bei kühlerem Wetter hin.

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Die Klapperschlangen wohnen mit Alarmanlage!

 

 

 

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Die haben sogar Quallen dort!

 

 

Da war der Besuch im Porsche Museum ein klimatisches Kinderspiel.
Man fährt mit einer Rolltreppe in die erste Ebene der Ausstellung und läuft dann in großen Spiralen weiter nach oben (für Rollstuhlfahrer gibt es auch Aufzüge).

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Es gibt viel zu sehen, vom „Brezelkäfer“ bis zu heutigen Hybridfahrzeugen, wirklich interessant.

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Auch ein Porsche …

Es gibt Führungen, man kann aber auch gut allein alles ansehen, die Exponate sind gut beschriftet.

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Oben, an der letzten Ausstellungsebene, befindet sich das Restaurant „Christopherus“, gehobene Gastronomie, freundliches Personal, perfekte Küche, sehr zu empfehlen, wenn man mal etwas Besonderes möchte.
Unten am Eingang befinden sich aber auch ein Selbstbedienungsrestaurant und ein kleines Cafe.

 

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Technik von morgen

 

 

Im Mercedes Museum waren wir bei unserem letzten Besuch, also vor 12 Jahren. Das ist entschieden größer, klar, die haben ja auch die längere Geschichte.
Wenn man beide Museen besuchen möchte, gibt es beim Vorzeigen der Eintrittskarten vom einen beim anderen einen Rabatt.

 

Verhungern muss man in Stuttgart auch nicht, es gibt viele Möglichkeiten, auch mit Außengastronomie.

Und bei dem Bombenwetter wollten wir natürlich draußen sitzen!
Da wir dort kein Lokal kannten, haben wir uns im Hotel umgehört und auf Tipps des Personals gelauscht.

So sind wir an einem Abend im Weinhaus „Zum Tröpfle“  gelandet. Den Namen – wie den gesamte Dialekt dort – finden wir zum niederknien goldig, und so ist auch das Lokal.

Winzig klein, urig rustikal, und in Nullkommanix hat man Familienanschluss.
Wenn wir schon dort sind, möchten wir auch die regionalen Speisen genießen.

Die Küche ist eher „deftig“, aber sehr vielseitig. Der Zwiebelrostbraten erinnert an ein Rumpsteak (also gar nicht so „wuchtig“ wie befürchtet), die sauren Nierchen sind wirklich ganz schön sauer (aber sehr lecker) und der schwäbische Wurstsalat für eine Person kaum zu bewältigen.
Und von den Weinen der Region haben wir auch das ein oder andere Tröpfle probiert …

Alles in allem waren es sehr gelungene Tage, und da ja nicht jeder Sommer durchgehend solche Temperaturen hat wie dieser, würde ich immer wieder die Sommerferienzeit für eine Städtetour empfehlen.

Die Städte sind einfach leerer, was sowohl für die Lokale als auch für Museen oder öffentliche Verkehrsmittel sehr von Vorteil ist.