Veronika näht: Espadrilles

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Mir war mal wieder nach nähen, aber dann kam die Auflage mal etwas „Sinnvolles“ zu machen.
Hallo?
Was ist z.B. an einem Teddy nicht sinnvoll?
Na gut, also mache ich mal in Bekleidung und versuche Espadrilles zu nähen.
Wenn man sich die Sohlen in der passenden Größe von Prym kauft, ist man schon ein ganzes Stück weiter, denn da ist ein Schnittmuster für klassische Espadrilles gleich dabei. Also nur noch schönen Stoff aussuchen und los gehts!

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Veronika näht: Bananentasche

In meinem gesegneten Alter schwelgt man ja gern mal in schönen Erinnerungen, und eine davon ist die Bananentasche.

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Für alle (viel) jüngeren: Nein, man transportierte keine Bananen damit, sie sah nur so bananig aus. Meine damalige war – der Zeit angemessen –  aus goldfarbenem Knautschlack mit schwarzen Zierpaspeln. Und sie war aus einem sehr dünnen Material, so dass es eigentlich ein recht unkomfortabler haltloser Sack war.
Und ich hätte wieder gern eine, nur schöner und besser. Weiterlesen „Veronika näht: Bananentasche“

Veronika wünscht sich eine Tasche…

eine Handgemachte. Ein Unikat. Liebevoll genäht.

Von den  TT -„Nadel &Faden-Näherinnen“

 

von Senta

„Also das Muster wie die grün-blaue Umhängetasche aus Patchworkstoffen, nur in Blautönen, mit Jeans und/oder Türkis dabei. Können uni und gemusterte Stoffe sein, ruhig mit was aus dem Wasser drauf, Muscheln, Fische oder so.“

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Gedöns darf auch dran, Troddeln, Taschenbaumler, Perlchen, egal.“
Format hätte ich gern ein Rechteck, Größe etwa wie ein iPad (das sollte gut reinpassen/ 27 cm x 20 cm ?), nur nicht so flach  , vielleicht so die Breite/Tiefe einer Scheckkarte, damit mein fettes Kellner-Portemonnaie reinpasst.“
Langer Riemen (darf auch Kette sein) zum über die Schulter hängen, Innentaschen sind nicht nötig.“ Weiterlesen „Veronika wünscht sich eine Tasche…“

Veronika näht: Hühnerpullis

Ab und zu nähe ich ganz gerne was. Meist Teddys, da muss ich aber aufpassen, so langsam besteht hier Einreiseverbot.
Gut, nähe ich eben Sachen für andere. Diesmal für Hühner. Echt jetzt.

Hier: http://www.rettet-das-huhn.de/ findet man eine Anleitung für Hühnerpullis. Hört sich richtig lustig an, macht aber Sinn, wenn man mal nachliest, die armen Viecher!
Das Schnittmuster herunterladen, ausdrucken, aneinander kleben, und schon ist es fertig, ganz einfach.

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Damit es den Hühnern warm genug ist, sollte es Fleece oder Vergleichbares sein. Strickware ist ungeeignet, weil sich die Krallen darin verfangen können.

Hier ein fettes Dankeschön für die schönen Stoffspenden, da werden die Hühner sich freuen!
Zugeschnitten ist auch sehr schnell, so kompliziert ist ein Hühnerpulli gar nicht.

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Damit man es sich besser vorstellen kann, habe ich ein Plüsch-Huhn besorgt.

Hier ist sie, Huhnigunde:

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So viel zu nähen ist ja gar nicht dran, aber die Kanten müssen irgendwie befestigt werden, damit nichts ausfranst.

Bei manchen Stoffen muss kein Saum gemacht werden, die fusseln gar nicht so, also kann man das Ganze recht gelassen betrachten. Hübsch soll es trotzdem werden, darum habe ich mich für Kontrastfarben entschieden.

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Und dann ist auch schon alles fertig, das geht wirklich recht schnell, mal eben so zwischendurch.

Hier trägt Huhnigunde ein kuschelig weiches Modell, das die Hühner hoffentlich auch im Winter warm hält.

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Wer sich an der Aktion Hühnerpulli beteiligen möchte:

http://www.rettet-das-huhn.de/h%C3%BChnerhaltung/h%C3%BChnerpullis/

Eine „Hühnerrettung“:

http://gitta-diemiesi.blogspot.de/2015/02/bodenhaltung-oder-nun-sind-sie-da.html

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Veronika näht: Teddy-Wundertüte

Von Veronika

Bei baerenladle.de kann man Teddy-Wundertüten kaufen, die alles zum Nähen eines Teddys enthalten sollen (außer einem Bild vom fertigen Teddy, richtig spannend). Man weiß nur, welche Endgröße man sich aussucht, alles andere bleibt geheim. Das ist was für mich, das probier ich mal aus.
Es kommt tatsächlich eine Papiertüte, also Wundertüte stimmt sogar. Darin befindet sich ein Schnittmuster, Fellstoff, Pfotenstoff, Nasengarn, Glasaugen und Scheiben und Stifte. Mein Teddy heißt Rosalie und wird also voll beweglich sein, klasse.
Das Einzige, was nicht dabei ist, ist Füllmaterial. Das macht mir nichts aus, hab ich immer im Haus, aber man sollte es dem Käufer gegenüber vielleicht erwähnen (oder hab ich den Hinweis nur übersehen?).
Der Schnitt ist gut beschriftet, die Stoffe großzügig bemessen, man könnte sich tatsächlich auch das ein oder andere verschnittene Teil leisten, das finde ich sehr gut.

Spannend wird es schon beim Zuschneiden. Da Pfotenstoff vorhanden ist, gehe ich natürlich davon aus, dass die Sohlen daraus sind, auch die Handinnenflächen haben ein exra Schnitt-Teil, also werden die wohl auch aus Pfotenstoff abgesetzt. Aber bei den Ohren steht nix weiter. Ich mag es bei Teddys ganz gern, wenn die Innenohren aus glatterem Stoff sind, also schneide ich die auch mal aus dem Pfotenstoff zu, aber man könnte sie auch rundherum „pelzig“ machen, beide Stoffe reichen für beide Varianten.

 

Nun werden die Teile zusammen genäht, was eigentlich einfach und recht offensichtlich ist, wie was zusammen gehört.

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Aber etwas fisselig ist es schon. Ich hatte eine Endgröße von ca. 17 cm gewählt und nicht bedacht, dass dann einige Teile doch etwas winzig sind. Das macht beim Nähen gar nichts aus, aber beim Wenden. Grobmotoriker sollten also besser ein etwas größeres Exemplar aussuchen.
Und noch etwas merkt man bei der Mikrochirurgie. Der Fellstoff ist dafür nicht ideal. Bei Arm oder Bein geht es ja noch, dass das Fell so dezent behaart ist, beim Öhrchen fällt es dann aber auf, da stehen dann nur noch 2 Haare und ansonsten blickt man auf das Untergewebe. Für so einen kleinen Teddy wäre ein dichterer Plüsch vielleicht etwas besser.

 

Alle Teile werden nun zusammengenäht, ausgestopft und dann angebracht. Auf den Schnittmusterteilen ist angezeichnet, wo die Gelenke für Arme und Beine sitzen sollen, man muss also nicht erst herumtüfteln, wie es wohl zu den Proportionen passen könnte, sehr praktisch.

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Und jetzt ist „Rosalie“ fertig. Der Name ist schon klar, das Fell schimmert ein wenig Richtung altrosa.
Das Nasengarn war auch wieder reichlich bemessen, das reicht dicke für 2 Nasen, und für die Augen war sogar extra ein spezielles Garn dabei. Der Faden fühlt sich an als wäre er irgendwie gewachst oder sowas. Bisher habe ich mich mit den Augen immer recht schwer getan, aber mit diesem Garn ging das ratz-fatz, so ein Augengarn muss ich mir auch mal zulegen.

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Wie sie da so vor mir saß, kam sie mir noch ein wenig nackt vor, bei den Proportionen muss irgendwass um den Hals. Ich hab es mal mit einem Reste-Fitzelchen getestet, ja, sieht entschieden besser aus, da werde ich noch eine endgültige Lösung in Form von Halstuch oder Schal nachliefern.
Mir hat es großen Spaß gemacht, diesen Überraschungsteddy zu machen (ich habe auch immer gern Puzzles ohne Vorlage gemacht), das mache ich bestimmt noch einmal irgendwann.

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