Veronikas Taschenbaumler

Bei mir darf gern „Gebammels“ an die Handtasche. Das ist ja zeitweise mehr oder weniger „in“, aber mir gefällt es schon immer.

Nun haben ja einige Hersteller schon ihr Firmenschild als Baumler, manche spendieren einen farblich passenden Bommel, aber so wirklich hinreißend finde ich das alles nicht. Also muss ich selbst aktiv werden.

Los gehts:

Grundsätzlich benötigt man dazu nicht wirklich viel.

Je nachdem was man verarbeiten möchte, ist eine Rundzange, eine flache Zange und ein Seitenschneider hilfreich.

Nylonfaden, Kleber, verschiedene Perlen u.ä.

Zum Auffädeln eignen sich Nylonfäden, die es in verschiedenen Farben gibt.

Was dann genau baumeln soll, kann dann ganz nach Lust und Laune ausgesucht werden:

Perlen, Anhänger, alte Schlüssel, Federn, Lederbänder etc., alles ist möglich.

In einigen Online-Shops wie z.B. Kronjuwelen oder Funkelkram wird man garantiert fündig.

Man kann Karabiner, Schlüsselringe oder auch Lederschlaufen nutzen.

Hier habe ich mich für einen Ring/ Schlüsselring entschieden, an dem erst einmal die gewünschte Anzahl an Fäden angebracht werden.

Dann wird einfach drauflos gefädelt und der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Wenn die gewünschte Länge erreicht ist, fädelt man entweder wieder durch einige Perlen zurück und verschließt das Fadenende mit einem Tropfen Sekundenkleber oder knotet die letzte Perle fest und fixiert den Knoten ebenfalls mit einem Tropfen Kleber. Auch Quetschperlen sind perfekt um Enden zu verschließen.

Bei kleineren Ösen fällt es nicht auf, aber in diesen Ringen sehen Nylonfäden nicht so hübsch aus.

Da benutze ich gern farblich passende Lederschnüre zum Kaschieren.

Die Lederbänder werden einfach in der gewünschten Anzahl über die Nylonfäden gelegt und mit einem Stück Draht umwickelt, damit sie nicht verrutschen.

Die Lederbänder selbst können dann noch mit Perlen verziert werden oder man macht einfach ein paar Knoten hinein.

Bei diesem Baumler habe ich einfach ein wenig von dieser dünnen Geschenkkordel, die es in jedem Supermarkt gibt, zum kaschieren genommen.

Stoffstreifen oder ein Stück Webband würden sich sicherlich auch gut eignen. Probiert es einfach aus.

Viel Spaß beim Nachmachen

Veronika

Veronika kocht: Brüsseler Poularde

Heute haben wir belgisch gekocht: Brüsseler Poularde

1 Poularde
2-3 Stücke Hähnchenleber
2 Eier
1 Becher saure Sahne
2 Esslöffel Creme fraiche
Maronen
2 Trüffel
Petersilie
Butter
Rotwein
Salz
Pfeffer

Wenn man frische Maronen nimmt, muss man sie erst schälen und in etwas Brühe garen. Ich habe TK-Maronen genommen (10 Stück), die müssen nur auftauen.
Die Maronen klein hacken, mit etwas Butter, den Eiern, Creme fraiche, gehackter Petersilie, Salz und Pfeffer mit dem Stabmixer zu einem Brei verrühren. Die Trüffel (gibts ganzjährig recht erschwinglich im Glas) in kleine Würfel schneiden, die Hähnchenleber auch, unter die Maronenmasse rühren.

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Die Poularde innen und außen salzen und pfeffern, die Füllmasse hineingeben, mit Zahnstochern und Küchengarn dicht verschließen.
Butter in einer ofenfesten Form erhitzen, die Poularde hineinlegen mit 0,25 l Rotwein und einem Glas heißen Wasser aufgießen. Bei 180 Grad (Umluft) ca. 70 Minuten garen, zwischendurch immer mal mit der Flüssigkeit begießen.

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Dann die Poularde zerteilen, die Flüssigkeit mit der sauren Sahne vermischen, die Stücke noch einmal hineinlegen und ca. 10 Minuten zu Ende garen.

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Als Beilage wird im Rezept Rosenkohl empfohlen, mag der Herr des Hauses nicht, haben wir also weggelassen.

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Veronika & Lothar fliegen aus: Stuttgart

Text: Veronika

 

Alle paar Jahre zieht es uns nach Stuttgart.

Diesmal wollten wir uns unter anderem das neu eröffnete Porsche Museum ansehen … also gut, die Neueröffnung war vor 11 Jahren, Kinder, wie die Zeit vergeht!

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Blick vom Restaurant Christopherus auf das Porsche Werk

 
Auch die Großwetterlage mit deutlich über 30 Grad konnte uns nicht hindern, und gleich vorneweg: Das Museum ist klimatisiert, das dazu gehörende Restaurant auch.

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