Veronika häkelt: Spinnentasche

Eigentlich finde ich genähte Taschen klasse, schöne Stoffe, mit Vlies verstärkt, stabiles Gurtband ….

Aber zur Zeit häkele ich lieber als zu nähen. Nur so ein wolliges Häkeltäschchen wie von Omma Plüsch,

ach neee, lieber nicht. Und sowieso gibt es die schönsten Anleitungen für Kindersachen, voll unfair ist das!

Da hilft nur selbst Hand anlegen, sich überall das beste raussuchen und einmal gut durchmischen.

Los geht’s.

Als Grundlage dient eine Anleitung, die ich bei crazypatterns gefunden habe,

vom Wiener Bastelsofa das Modell Kindertasche „Spinnennetz“.

Da es ein Shopper auch für kleinere Einkäufe werden soll, ist das natürlich zu klein.

Also wird es einfach um ein paar Runden erweitert.

Ich habe auch keinen Draht zurecht gebogen, sondern fertige Metallringe aus dem Bastelbedarf

verwendet (die sind für Traumfänger oder so etwas), meine haben 30 cm Durchmesser.

Das weiße Spinnennetz wird nun mit schwarzer Wolle daran festgehäkelt, ist alles etwas sperrig,

geht dann aber doch ganz fix.

Einkaufsnetze, Spinnennetze, alles noch ein wenig langweilig, jetzt kommt der Grund,

warum mir das Kindertäschchen so gut gefiel:

Und das war es dann auch mit der Häkelei, nun greife ich zum schön stabilen Gurtband und nähe es zwischen

zwei solcher Drahtringe mit Netz, fertig!

Und es passt einiges hinein, Flasche Wasser, Glas Marmelade, Äpfel …. und immer noch nicht voll,

da diese Netze immer ein wenig dehnbar sind.

Bis bald

Eure Veronika

Veronika häkelt: Kakteen

Mal etwas neues ausprobieren hat mir schon immer Spaß gemacht, auch altes neues …. Gehäkelt hatte ich das letzte Mal die berühmten Topflappen in der Schulzeit, lange her.

Aber dann kam Corona, und damit viel Zeit für Indoor-Vergnügungen.

Irgendwie ist es mit dem häkeln wie mit dem schwimmen, man verlernt es nicht.  Und es muss ja nicht gleich etwas großes werden, wer handarbeitet hat oft verschiedene Wollreste herumliegen, die für nicht mehr viel reichen, also habe ich nach Kleinigkeiten Ausschau gehalten und bin fündig geworden.

foto

So ein kleiner Häkelkaktus ist schnell fertig, und wenn man den Dreh einmal heraus hat, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Da gibt es zum Beispiel das besonders naturgetreue Modell mit schon vertrockneter Stelle …. weil der Wollrest dann doch nicht ganz gereicht hat. 🙂

Genauso könnte man aber auch bei mehr vorhandener Wolle ein Modell vergrößern oder mit mehr Blüten versehen.

Die Grundideen zu den einzelnen Modellen fand ich bei Pepis Welt bei Crazypatterns und in den Büchern „Mein kleiner grüner Kaktus …. ist selbst gehäkelt“ (Carola Behn) und „Home Deko Stricken & Häkeln“ (Maria Böhly/Babette Ulmer).

Viele Grüße

Veronika

Veronikas Häkeltaschen

Seit einiger Zeit bin ich wieder aufs häkeln gekommen.

In der Schule habe ich diese Topflappen-Dauerproduktion gehasst, aber mit dem nötigen Abstand und besseren Ideen wird auch die Häkelnadel wieder akzeptabel.
Nach einigen Tierchen und Bärchen zum aufwärmen kam es wie es kommen musste: Kannst du auch mal etwas sinnvolles häkeln?
Kann ich!
Zur Woll-Resteverwertung findet man im Netz tolle Ideen, ich bin bei crazypatterns gelandet und habe mich für Einkaufsnetze entschieden.
Das sind zig Fliegen mit einer Klappe …. erstens wird man die Wollreste von anderen Objekten los, zweitens spart so ein Netz die Tüte und nimmt viel weniger Platz weg als Korb oder Tasche. Drittens geht das ratz-fatz und viertens ganz meditativ, auch vor dem Fernseher, denn man häkelt gaaaanz viele Luftmaschen.

 

„Veronikas Häkeltaschen“ weiterlesen

Veronika kocht: Brüsseler Poularde

Heute haben wir belgisch gekocht: Brüsseler Poularde

1 Poularde
2-3 Stücke Hähnchenleber
2 Eier
1 Becher saure Sahne
2 Esslöffel Creme fraiche
Maronen
2 Trüffel
Petersilie
Butter
Rotwein
Salz
Pfeffer

Wenn man frische Maronen nimmt, muss man sie erst schälen und in etwas Brühe garen. Ich habe TK-Maronen genommen (10 Stück), die müssen nur auftauen.
Die Maronen klein hacken, mit etwas Butter, den Eiern, Creme fraiche, gehackter Petersilie, Salz und Pfeffer mit dem Stabmixer zu einem Brei verrühren. Die Trüffel (gibts ganzjährig recht erschwinglich im Glas) in kleine Würfel schneiden, die Hähnchenleber auch, unter die Maronenmasse rühren.

001s

Die Poularde innen und außen salzen und pfeffern, die Füllmasse hineingeben, mit Zahnstochern und Küchengarn dicht verschließen.
Butter in einer ofenfesten Form erhitzen, die Poularde hineinlegen mit 0,25 l Rotwein und einem Glas heißen Wasser aufgießen. Bei 180 Grad (Umluft) ca. 70 Minuten garen, zwischendurch immer mal mit der Flüssigkeit begießen.

002s
Dann die Poularde zerteilen, die Flüssigkeit mit der sauren Sahne vermischen, die Stücke noch einmal hineinlegen und ca. 10 Minuten zu Ende garen.

004s
Als Beilage wird im Rezept Rosenkohl empfohlen, mag der Herr des Hauses nicht, haben wir also weggelassen.

005s