Veronika häkelt: Kakteen

Mal etwas neues ausprobieren hat mir schon immer Spaß gemacht, auch altes neues …. Gehäkelt hatte ich das letzte Mal die berühmten Topflappen in der Schulzeit, lange her.

Aber dann kam Corona, und damit viel Zeit für Indoor-Vergnügungen.

Irgendwie ist es mit dem häkeln wie mit dem schwimmen, man verlernt es nicht.  Und es muss ja nicht gleich etwas großes werden, wer handarbeitet hat oft verschiedene Wollreste herumliegen, die für nicht mehr viel reichen, also habe ich nach Kleinigkeiten Ausschau gehalten und bin fündig geworden.

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So ein kleiner Häkelkaktus ist schnell fertig, und wenn man den Dreh einmal heraus hat, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Da gibt es zum Beispiel das besonders naturgetreue Modell mit schon vertrockneter Stelle …. weil der Wollrest dann doch nicht ganz gereicht hat. 🙂

Genauso könnte man aber auch bei mehr vorhandener Wolle ein Modell vergrößern oder mit mehr Blüten versehen.

Die Grundideen zu den einzelnen Modellen fand ich bei Pepis Welt bei Crazypatterns und in den Büchern „Mein kleiner grüner Kaktus …. ist selbst gehäkelt“ (Carola Behn) und „Home Deko Stricken & Häkeln“ (Maria Böhly/Babette Ulmer).

Viele Grüße

Veronika

Veronikas Häkeltaschen

Seit einiger Zeit bin ich wieder aufs häkeln gekommen.

In der Schule habe ich diese Topflappen-Dauerproduktion gehasst, aber mit dem nötigen Abstand und besseren Ideen wird auch die Häkelnadel wieder akzeptabel.
Nach einigen Tierchen und Bärchen zum aufwärmen kam es wie es kommen musste: Kannst du auch mal etwas sinnvolles häkeln?
Kann ich!
Zur Woll-Resteverwertung findet man im Netz tolle Ideen, ich bin bei crazypatterns gelandet und habe mich für Einkaufsnetze entschieden.
Das sind zig Fliegen mit einer Klappe …. erstens wird man die Wollreste von anderen Objekten los, zweitens spart so ein Netz die Tüte und nimmt viel weniger Platz weg als Korb oder Tasche. Drittens geht das ratz-fatz und viertens ganz meditativ, auch vor dem Fernseher, denn man häkelt gaaaanz viele Luftmaschen.

 

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Veronika kocht: Brüsseler Poularde

Heute haben wir belgisch gekocht: Brüsseler Poularde

1 Poularde
2-3 Stücke Hähnchenleber
2 Eier
1 Becher saure Sahne
2 Esslöffel Creme fraiche
Maronen
2 Trüffel
Petersilie
Butter
Rotwein
Salz
Pfeffer

Wenn man frische Maronen nimmt, muss man sie erst schälen und in etwas Brühe garen. Ich habe TK-Maronen genommen (10 Stück), die müssen nur auftauen.
Die Maronen klein hacken, mit etwas Butter, den Eiern, Creme fraiche, gehackter Petersilie, Salz und Pfeffer mit dem Stabmixer zu einem Brei verrühren. Die Trüffel (gibts ganzjährig recht erschwinglich im Glas) in kleine Würfel schneiden, die Hähnchenleber auch, unter die Maronenmasse rühren.

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Die Poularde innen und außen salzen und pfeffern, die Füllmasse hineingeben, mit Zahnstochern und Küchengarn dicht verschließen.
Butter in einer ofenfesten Form erhitzen, die Poularde hineinlegen mit 0,25 l Rotwein und einem Glas heißen Wasser aufgießen. Bei 180 Grad (Umluft) ca. 70 Minuten garen, zwischendurch immer mal mit der Flüssigkeit begießen.

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Dann die Poularde zerteilen, die Flüssigkeit mit der sauren Sahne vermischen, die Stücke noch einmal hineinlegen und ca. 10 Minuten zu Ende garen.

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Als Beilage wird im Rezept Rosenkohl empfohlen, mag der Herr des Hauses nicht, haben wir also weggelassen.

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Veronika & Lothar fliegen aus: Stuttgart

Text: Veronika

 

Alle paar Jahre zieht es uns nach Stuttgart.

Diesmal wollten wir uns unter anderem das neu eröffnete Porsche Museum ansehen … also gut, die Neueröffnung war vor 11 Jahren, Kinder, wie die Zeit vergeht!

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Blick vom Restaurant Christopherus auf das Porsche Werk

 
Auch die Großwetterlage mit deutlich über 30 Grad konnte uns nicht hindern, und gleich vorneweg: Das Museum ist klimatisiert, das dazu gehörende Restaurant auch.

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