Herbstkranz

kranz1

Während meine Nachbarn das Laub in Laubkörbe tragen, trage ich es wieder hinaus.

Vor allem, wenn gerade eine frische Ladung Eichenblätter hineingeworfen wurde. Viel zu schade zum Wegwerfen.

Locker in einen Drahtkorb geschüttet, kann es dort vor sich hin trocknen und wird spätestens im Dezember benötigt, um schöne Kränze oder Sterne zu binden.

An so einem schönen Altweiber-Sommertag wie heute konnte ich aber nicht widerstehen und habe vorab schon mal einen schnellen Herbstkranz gebunden:

handvollweise um einen Strohkranz Eichenlaub binden.

Dazu nimmt man am besten einen nicht so dicken Draht, weil ein dünnerer sich filigraner um Blatt und Blüten windet. Wer es etwas „funkelnd“ haben möchte, kann einen farbigen Draht verwenden.

Nachdem man den Kranz grob einmal mit Laub umwickelt hat, setzt man ein paar Blüten der Fetthenne oder der Hortensie beim zweiten Umwickeln dazwischen.

Nur sollte man darauf achten, so viel Laub und Blüten zu nehmen, dass man von dem Strohkranz darunter nichts mehr sehen kann.

Wer keinen Garten hat, nutzt das schöne Wetter zu einem Spaziergang und hält dabei Ausschau nach Hagebutten, Brombeerzweigen, Kastanien, Zieräpfel oder ähnlichem und verarbeitet diese in einem Kranz.

kranz2

Zum Schluss schneidet man überstehende Zweige ab und bindet eine Schleife drum. Bitte keine aus Kunststoff in quietschenden Farben, sondern lieber etwas Bast, ein Streifen Sackleinen oder einen passenden Stoffstreifen.

Ein wenig romantisch sieht es aus, wenn man eine zarte Efeuranke locker drumherum windet.

Das Eichenlaub auf dem Foto mußte ich dieses Mal nicht aus einem Korb klauben, sondern es wurde mir handverlesen vor die Tür gestellt. Dankeschön an meine Kollegin und ihrem Vater.

Mini-Teiche

neu 055

Auf dem Flohmarkt habe ich diese Metallgefäße gefunden, mit Steinen und etwas Erde gefüllt und mit Wasserpflanzen aus dem Baumarkt/ Gärtnerei bepflanzt.

Dann ein wenig Spielsand eingefüllt, damit man nicht auf modrige Erde schauen muss und mit einigen Glaskugeln und einem Plastikfrosch dekoriert. Vorsichtig  zum Rand mit Wasser auffüllen und ein bis zwei Tage warten, bis sich alles „gesetzt“ hat und das Wasser wieder klar ist.

neu 052neu 053

Wer z.B. Mörtelkübel eingraben und sich so einen Miniteich anlegen möchte, sollte am Rand des Kübels vorher ein paar Abflusslöcher bohren, damit bei Starkregen nicht alles oben herausschwappt.

Den Rand des Kübels kann man beispielsweise mit Bruchsteinplatten und Pflanzen verdecken, das sieht dekorativ aus und gibt dem Ganzen ein natürliches Aussehen.

Die Planzen sind über den Sommer sehr üppig gewachsen und nun im Herbst habe ich sie stark zurückgeschnitten. Außerdem habe ich in allen Teichen die Erde durch Kieselsteine ersetzt. Das ist praktischer, weil ich nun das Wasser einfach etwas abgießen  und durch frisches ersetzen kann, ohne dass ein Wasser-Erde-Gemisch hinausschwappt.

Wer Interesse an den schwimmenden Glaskugeln hat: kathriene@ewe.net