Nizza (Teil 2)

Nizza (Teil 1)

 

Danielle Benotto

Sie saß an einem wackeligen Tischchen -die Tonmasse in einer Einkaufstüte auf dem Schoß- mitten auf dem Garibaldi-Platz und stellte in aller Seelenruhe eine Skulptur her.

Es war eine Freude ihr zuzuschauen:

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Im Stoff-Paradies

Seit Jahren versuche ich vergebens einen wirklich schönen Stoffladen in Nizza zu finden. Heute bin ich durch Zufall direkt ins Stoff-Paradies gestolpert. Von außen ein kleines Lädchen in der  RUE ANTOINE GAUTIER  -und somit in allernächster Nähe unserer Ferienwohnung- in welchem fertig genähte Tischdecken, Kosmetiktäschchen oder Schürzen verkauft werden. Mein Mann meinte, ich solle trotzdem mal hineingehen und nach Meterware fragen. Vielleicht verkaufen sie ja ein paar Meter. Sie taten es! Der herbeigerufene Inhaber führte mich durch ein Verkaufslager über einen Hinterhof direkt hinein ins Stoff-Paradies: Unmengen an sauber aufgerollten Stoffen -verpackt in Folie- und ein Stoff schöner als der andere. Der Inhaber freute sich über meine Begeisterung und zog mich alte, ausgetretene Stufen hinunter in eine Art Gemäuer, wo weitere Rollen lagen. Schweren Herzens entschied ich mich für drei Muster. Der Stoff war zwar unverschämt günstig – 10 Euro pro lfd. Meter-, aber der Preis den Fluggesellschaften für Übergepäck verlangen ist leider sehr hoch.

Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder:

Tissus Toselli

 

Fortsetzung folgt…

 

 

Villefranche-sur-Mer

Nur etwa sechs Kilometer von Nizza entfernt, liegt dieses malerische Dorf und man erreicht es u.a. mit der Busline 81 ( Fahrpreis 1,50 Euro). Villefranche-sur-Mer ist der größte Kreuzfahrthafen Frankreichs, leider haben wir nicht ein einziges Kreuzfahrtschiff gesehen.

Dafür konnten zwei großen Wasserflugzeugen beim „Wasser-Tanken“ zuschauen.

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Foto oben: Figur aus Sackleinen, die auf einer Stufe hockt

Foto unten: Blick zwischen den Häusern auf die Bucht

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Beim Bummel durch die Altstadt sollte man unbedingt einen Blick in die „Rue Obscure“ werfen, eine mit Häusern überbaute Strasse.  Sie ist nur sehr spärlich beleuchtet und wirkt ein wenig schaurig. Der Eingang befindet sich neben dem Restaurant L’Oursin bleu, man muss von der Hafenpromenade aus ein paar Stufen hochsteigen.

Mir als Seifenliebhaberin hat es besonders gefallen, dass wir ganz unverhofft auf ein wunderschönes Seifengeschäft gestoßen sind.

Terres Dorees

Fortsezung folgt…

Nizza -Teil 1-

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Hashtag # I love Nizza  um das Ansehen der Stadt -welches aufgrund des Anschlags vom 14. Juli 2016 gelitten hat- zu verbessern. Sehr viele bleiben stehen, machen Fotos/ Selfies und verbreiten diese in den sozialen Netzwerken.

Promenade du Paillon, Place Masséna und Place Garibaldi

Die Promenade du Paillon ist ein zwölf Hektar großer und etwa einen Kilometer langer, wunderschöner Stadtpark im Herzen der Stadt, der durch den Abriss des ehemaligen Busbahnhofs im Oktober 2013 entstand.

Auf unzähligen  Bänken kann man in Ruhe lesen, Eis essen,  Leute beobachten und die Seele baumeln lassen. Ganz neu sind Stühle, die sich um sich selbst drehen oder hölzerne Schaukästen, in denen die einheimische Tier- und Pflanzenwelt erklärt wird. Kinder können auf den Grünflächen nach Herzenslust toben oder auf Spielgeräten aus Holz -die als fantasievolle Tiere gestaltet wurden- spielen.

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Postkarte: Miroir d’eau

Atemberaubend ist der „Miroir d’eau“, eine riesige flache Wasserfläche (siehe Postkarte oben), aus der es immer mal wieder sprüht, blubbert oder sprudelt, bis plötzlich  große Wasserfontänen in die Höhe schießen.

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Der Place Masséna ist der belebteste Platz in Nizza. Er liegt zwischen der Altstadt und der Neustadt und ist mit Geschäften und Restaurants gesäumt. Hier kreuzen sich einige große Boulevards, darunter die bedeutende Avenue Jean Médecin.

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Postkarte: Hotel Negresco, 1957

Die Straßenbahn überquert die Platzmitte, davon abgesehen gehört er aber zur Fußgängerzone.

Die alten, den Platz umgebenden Gebäude haben alle einen roten Anstrich mit blauen Fensterläden, was für diese Region typisch ist. Große steinerne Bogengänge führen zu Geschäften und Restaurants, darunter auch zur Galeries Lafayette –  Frankreichs berühmtesten Kaufhaus.

Ein Springbrunnen in einer Ecke des Platzes, mit einer 7 Meter hohen Apollo-Statue im Zentrum, stellt einige Sagen aus der griechischen Mythologie dar.

Eine moderne Kunstinstallation des katalanischen Künstlers Jaume Plensa ist in der Nacht am eindrucksvollsten, wenn die sieben Statuen farbenprächtig illuminiert sind. Auf hohen Masten thronen kniende Männer, welche die sieben Kontinente symbolisieren sollen. Brunnen und  Gebäude rund um den Platz sind nachts beleuchtet.

Das ganze Jahr über finden hier Veranstaltungen statt, im Dezember z.B. der Weihnachtsmarkt, mit einem Weihnachtsbaum, einem Riesenrad und vielen Buden.Wir haben gesehen, dass das Riesenrad erst Anfang März wieder abgebaut wird. Ein Weihnachtsmarkt, der sich also scheinbar bis in den Januar und Februar hineinzieht.

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Wenn man  am 14. Juli -dem französischen Nationalfeiertag- kommt, kann man auf dem Platz eine Militärparade und ein Feuerwerk erleben. Und das ganze Jahr über findet man dort Strassenkünstler: Maler, Tänzer, Sänger,  Jongleure und Akkordeonspieler.

Von hier aus ist es nicht weit bis zum Meer- also zur Promenade des Anglais- oder zum   Hauptbahnhof, der sich etwa 10 Minuten entfernt befindet.

Wenn wir von unserer Ferienwohnung in die Alt- oder Neustadt gehen, überqueren wir dabei den Platz Garibaldi.

Rund um den Platz findet man  Geschäfte, Restaurants und Cafes, u.a. das berühmte Café de Turin.
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Altstadt

Die Altstadt von Nizza ist ein zauberhaftes Gassenlabyrinth und jedesmal, wenn wir der Meinung waren, nun kennen wir den Weg, haben wir uns erneut verlaufen.

Sie ist voller Leben und eine  bunte Mischung aus traditionellen kleinen Cafés, Restaurants, Bäckereien, Lebensmittel- und Souvenirläden.

Der italienische Einfluss auf die cuisine niçoise zeigt sich auch in der großen Anzahl italienischer Geschäfte und  an den Wochenenden stehen die Einheimischen Schlange um frische Pasta aller Art zu kaufen. Mittendrin und zwar in der Rue Sainte Réparate, befindet sich der winzige Laden, in dem wir handgemachte Pasta, Soßen und Parmesan kaufen:

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Mittwochs und donnerstags haben sie  geschlossen.

Direkt in der Altstadt findet man auch den Saleya-Markt.  Der bekannte  Blumen-, Obst- und Gemüsemarkt findet dienstags bis sonntags von 6.00 bis 13.00 Uhr am Cours Saleya statt. Montags ist er geschlossen, dann findet dort ein Trödelmarkt statt.

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Dort werden Obst und Gemüse sowie Backwaren und landestypische Erzeugnisse, die verbürgterweise aus dem Hinterland von Nizza kommen, angeboten. Wir kaufen dort gern dunkles -also „rustikal gebackenes“-  Baguette, frisches Obst und Gemüse und  sehr leckere Oliven.

Kandierte Früchte (frz. Fruits Confits) aus der Provence, kandiertes Obst oder kandierte Zitrusfrüchte zählen zu den Spezialitäten in der Küche der Provence.

Sie sind ziemlich teuer. Für die vier kleinen Fruchtstücke (oben rechts) haben wir etwa   7 Euro bezahlt und sie schmeckten uns so grauenhaft, dass sie nach dem Probieren in den Müll gelandet sind.

Eine weitere Spezialität, die auf dem Markt angeboten wird, ist Socca. Farinata/ Socca ist der italienische Name für einen Pfannkuchen aus den Grundzutaten:  Kichererbsenmehl, Olivenöl, Salz und Wasser. Das Gericht kommt ursprünglich aus Genua und ist, mit Varianten, an verschiedenen Orten im Mittelmeerraum und in Südamerika eine lokale Spezialität.

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Es sieht recht lecker aus, traf aber nicht meinen Geschmack.

Ebenfalls in der Altstadt befindet sich der Fischmarkt, der regelmässig am Vormittag von Dienstag bis Sonntag stattfindet. Er ist Place Saint François anzutreffen,  im Norden des alten Stadtzentrums.

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Wir Norddeutschen sind natürlich große Fischmärkte gewohnt und bei unserem allerersten Besuch des Fischmarktes, konnten wir zunächst nicht glauben, dass diese vier bis fünf Stände den Markt ausmachen sollen. Je nach Saison sind es auch mal nur drei Stände, die Fisch und Meeresprodukte anbieten.

Unbekannt waren uns „Poutine“. Diese winzigen Fische (Poutine) werden mit der Schale einer Jakobsmuschel herausgenommen und in sehr kleinen Mengen verkauft.

Die Hauptattraktion dieses winzigen Marktes sind übrigens große Möwen, die in Scharen auf  den einzelnen Marktschirmen, Dächern oder einem Springbrunnen sitzen -wenn sie nicht gerade wild über den Platz fliegen-  und laut schreiend ihren Appetit auf den angebotenen Fisch kundtun. Für die Händler ärgerlich, für uns Touristen ein wunderbares Spektakel.

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Beim Bummeln durch die Altstadt kommt man an wunderschönen Kirchen und Kathedralen vorbei, in denen man mit etwas Glück -wir hatten den Eindruck, es scheint keine festen Öffnungszeiten zu geben- einen Blick in das prachtvolle Innere werfen kann.

Foto unten: Händler mit kunstvoll geflochtenen Palmzweigen vor den Kathedralen

 

Promenade des Anglais

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Die berühmte Promenade von Nizza wurde im 19. Jahrhundert von englischen Bewohnern angelegt und ist nach wie vor Anziehungspunkt für die Schönen und Reichen dieser Welt, die hier traditionellerweise vor dem Abendessen flanieren.

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Von Palmen gesäumt, erstreckt sich die Promenade von Coline du Chateau entlang der Baie des Anges bis zum 6 km entfernten Flughafen. Für einen Spaziergang hin und zurück braucht man also einige Zeit.

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Postkarte: Cote d’Azur-French Reviera-Nice- 1948

An den Wochenenden der Hochsaison strömen die Massen hierher und bevölkern die Promenade: Straßenkünstler bringen Zuschauer zum Staunen, Inline Skater ziehen ihre Runden, Jogger, Biker, Familien, Pärchen flanieren die Promenade entlang.

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Postkarte: La promenade des Anglais avec le Palais de la Mèditerranée et l’hotel Négresco en 1948

Colline du Chateau

Ein absolutes Muss für jeden Besucher von Nizza ist der Schlossberg, der hoch über Nizza thront. Die steile Treppe hinauf auf den Schlossberg ist für Ungeübte eine Herausforderung, man hat aber auf verschiedenen Aussichtsplattformen die Möglichkeit Atem zu holen.

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Es gibt einen Fahrstuhl nach oben, die Benutzung kostet außerhalb der Saison nichts, während der Saison lediglich einen Euro. Der Aufzug wurde in einen ehemaligen Brunnenschacht aus dem Jahr 1517 eingebaut, der 73 m tief in den Stein gehauen wurde.

Einige Male sollte man  zu Fuss hinaufsteigen, weil der Aufstieg an sich schon ein Erlebnis ist. Man kommt an einem  riesigen künstlichen Wasserfall vorbei, der aus dem 19. Jh. stammt und vom Fluss Vésubie gespeist wird.

Der Wasserfall und der Tour Bellanda sind am Abend sanft beleuchtet und von der Altstadt aus am schönsten zu sehen.

Auf dem Schlossberg  angekommen wird man mit einem atemberaubenden Ausblick über Nizza aus der Vogelperspektive belohnt.

Die schattigen Spazierwege hier oben liegen mitten in mediterraner Vegetation. Die Nizzaer nutzen die Ruhe der grünen Oase für ein Sonntagspicknick, während sich die Kinder auf den Spielplätzen tummeln können. Ich esse hier immer ein Eis und schaue mir das wunderschöne Nizza von oben an.

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Postkarte: Hotel Negresco

Auf dem Schlossberg findet man auch den beeindruckensten Friedhof, den ich je gesehen habe. Das Fotografieren der einzelnen Grabstätten mit seinen opulenten Grabsteinen ist nicht gern gesehen ( es ist verboten), ich habe trotzdem einige Fotos machen können.

Punkt 12 in Nizza

Seit 1860 wird jeden Tag um Punkt 12 Uhr eine Kanone vom Château östlich der Altstadt in voller Lautstärke abgefeuert. Diese Tradition geht auf Sir Thomas Coventry zurück, der mit Unterstützung des Bürgermeisters hierdurch ein pünktliches Mittagessen der Bewohner fördern wollte (Wiki).

Laut Legende liess ein reicher Schotte, der  einige Jahre in Nizza „überwinterte“, eine Kanone auf eine Terrasse des Burgbergs installieren, weil seine Frau nie pünktlich zum Mittagessen erschien. Die Einwohner wollten -nachdem das Ehepaar Nizza verließ- nicht auf diese lieb gewonnene Lärmbelästigung verzichten und behielten diese Tradition bei.

Ich habe mich bis heute nicht an diese unglaublich laute Detonation gewöhnt und erschrecke mich regelmäßig um Punkt 12 Uhr.

Der alte Hafen von Nizza

Es macht Spass an der Hafenpromenade entlang zu spazieren und sich die malerischen -im italienischen Stil erbauten- Häuser,  anzuschauen.

Der schönste Platz ist das äußerste Ende der Hafenmole.

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Im Hafen liegen kleine Segelyachten, viele Luxusjachten und auch mal ein Dreimastschoner. Spannend  zu sehen ist es, wenn die großen Fähren z.B. von Korsika oder Sardinien in die enge Hafeneinfahrt einlaufen.

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Neben unzähligen Restaurants,  kleinen Cafés und Geschäften -sehr viele Antiqitätenläden-  findet man am alten Hafen die Confiserie Florian du Port de Nice, die es seit 1974 gibt.

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Handgemachte Schokoladenspezialitäten sowie Frucht- und Blütenbonbons, Marmeladen aus Zitrusfrüchten der Region, Blütengelees, kandidierte Früchte und kristallisierte Blütenblätter kann man dort kaufen.

Nicht gerade günstig, aber Handgemachtes hat eben seinen Preis.

Ebenfalls angeboten werden dort kostenlose Führungen und Gratis-Verkostungen

La Tarte Tropézienne

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La Tarte Tropézienne kommt ursprünglich aus Saint Tropez wie der Name verrät. Es besteht aus einer Brioche mit Orangenblütenwasser und eine Mousseline Crème (Crème Pâtissière mit Butter verfeinert). Sie ist in 1955 von Alexandre Micka erfunden worden. Das Rezept ist bis heute geheim.

Brigitte Bardot verliebte sich während der Dreharbeiten von « Et Dieu créa la Femme » in dieses Gebäck. Die Bäckerei La Tarte Tropézienne existiert immer noch und hat sogar ein Restaurant und Catering Service eröffnet.

Dieses Gebäck ist einfach göttlich und die Creme mit keiner deutschen Creme vergleichbar.

Aus der Bäckerei Boulangerie Patisserie Proche du Port de Nice, 11 Rue Fodéré, 06300 Nice, Frankreich schmecken sie wunderbar. Wir werden sie in Deutschland vermissen. Ebenso wie ein richtig gut gebackenes Baguette.

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Die Ferienwohnung

Nur wenige Meter vom alten Hafen entfernt -also sehr zentral-  liegt unsere Ferienwohnung. Sie verfügt über zwei Schlafzimmer, Bad, kleiner Küche und Wohnzimmer.

Das schönste jedoch ist der sehr große Innenhof, der zur Wohnung gehört: mit Holz „gepflastert“, eine Essecke für sechs Personen, Korbgarnitur, Liegestuhl, Olivenbäumen und Oleander in Kübeln.

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Die Wohnung kostet zwischen 650 Euro und 950 Euro pro Woche. Sie liegt in der unmittelbaren Nähe des alten Hafens und nur wenige Minuten von der „Promenade des Anglais“ entfernt. Bei Interesse versende ich gern Emailadresse des Vermieters.

Nizza Teil 2

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Sabines Taschen

Jetzt endlich komme ich dazu mal ein paar Bilder zu schicken von den Milows, die ich genäht habe.
Als Materialien habe ich Softshell/Doubleface oder auch Wachstuch verwendet. Der untere Teil ist immer Kunstleder.
Die Taschenbaumler habe ich von Bensem anfertigen lassen. Immer passend zum Stoffmotiv. Sie schmücken nicht nur dezent, sie machen den Reißverschlusszipper auch ein bisschen „griffiger“.
Ich persönlich finde es schön für den Innenstoff der Tasche eine andere Farbe zu wählen, davon habe ich auch 2 Beispielbilder mit geschickt.

 

 

 

 

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Geldbörse von Gaby

Nach einiger Zeit ist es vollbracht. Ich habe meine Geldbörse fertig. Ich musste ständig wieder auftrennen, weil ich es falsch gemacht habe. Selbst die Schnalle musste ich zum Schluß noch versetzen.
Es handelt sich bei dieser Arbeit um das Portemonnaie aus dem Buch “ Taschenlieblinge selber nähen “ von Pattydoo.
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Danas Häkeltiere: Qualle

 

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Benötigtes Material:

Baumwollgarn (z.B. Schachenmayr Catania) in den Wunschfarben,

Sicherheitsaugen (Gr. ca. 6 mm)

Füllwatte

Häkelnadel Nr. 3

eine Wollnadel

eine Schere

Anleitung:

Die Qualle wird in fortlaufenden Runden gehäkelt. Bitte markiert euch jeweils den Rundenanfang mit einem bunten Faden, einem Maschenmarkierer oder einer kleinen Sicherheitsnadel.

Wie ihr die Qualle farblich gestaltet, bleibt eurer Fantasie überlassen. Man kann sie ganz einfarbig, mit einem Mittelstreifen, mit vielen Streifen usw. gestalten. Entsprechend müsst ihr dann die Wollfarbe zwischendurch wechseln. Die Anleitung ist für die grüne Qualle mit dem Mittelstreifen geschrieben.

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Die Zahlen in den Klammern bezeichnen die Anzahl der Maschen nach der gehäkelten Runde.

Abkürzungen:

LM – Luftmasche

FM – Festmasche

KM – Kettmasche

Der Körper:

1. Mit Farbe 1 (im Beispiel Hellgrün) zwei LM häkeln, Arbeit wenden

2. in die 2. Masche von der Nadel aus 6 FM häkeln (6)

3. jede Masche verdoppeln (12)

4. jede 2. Masche verdoppeln (18)

5. jede 3. Masche verdoppeln (24)

6. jede 4. Masche verdoppeln (30)

7. jede 5. Masche verdoppeln (36)

8. jede 6. Masche verdoppeln (42)

9. jede 7. Masche verdoppeln (48)

10. eine Runde FM häkeln (48)

11.-12. Wechsel zu Farbe 2 (Dunkelgrün), zwei Runden FM häkeln (48)

13. Wechsel zu Farbe 1, eine Runde FM häkeln (48)

14. jede 7. und 8. FM zusammenhäkeln (42)

15. jede 6. und 7. FM zusammenhäkeln (36)

Jetzt könnt ihr die Sicherheitsaugen anbringen. Zur Orientierung: Zwischen Runde 11 und 12 liegt die Mitte der Qualle.

16. jede 5. und 6. FM zusammenhäkeln (30)

17. jede 4. und 5. FM zusammenhäkeln (24)

18. jede 3. und 4. FM zusammenhäkeln (18)

19. jede 2. und 3. FM zusammenhäkeln (12)

Den Quallenkörper gut mit Füllwatte ausstopfen.

20. immer zwei FM zusammenhäkeln (6)

21. Die Runde mit einer KM beenden, den Faden durchziehen, abschneiden und vernähen.

Die kurzen Nesseln:

1. Eine Kette mit 30 LM plus einer Wendeluftmasche in Farbe 2 häkeln. (30)

2. Arbeit wenden und in jede LM zwei FM häkeln. (60)

Den Faden abschneiden und durchziehen. Dabei ca. 10 cm Fadenlänge zum Annähen lassen.

Das ganze macht ihr 3 Mal.

Die langen Nesseln:

1. Ihr braucht eine LM-Kette mit insgesamt 50 LM. Dabei häkelt ihr die ersten 44 LM mit Farbe 1 und wechselt dann für die letzten 6 LM plus einer Wendeluftmasche zu Farbe 2. (50)

2. Arbeit wenden und in jede LM zwei FM häkeln. Achtung: In die ersten sechs Luftmaschen häkelt ihr mit Farbe 2, dann wird für den Rest wieder zu Farbe 1 gewechselt. (100)

Den Faden abschneiden und durchziehen. Dabei ca. 10 cm Fadenlänge zum Annähen lassen.

Das ganze macht ihr 2 Mal.

Fertigstellung:

Nun näht ihr die 5 Nesseln noch unten mittig an den Quallenkörper und schon ist der kleine Meeresbewohner fertig!

 

Gruß Dana

 

 

 

 

Wimpelkette

Bis vor kurzem wusste ich nicht, warum es so viele Anleitungen für Wimpelketten im Netz gibt. Meine Tochter klärte mich auf, dass ein Kinderzimmer ohne Wimpelkette gar kein richtiges Kinderzimmer ist 😉 Und bestellte sich gleich eine bei mir für den jüngsten Sohn.

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Zwischen den Wimpeln habe ein wenig „Strandgut“ aufgezogen, damit sie in ein maritim eingerichtetes Kinderzimmer passt.

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Anleitung von  Zucker & Zimt

Stoff: maritimer Stoff von Seligkeitsding  (Gruss an Kerstin) / blauer Ripsstoff von Nachbarin Gudrun

 

Tasche Milow

Kunstleder in Wildlederoptik

Stoff: Kunstleder von  Der Stoff

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Tasche Milow

Stoff: Katzenstoff  von   Seligkeitsding /   Ghastlie-lives-blue

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Tasche Milow

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Kunstleder von Der Stoff

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Tasche Schnabelina Medium

Mir macht es unglaublich Spass diese raffinierte Tasche zu nähen, weil die Anleitung mit viel Liebe zum Detail erstellt wurde. Vielen Dank für dieses tolle Schnittmuster/Freebook

Anleitung: Schnabelina medium

 

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Taschen von „nebil_seine_oma“

Die eingesendeten Fotos von „nebil_seine_oma“ haben mich ja schier erschlagen 🙂

 

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Alte Jeans mit Spitzenresten, Perlen und Stickerei – Selber machen Taschen Nr. 7

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Brennholztasche – Jeans mit Applikation – selbst erfunden

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Kittelschürze und braune Jeans – aus Pattydoo

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Grün-blaue Umhängetasche – Patchworkstoffe –  Patchwork Spezial Taschen

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Schäfchentasche mit Handytasche – Jeans und Reststreifen – selbst erfunden

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Schwarz-weiß-gemusterter Tasche – Möbelbezugstoff aus Musterbuch mit selbstgemachten Lederhenkeln im Wellenschnitt – Lederhenkel ich, Schnitt aus verschiedenen Heften gestückelt

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Andy Warhol Tasche – Möbelbezugstoffrest vom Raumausstatter geschenkt bekommen – Schnitt wie vorherige Tasche, Ledertroddel von alter Handtasche von Caritas

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Tasche mit Elefant – lila Stoff von Ikea, Elefant aus Paneel ausgeschnitten und appliziert, Boden aus Leder – Schnitt teilweise von Patchwork Spezial Taschen

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Graue Trachtentasche – Wollstoff aus Musterbuch, Applikationen aus Rest Karostoff, Lederherzen selbst gemacht, Engel auch.

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Hello Kitty Tasche – gebrauchte rosa Jeans und Hello Kitty Stoff – selbst erfunden

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Afrika Tasche – Möbelbezugstoff und Jeans-Henkel – Schnitt aus Patchwork Spezial Taschen

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Jeanstasche – alte Jeans und Plauener Spitzenreste – selbst erfunden

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Trachtentasche – schwarzer Filz und karierter Stoff – die Hirschapplikation hat meine Schwester auf einer W6 gemacht. – teilweise selbst erfunden – sonst Burda Taschen

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Rosa Tasche – rosa Jeans, etwas Patchworkstoff und rote Baumwollhose, Stickerei von mir, Engel auch. – selbst erfunden.

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Streifentasche – verschiedene Jeans und Baumwollreste – Schnitt aus Burda oder Lena

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Braune Tasche – Jeans und Stoffreste und Spitze vom Flohmarkt – Burda

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Teddykulturbeutel – Möbelbezugstoff ertauscht – Schnitt weiss ich nicht mehr

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Totenkopfhefter – Stoff neu gekauft – Schnitt hieß *Ordnerschwestern* – Heft weiss ich nicht mehr

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Zunfttasche – Jeans und Baumwollstoff – Zimmererzeichen mit Stoffmalfarbe und Freezer-Papier gemacht – Henkel von alter Laptoptasche – Schnitt selbst erfunden.