Nigella-Kranz

Nigella, auch „Jungfer im Grünen“ genannt, hat jetzt im August schöne Kapselfrüchte ausgebildet und lässt sich zusammen mit Statice (Meerlavendel, Strandflieder) zu einem schönen Kranz binden

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Zunächst habe ich Statice und Nigella zu kleinen Sträußen gebunden

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Und diese in einen umgedrehten Drahtkorb zum Trocknen gesteckt

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Durch die Hitze in diesem Sommer gibt es kaum Moos,deswegen habe zunächst etwas Sackleinen um einem Strohrömer gewickelt.
Anschließend Nigella- und Staticesträußchen mit dünnem Silberdraht auf den Römer gebunden.
Es gefällt mir nicht wirklich gut, deswegen werde ich ihn im Herbst mit frischen Moos noch einmal binden.

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Bis dahin wird der Nigella-Kranz ein Glas-Windlicht verschönern.

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Nachtrag: die Kerze wird farblich angepasst 🙂

DIY: Stoffdruck mit Schablonen

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Auf dem „Holland-Stoffmarkt“ bin ich auf Schablonen zum Bedrucken von Stoffen aufmerksam geworden.

Einige habe ich mir mitgenommen und nun die ersten Experimente mit Kinder-T-Shirts gemacht:
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ein dünnes Plastik-Brotbrett oder Alufolie und mehrere Lagen Küchenpapier in das Shirt stecken, damit die Farbe nicht auf die Rückseite des Shirts durchläuft.

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Ostergras

Wenn man den Ostertisch mit einem Osternest schmücken möchte, dann wird es nun Zeit Grassamen auszusäen

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Man sucht sich ein passendes Gefäß, füllt es mit Vogelsand und gibt eine Schicht
Grassaat/Rasensaat/Katzengras/Haferkörner darauf.
Gut befeuchten und mit einer dünnen Schicht Vogelsand bedecken.
An einem warmen Ort zum Keimen stellen und immer gut feucht halten.

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Zu Ostern legt man ein paar Eier ins Gras oder setzt einen Tonhasen hinein.

Als Gefäss eignen sich Gläser aller Art, aber auch Tongefäße, alte Tassen oder Suppenterrinen, alte Töpfe und vieles mehr.

Sobald das Gras sprießt, gibt es neue Fotos.

11.März 2015
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05.April 2015
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Ostereier aus Stoffresten

Wer seinen Osterstrauch mal ein wenig anders schmücken möchte, näht sich aus Stoffresten ein paar „Ostereier“

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Eischablone aus Papier zuschneiden (google hilft) und damit verschiedene Stoffe ausschneiden

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Jeweils zwei zugeschnittene Stoffeier zusammennähen, aber nicht zu ordentlich, sonst wirkt es schnell langweilig.
Mit Stoffresten, Knöpfen, Spitze, Perlen u.a. verzieren.

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Ein Band zum Aufhängen nicht vergessen

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Frühling im Glas

Ich warte sehnsüchtig auf den Frühling und die ersten Winterlinge, Schneeglöckchen und Krokusse.

Es dauert jedoch noch, bis die ersten Blumen im Garten sprießen und deswegen habe ich mir ein wenig Frühling ins Haus geholt:

Schöne Glasgefäße (günstige gibt es bei IKEA) mit Vogelsand, Orchideenerde oder Moos füllen. Dazwischen Hyazinthen, Mini-Narzissen oder Zwergtulpen setzen.

Mit Zweigen, Beeren, Blätter o.ä. dekorieren.

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Besonders hübsch sieht es aus, wenn man mehrere, unterschiedlich gefüllte Gläser auf einem Tablett arrangiert.

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Herbstkranz

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Während meine Nachbarn das Laub in Laubkörbe tragen, trage ich es wieder hinaus.

Vor allem, wenn gerade eine frische Ladung Eichenblätter hineingeworfen wurde. Viel zu schade zum Wegwerfen.

Locker in einen Drahtkorb geschüttet, kann es dort vor sich hin trocknen und wird spätestens im Dezember benötigt, um schöne Kränze oder Sterne zu binden.

An so einem schönen Altweiber-Sommertag wie heute konnte ich aber nicht widerstehen und habe vorab schon mal einen schnellen Herbstkranz gebunden:

handvollweise um einen Strohkranz Eichenlaub binden.

Dazu nimmt man am besten einen nicht so dicken Draht, weil ein dünnerer sich filigraner um Blatt und Blüten windet. Wer es etwas „funkelnd“ haben möchte, kann einen farbigen Draht verwenden.

Nachdem man den Kranz grob einmal mit Laub umwickelt hat, setzt man ein paar Blüten der Fetthenne oder der Hortensie beim zweiten Umwickeln dazwischen.

Nur sollte man darauf achten, so viel Laub und Blüten zu nehmen, dass man von dem Strohkranz darunter nichts mehr sehen kann.

Wer keinen Garten hat, nutzt das schöne Wetter zu einem Spaziergang und hält dabei Ausschau nach Hagebutten, Brombeerzweigen, Kastanien, Zieräpfel oder ähnlichem und verarbeitet diese in einem Kranz.

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Zum Schluss schneidet man überstehende Zweige ab und bindet eine Schleife drum. Bitte keine aus Kunststoff in quietschenden Farben, sondern lieber etwas Bast, ein Streifen Sackleinen oder einen passenden Stoffstreifen.

Ein wenig romantisch sieht es aus, wenn man eine zarte Efeuranke locker drumherum windet.

Das Eichenlaub auf dem Foto mußte ich dieses Mal nicht aus einem Korb klauben, sondern es wurde mir handverlesen vor die Tür gestellt. Dankeschön an meine Kollegin und ihrem Vater.

Glas und Wurzel

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Vor kurzem habe ich eine aussergewöhnliche Dekorationsidee gesehen und sie -leicht abgewandelt- nachgebaut.

Man schlägt den Stiel eines Weinglases vorsichtig ab und steckt dann dieses in ein Stück Holz, in das zuvor ein Loch gebohrt wurde.

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Diese Arbeit habe ich meinem Mann überlassen. Man sollte sehr vorsichtig dabei sein, den Stiel evtl. mit einem Stück Malerkrepp umwickeln und eine Schutzbrille aufsetzen.

Als erstes wurde der Fuss abgeschlagen und dann der Stiel auf die richtige Länge gekürzt.

Danach glättet man mit einem Schleifstein für Messer den abgebrochenen Stiel, so dass man sich daran nicht schneiden mehr schneiden kann.

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Mit einer Bohrmaschine bohrt man dann ein Loch in das Holz. Ich habe eine Weinreben-Wurzel genommen, aber ebenso gut kann man ein Stück Kaminholz oder ein Stück Stamm nehmen. Sollte das Glas  ein wenig wackelig sitzen, befestigt man es mit ein wenig Knetgummi oder einem Blatt Küchenpapier.

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Nun kann man nach Lust und Laune dekorieren: mit einem Efeuzweig, mit Moos, mit einer Schleife, mit Laub oder vielleicht mit Märchenwolle und Gnomen und Zwergen.

Zur Adventszeit bieten sich Tanne und Ilex an. Fertigt man vier Gläser auf Holz an, hat man zudem ein Adventsgesteck, was nicht jeder hat.

Blätterkarte

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Einfach ein paar zarte Blätter sammeln und für ein paar Wochen in einem dicken Buch trocknen lassen. Wenn dann die Abende wieder länger werden und man wieder viel Zeit und Muße zum Basteln hat, klebt man die getrockneten Blätter als Vogelkörper auf Klappkarten. Die Augen werden mit einem weißen Lackstift eingezeichnet und nach dem Trocknen  mit einer schwarzen Pupille versehen (schwarzer Edding). Mit einem Fineliner zeichnet man sich mit wenigen Strichen eine „Geschichte“ dazu. Weiterlesen „Blätterkarte“