Maske Nr. 3

Anleitung für Nähanfänger.

Hier kommt noch eine Maske für euch und zwar die für mich bislang bequemste.

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Das Schnittmuster ist von „Nähfrosch“, aber ähnliche gibt es auch von Pattydoo, Burda und vielen anderen.

Weil Gummiband nahezu Mangelware geworden ist, habe ich mal Jerseynudeln ausprobiert. He, die sind ja sogar viel besser? Schön weich und schnell aus einem Rest Jersey zu machen.

Für die Plotter unter euch: wie wäre es mit einem witzigen Plott auf der Maske? Der Hersteller der Folien verspricht, dass sie ökologisch unbedenklich  sind und bei bis 80 Grad gewaschen werden dürfen.

Trotzdem habe ich einen Test gemacht und die Maske mit Plott mit kochendem Wasser übergossen. Nichts passiert, alles gut 🙂

 

 

Schnittmuster aus Oberstoff ausschneiden. Ich habe hier Leinen genommen, welches ich einmal bei 90 Grad gewaschen und im Trockner getrocknet habe.

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Nachdem ich die „Grinsekatze“ draufgeplottet habe, werden beide Stoffteile rechts auf rechts gelegt und die Rundung genäht. Ich habe die Rundung anschließend mit der Overlock versäubert, ein Zickzackstich geht aber genauso gut.

 

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So sieht es jetzt auf der rechten Seite aus.

Die Naht mit dem Fingernagel etwas glatt streichen und

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auf der rechten Seite einmal gegennähen.

Es sieht besser aus, oder?

 

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Schnittmuster noch einmal für die Innenseite ausschneiden. Ich habe hier mehrfach gewaschene Webware/Baumwolle genommen.

Den Innenstoff ebenfalls einmal an der Rundung nähen und versäubern. Das Gegennähen auf der rechten Seite könnt ihr euch aber sparen.

 

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Beide Teile rechts auf rechts aufeinanderlegen. Versucht so exakt wie möglich die mittleren Nähte aufeinander zu stecken.

 

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Auch hier öffne ich kurz die Klammern, damit ihr es besser sehen könnt….moooment

 

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Die obere und untere Kante nähen. Beide Seiten geöffnet lassen.

 

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Obere und untere Kante versäubern. Entweder wieder mit einer Overlock oder mit einem Zickzackstich.

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Maske vorsichtig auf rechts wenden

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Die beiden Seitenkanten knapp 1 cm nach innen einschlagen.

Eventuell vor etwas glatt bügeln.

Obere und untere Kante schön flach ausstreichen -so dass Kante auf Kante liegt-  und feststecken.

 

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Jetzt basteln wir uns schöne weiche Jerseynudeln.

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Schneidet man Jersey im Fadenlauf, dreht er sich zu einer Nudel, bei der sich die rechte Stoffseite nach außen dreht. Schneidet man ihn quer zum Fadenlauf, dreht sich die Nudel auf die linke Seite.

Mein Tipp: schneidet einfach jeweils einmal quer und längs einen kleinen Streifen Jersey ab, zieht käftig dran und schaut, welches Ergebnis euch besser gefällt.

Mir gefällt die linke Seite ebenso gut wie die rechte, wichtig ist es mir nur, dass sich der Streifen schön eingedreht hat.

Der Streifen sollte etwa 2 bis 2,5 cm breit sein. Ich schneide immer einen ausreichend langen Streifen ab, ziehe an beiden Seiten mehrmals dran und schneide mir davon zwei 20 cm lange Streifen ab.

 

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In  die offenen Seiten die Jerseynudel jeweils etwa 1 cm hineinschieben und feststecken.

Einmal rundherum nähen und dabei die Nudeln einnähen. Am besten mehrfach vor und zurück nähen, damit sie auch wirklich festsitzen.

 

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Fertig!

Sitzt, passt, wackelt und hat Luft und sieht zudem sehr schön aus.

 

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DIY: Schnelle Maske nähen

DIY: „Chinesische Maske nähen“

 

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