2014 im Rückblick

„backsbeern“ gibt es ja erst seit ein paar Monaten und die erste Bilanz sieht  gar nicht so schlecht aus.

Dafür: vielen Dank an die Leser

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 2.100 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 35 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Westerngirls Dunkler Quarkkuchen

Von einer Userin habe ich Rezept für einen etwas anderen Quarkkuchen bekommen, der ganz wunderbar schmecken soll. Ich selbst habe ihn noch nicht nachgebacken, werde ihn aber in nächster Zeit testen und dann gibt es auch ein Foto.

Hier das Originalrezept von Westerngirl:

Dunkler Quarkkuchen
(die Menge reicht für eine Springform oder ein kleines Blech – für einen Blechkuchen Menge verdoppeln)

Zutaten Teig:
200 g Butter oder Margarine, 200 g Zucker, 1 Ei, 1 Backpulver, 40 g Kakao, 400 g Mehl.

Quarkcreme:
500 g Quark (vorzugsweise Sahnequark und Quark mit 20% Fett mischen – auf keinen Fall Magerquark!! Die Quarkmasse soll nicht trocken sein, sondern sahnig!), 250 g Zucker, 250 g Butter oder Margarine, 3 Eier, 1 Vanillezucker, 1 Puddingpulver zum Kochen (Geschmack Sahne oder Vanille).

Zubereitung Teig:
Für den Streuselteig verwende ich die normalen Rührhaken vom Handmixer. Die Streusel sollen krümelig sein. Große Brocken sind unerwünscht.
Butter und Zucker schaumig rühren. Das Ei dazugeben und gut unterrühren, ehe der Kakao dazu gegeben wird. Mehl und Backpulver vermischen und ungesiebt darunterrühren. Alles gut verrühren – es bilden sich kleine krümelige Streusel. So ist es gewollt!
2/3 der Streusel auf den Boden der Springform verteilen und als Teig fest andrücken. Die Streusel dabei zu einem Rand hochziehen. Alles gut festdrücken und miteinander verbinden. Der Boden sollte keine Risse oder Löcher haben, sonst bröckelt später der Boden beim Kuchen weg. Der Rest wird später über die Quarkmasse gestreuselt (es sollten nicht zu viele Streusel aufgehoben werden – lieber den Boden etwas dicker machen).

Zubereitung Quarkmasse:
Man kann auch 500 g Sahnequark verwenden für einen besonders feinen Schmelz der Quarkcreme. Um den Kuchen dann etwas „leichter“ zu machen, kann man die Eier trennen und das steif geschlagene Eiweiß unterheben. Das gibt auch mehr Volumen und kann dann z. B. nicht auf einem Blech gebacken werden – weil der Kuchen viel zu hoch kommt und auslaufen würde! Erfahrungswerte. 🙂
In vielen Rezepten für Quarkkuchen steht, dass man Magerquark nehmen soll, um Fett zu sparen. Was ich bei einem Kuchen etwas albern finde. Zumal hier der Geschmack leidet! Fett ist Geschmacksträger. Wer Topfen hat, kann den wunderbar nehmen – und nicht abtropfen lassen! Wir wollen den sahnigen Geschmack haben (Topfen hat mehr Fett als unser Sahnequark!)! Diese wichtige Info sollte beachtet werden – dieser Quarkkuchen ist nix für die schlanke Linie aber unheimlich lecker!!!

Zuerst Butter und Zucker schaumig rühren. Nach und nach kommen die Eier dazu und werden untergerührt (oder eben die Eigelbe, wenn man Eischnee unterheben will – ist aber kein Muss). Dann folgen Vanillezucker und Puddingpulver im trockenen Zustand. Zu guter Letzt wird der Quark untergeschlagen und alles kräftig miteinander vermischt. Wer in einer hohen Springform backt, kann jetzt noch Eischnee unterheben.
Die fertige Quarkmasse wird gleichmäßig auf dem Boden verteilt, die restlichen Streusel darüber gestreut. Die Quarkmasse sollte gleichmäßig bedeckt sein.

Der Kuchen wird im unteren Drittel des Ofens bei ca. 190 Grad (Heißluft ca. 170 Grad) ca. 65-70 Minuten gebacken. Jeder Herd backt anders, bitte den Kuchen beobachten. Die Klappe sollte aber nicht zu oft geöffnet werden, sonst fällt der Kuchen in sich zusammen. Eine Springform ist ca. nach 60-65 Minuten durch, der Kuchen sollte nicht zu dunkel werden. Ich lasse den Kuchen immer erst etwa 20-30 Minuten im Backofen abkühlen, ehe ich ihn heraus hole. Auf einem Kuchengitter erkalten lassen und erst danach die Springform öffnen! So bleibt der Quarkkuchen schön oben und „kletscht“ nicht zusammen!

Für einen Blechkuchen keinen Eischnee nehmen, da er sonst über das Blech hinausquillt! Dann die ganzen Eier verwenden! Der Blechkuchen benötigt ca. 30-40 Minuten.

Ich mache immer ganz vorsichtig zum Ende der Backzeit eine Garprobe mit einem Schaschlikstäbchen.

Florentiner Apfeltorte

In diesem Jahr habe ich einen Adventskalender geschenkt bekommen, bei dem sich hinter jeder Tür ein Rezept befand. Das folgende klingt so gut, dass ich es schon mal aufschreibe, obwohl ich den Kuchen noch nie gebacken habe.

Teig:

175 g Mehl

100 g kalte Buttter

1 Ei

50 g Zucker

1 Prise Salz

Aus den Zutaten rasch einen Mürbeteig kneten (Mürbeteig sollte man nicht zu lange kneten, weil er brüchig werden kann), in Frischahltefolie wickeln und für eine halbe Stunde kalt stellen.

Füllung:

zum Bestreichen Aprikosenkonfitüre

1 kg Äpfel

60 g Zucker

Zimt

Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden.

Den Backofen auf 200° C vorheizen.

Eine Springform einfetten und mit Mehl bestäuben.

Auf der bemehlten Arbeitsfläche den Mürbeteig ausrollen, in die Form legen und einen Rand hochziehen.

Den Boden mehrmals einstechen und 10 bis 15 Minuten goldgelb vorbacken.

Den Boden mit der Konfitüre bestreichen, die Apfelscheiben auf dem Boden verteilen und Zucker und Zimt bestäuben.

Guss:

50 g Butter

75 g Zucker

1 EL Honig

3 EL Milch

100 g Mandelblättchen

Butter, Zucker, Honig und Milch erhitzen und etwa 5 Minuten  einkochen lassen. Vom Herd nehmen, die Mandelblättchen unterrühren und den Guss auf den Äpfeln verteilen.

In weiteren 30 Minuten goldgelb backen.

Die Torte etwa 20 Minuten abdampfen lassen.

Vorsichtig aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.